• 05.09.2010

Krawalle auf der Hamburger "Schanze"

Jagen und Prügeln als Ausnahme

Sogar Autonome hatten an die Szene appelliert: Bitte diesmal keine militanten Auseinandersetzungen! Trotzdem kam es nach dem Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel wieder zu Krawallen.von K. Von Appen & A. Speit

  • 07.09.2010 14:11 Uhr

    von Tito Villanueva:

    Berichterstattung ist sicher wünschenswert. Aber Yellow Presse lebt eher von Unterhaltung.
    Und dort spielen Auflagestärke oder Einschaltquote eine größere Rolle als Seriosität.
    Ob man will oder nicht. Krawalle und medialer Feeback machen die eher eintönige schwarz-grüne Schanze für testosteronüberfüllten Minispießer aus den Vororten oder anderswo erst richtig interessant. Faszination ist die Mutter der Motivation.
    Und daß Gewalt für diesen Teil der Jugend so selbstverständlich ist, hat vielleicht leider mit unserer eigenen Kultur zu tun. Sozusagen mit unserem eigenen deutschen „Migrationshintergrund“

  • 07.09.2010 09:00 Uhr

    von Daniel:

    @Sternchen: Besonders helle scheinst du ja nicht zu sein. Sich rechten Aufmärschen in den Weg zu stellen, ist nach deiner Logik ebenfalls rechts. Glückwunsch!


    Autonomie lässt sich auch leben, ohne mit seinen Nachbarn auf Kriegsfuß zu stehen. Völlig ungezielte Gewaltorgien angereister Spasten kann man wohl kaum hinnehmen, wenn es den eigenen Zielen schadet. An emaNs Kommentar kannst du erkennen, wohin sowas führt.

    Einen wildgewordenen Mob zu bilden, der, eine Schneise der Zerstörung hinterlassend, in Strassenschlachten mit der Polizei die Erfüllung findet, ist in Sachen Stumpfsinnigkeit schon deutlich näher am rechten Spektrum.

    Links ist es mit Sicherheit nicht. Sympathisanten kapitalismuskritischer Überlegungen o.Ä. sind ebenfalls noch lange nicht politisch links. Dazu gehört einfach ein Mindestmaß an analytischem Verstand.

    Überhaupt kenne ich kein Beispiel von
    Gewaltanwendung durch Jugendliche, das nicht von abgründiger Geistlosigkeit und ungezügeltem Hass durchdrungen wäre. Gewalt ist einfach nix für Kinder. Ende der Diskussion.

  • 06.09.2010 13:51 Uhr

    von Letterman:

    @ Tito Villanueva

    Einerseits haben Sie recht, andererseits fühlen sich nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer ignoriert, wenn die Berichterstattung ausbleibt.


    @ Sternchen

    Verstehe ich Sie richtig, dass Ihrer Ansicht nach Zugezogene ein Viertel tatsächlich kaputtmachen? Ich dachte immer, das seien bloß so Phantasien rechts der Mitte oder so.

    Ich halte es für eine ungeheuerliche Pauschalisierung, dass Sie engagierte Anwohner, die ihr Viertel vor konkret anwesenden und randalierenden Krawallmachern schützen wollen, in einen Topf werfen mit der rechtspopulistischen und eben nicht primär in den Stadtteilen verwurzelten "Pro"-Bewegung, die Zugezogene als Sündenböcke für anderweitig verursachte Probleme missbraucht.

    Schauen Sie sich mal die Geschichte der Arbeiterbewegung an. Internationaler Geist hin oder her, der Alltag stand meist im Zeichen konkreter Verbesserungen vor Ort, im Viertel, im Betrieb.

    Nicht die Autonomen vom Schanzenviertel sind rechts, Sie sind rechts.

  • 06.09.2010 13:17 Uhr

    von schnickschnackschnuk:

    Also, geistige Freiheit, findet man fast hier nicht.
    Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.
    Und deswegen ist die Erde ist eine Scheibe.

  • 06.09.2010 13:05 Uhr

    von emaN:

    Ach Ihr Journis und Krawallgaffer: Seid schön vor der Flora gestanden und habt den paar restlichen Bekloppten beim Feuerchen machen zugeschaut.

    Und nicht mitgekriegt, dass die Mehrheit der Möchtegern-Streetfighters der ausbleibenden Cop-Armee entgegengegangen ist und unten am Neuen Pferdemarkt die Konfrontation suchte. Dort - Eingang Feldstrasse und vor der Polizeiwache - stand die Polizei in Armee-Stärke gegenüber.

    Dass aber (wie die Polizei behauptet) die geworfenen Flaschen und das popelige Kinder-Feuerwerk auch nur in die Nähe der Einsatzkräfte gelangt wären, ist absolut unmöglich. Dazu war die Distanz viel zu groß.

    Eingegriffen wurde dann trotzdem. Und zwar nicht konzentriert gegen die Möchtegernis. Diese standen ja größtenteils auf der offenen Fläche am Pferdemarkt und wären einfach einzukesseln gewesen. Stattdessen wurde der ganze Haufen das Schulterblatt hoch auf die Piazza geschoben, mitten in die friedlich feiernde Menge rein. Eigentlich absolut unverantwortlich, so viele (friedliche) Leute durch einen solchen Einsatz zu gefährden. Aber von der hiesigen Polizei ist man eben auch anderes gewohnt.

    Dass die Polizei nie ein Interesse hatte, friedlich feiernde von aggressiv kravallmachenden Leuten zu trennen, zeigte sich im weiteren Verlauf des Abends: Da gab es keine Chaoten mehr. Also wurden eben auch die friedlichen aus dem Viertel geschoben.

  • 06.09.2010 13:05 Uhr

    von Tito Villanueva:

    Herr Lettermann,

    ich wohne hier nicht seit gestern sondern seit dem vorigen Jahrhundert. Vor 30 Jahre gab es keine Piazza und kein Vorortler wäre am Wochenende in die Susannenstraße gekommen. Und Straßenfete gabs damals auch. Mit den Medien können Sie etwas ignorieren oder interessant machen. Jugend lebt von Emotionen und Selbstdarstellung und beide sind wichtige Bestandteile von medialen Unterhaltung und Zeitgeist.Mißverstehen Sie mich bitte nicht: Ich finde es nicht schön, daß Leute,die in der Woche in Reih und Glied in der Reihenhäuserschaft leben am Wochenende zum Nulltarif woanders hinfahren und die Sau rauslassen nur weil sie am Tag danach, sich auf der Titelseite der Yellowpresse bewundern können. Sowas würde ich medial nicht honorieren sondern schlicht und einfach ignorieren.

  • 06.09.2010 12:35 Uhr

    von Letterman:

    @ Tito V.

    "Warum so viel Aufregung?" Weil Krawalle körperliche Schäden verursachen und Existenzen vernichten können, und die Betroffenen im Schanzenviertel werden es auch aus linksextremer Sicht nicht "verdient" haben.

    Dann lieber als Jugendlicher kein Randalierer und als Erwachsener kein Spießer.

    Wenn ihrer Meinung nach die übertriebene Aufmerksamkeit das Hauptproblem ist, dann muss wohl nicht nur der Krawall okay sein, sondern auch die Cops, die hier und da mal den Knüppel reinhalten.

  • 06.09.2010 12:20 Uhr

    von Tito Villanueva:

    Mal Hand aufs Herz. Ohne medialen Rummel gäbe es vielleicht keine Krawalltouristen. Denn welcher gelangweilte Tennie aus den Vororten möchte
    nicht wenigstens einmal im Jahr auf die Titelseite der Yellowpresse erscheinen? Wer von ihnen ist nicht mit DSD groß geworden?
    Das Schanzenfest wirkt am hellen Tag völlig unscheinbar. Eben wie jedes Straßenfest. Erst mit Hilfe von Dunkelheit und Feuer verwandelt sich das Ganze in eine Art Videogame Live: Krieg und Konsum, Disneyland und Waffen-SS Hallüren. Alles zusammen: eine Traumkulisse für die Einschaltquote.
    Die Lust an Gewalt scheint für die Kinder aus der schicken Reihenhäuser-Kultur noch schöner als Ecstasy zu sein. Einziges Pech für die Medien: denen
    kann man leider keinen Migrationshintergrund vorwerfen.
    Fazit des Ganzen: zeigt mir, wer Du bist und ich male ein Bild von Deinen Kindern. Oder anders gesagt: warum so viel Aufregung? Die Steinewerfer von heute werden die Spießer von morgen.

  • 06.09.2010 12:01 Uhr

    von Letterman:

    Schön, das so auch mal in der taz zu lesen. Der Dialog ist entlarvend.

  • 06.09.2010 11:30 Uhr

    von Christobal:

    @a.r.: Zu glauben, die Krawalle in Hamburg und anderswo würden Aufmerksamkeit auf eine wie auch immer geartete soziale Schieflage lenken, ist geradezu naiv. Die einzige Folge ist, dass die extrem linke Szene noch weiter diskredetiert wird, was angesichts der selbstherrlichkeit und ideologischen Verblendung der Anhänger aber auch vollkommen egal ist.

  • 06.09.2010 10:47 Uhr

    von Sternchen:

    Ohne jetzt einen Beitrag wie: Rechts = Links machen zu wollen...
    Das geht echt nicht und "autonome Politik für unser Viertel" ist eine extrem konservative Einstellung.

    Denn mitzukriegen wie das eigene Viertel(Land, Nation, Strasse) durch zugezogene(hier Berliner) kaputt und Verruf gebracht wird und dann dagegen anzugehen ist RECHTES Verhalten. ProSchanze und so, herzlichen Glückwunsch.

  • 06.09.2010 09:34 Uhr

    von gonzo.:

    @ Jack Sparrow:
    Das eine größere Anzahl an Berlinern da war, hat man allein schon an dem verstärkten Icke- und Alta-Faktor gehört. Das ist eher Hamburg-untypische Betonung.

    Fazit sollte sein: Action wie im letzten Jahr, von ungefähr denselben Leuten (Unbeteiligte mit Wohnorten weitab der Schanze, meist keine politische Gesinnung ablesbar, Flaschenwerfen = Frustabbau und Partyspaß. Zusätzlich wie immer Gaffer, Gaffer, Gaffer). Das Bewusstsein innerhalb des Viertels, nicht nur bei den Anwohnern sondern auch den geneigten Besuchern gelang es durch Initiative und Courage die ein oder andere sinnlose Eskalation im Keim zu ersticken.

    Aber was sollen die Bullen denn machen, wenn bei Geschäften die Scheiben eingeschmissen werden oder mitten auf dem Schulterblatt ein Lagerfeuer angemacht wird? Warten bis die Auslage geplündert ist? Ich spreche nicht von der Art des Einschreitens...aber man kann nicht den Bock zum Gärtner machen - in jeglicher Hinsicht.

  • 06.09.2010 09:15 Uhr

    von Mr. Snoozels:

    Es ist schon bedauerlich, dass "Erlebnisorientierte" Randalierer diese Art von Gewalt als politisch ansehen.... im Endeffekt gleicht das dem Anzünden von Oberklasseautos und zeigt, wie naiv, weltfremd und vor allem völlig überzogen und unverhältnismäßig von Seiten der Extremen vorgegangen wird.

    "zu welchem Block gehört ihr?" <-- das sind Belege für sog. "Horsts", welche Gewalt als politisches Statement versehen, dabei jedoch keinerlei langfristigen Vorstellungen haben. so bleibt es einfach nur beim Sachschaden bzw. beim naiven "Zeichen setzen"


    naja immerhin beruhigend, dass die Anwohner und andere Szene-Angehörige mit einer gesunden Portion Menschenverstand eingegriffen haben.

  • 06.09.2010 09:08 Uhr

    von Tim:

    Die Idee von einem Kravalltouristen bleibt ein nebliger Mythos - Propaganda von Rechtsradikalen.

    Wer erinnert sich noch an die Zeit, als die Taz die nächste Straßenschlacht in Kreuzberg ankündigte und einen Stadtplan von besetzten Häusern gab...lange her.

    Natürlich erreicht man ohne Auseinandersetzung Null. Und angesichts der gesellschaftlichen Schieflage ist es schon mehr als Krass solche kleinen Flammen des Aufbegehrens als etwas negatives darzustellen.

    Wer den Text genau ließt, wird auch merken wie hier schleichend "Autonome" und "Kravalltouristen" abwechselnd benutzt wird um im Sinne des Neusprech den himmelschreienden Unterschied auszuradieren.

  • 06.09.2010 07:22 Uhr

    von vic:

    Fußball Hools, Krawalltouristen, Reisende in Sachen Prügelparty.
    Ein buntes Volk - kaum jemand aus Hamburg, kaum jemand links.
    Aber Wasser auf die Mühlen der Innenminister.

  • 06.09.2010 03:36 Uhr

    von 007:

    Seit wann brauch ein krawall das ok der anwohner ?
    oh mann ... das ist wie fahrkarte kaufen um bahnhof zu besetzten...schlimme zeiten.....

  • 05.09.2010 23:29 Uhr

    von schublade: anarchist:

    schön. selbst in bürgerlichen medien, wie der taz, ist nun angekommen das die kravalle auf dem schanzenfest und am 1.mai NICHTS mit militanter politik zu tun haben. bei diesen ritualisierten randalen kann man nicht mehr auf linke themen aufmerksam machen, deswegen habe ich schon seit jahren keine autonomen mehr an solchen tagen randalieren sehen. gibt es allerdings einen aktuellen grund, werden die kämpfe politisch. und das ist auch gut so.

  • 05.09.2010 23:19 Uhr

    von Sprengmeister :

    nach Sarrazin werden wir eine ordnungspolitsche Debatte bekommen ; die Flora wird verkauft und das rote Pack verschwindet in Anstalten und Knästen

  • 05.09.2010 20:20 Uhr

    von egal:

    @T.G.:
    Wenn Rechtsradikale durch die Straßen wüten, ein paar Autos anzünden und Barrikaden errichten, wäre die Diskussion über rechte Gewalt vermutlich ähnlich, wie hier. Ein bisschen Empörung aus der üblichen Ecke und nach ein paar Tagen ist wieder Ruhe.
    Wenn Rechtsradikale durch die Straßen wüten, dann bleibt es nur meistens nicht bei ein wenig Sachschaden, sondern dann werden migrantisch aussehende Personen und wer sonst nicht in das Weltbild der Ewiggestrigen passt, durch die Straßen gejagt. Was nunmal, auch wenn die meisten Leute mittlerweile so degeneriert von der derzeitigen Gesellschaftsformation sind, dass sie das aus irgendwelchen Gründen gleichsetzen, etwas anderes ist als Gewalt gegen Gegenstände. Aber als Anhänger der Extremismustheorie muss man mit dir vermutlich über sowas nicht diskutieren. Wer sich so tief in die Wunderwelt der bürgerlichen Ideologien stürzt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

  • 05.09.2010 19:48 Uhr

    von yoda:

    Sogar Autonome hatten in Anrufen an Akteure aus der Szene appelliert, das Fest für keine "militanten Auseinandersetzungen" zu nutzen, da dies "ein falsches politische Signal" sei.

    nun is der schaden ist angerichtet. autonom hin oder her die hätten selber ma durgreifen solln.die anwohner haben die schnauze voll

  • 05.09.2010 19:43 Uhr

    von @jack sparrow:

    na einfach: k. van appen und a. speit kennen sich seit vielen jahren sehr gut in der hamburger szene aus - ganz offensichtlich im gegensatz zu dir. die kennen ihre pappenheimer und wissen, wer aus hamburg ist und wer nicht. so einfach ist das manchmal!

  • 05.09.2010 18:34 Uhr

    von Eva:

    Ist es denn nicht schon eine Art Ritual diese Krawalle jedensmal beim Schanzenfest?

    Die Autonomen nutzen Multimedia und die Polizei und Sicherheitskräfte können nur zuschauen und bekommen auch noch Prügel ab. Nun hier sollte man doch im Vorfeld dieser "Party" bereits die einschlägigen Foren im www filzen, und auch wohl die Szene, schade, das es sowas in Deutschland immer noch gibt, lieber Randalle und Steinwerfen anstatt mal sich auf den Hosenboden zu setzen und nicht immer von Vaterstaat zu leben.

  • 05.09.2010 17:27 Uhr

    von Horst-Bernd:

    "Welche Art von "Partyvolk" könnten den Parolen wie "Schwarz-kotz-grün, die Flora bleibt rot" anlocken?"

    Krawalltouristen und Gelegenheitsautonome werden nicht durch das Banner der Roten Flora, sondern durch die Aussicht auf Randale und den damit verbundenen Adrenalinkick in die Schanze "gelockt".

    "Anderst kann man heute schon gar keine Aufmerksamkeit auf die unsozialen Zustände in unserem Land lenken. Was muss das muss."

    Achso. Sie Guter!

    "woher wissen die autoren, dass es "berliner autonome" waren?"

    Hm. Vielleicht aufgrund der sonstigen zitierten (500km Anreise etc.) und nicht zitierten Aussagen der Kollegen? Mal angenommen, es waren keine Berliner: Unterschied?

  • 05.09.2010 16:30 Uhr

    von Euromeyer:

    Viele Länder haben regulierte Ventile für den Gewaltsüchtigen Teil der Gesellschaft.
    Die Amis z.B die Army und in Pamplona macht man daraus sogar ein einträgliches Geschäft, wenn Bullen auf Hodengesteuerte losgelassen werden.
    Wäre es so falsch sowas auch z.B.in Berlin zu machen?
    Geld haben die dort ja nötig.
    Man könnte ein Streetfight-Festival ausrichten, in welchem bei Einhaltung gewisser Regeln, Straffreiheit garaniert wird.(keine Stich-, Schuss- und Sprengwaffen,...)
    So könnte man durchaus bestimmt gut Karten und TV-Rechte verkaufen, wenn man im Olympiastadion an symbolträchtigen Tagen Nazihorden gegen den schwarzen Block oder Sarrazinen gegen Wasserpfeifenmudschaheddin an- und lostreten läßt.

  • 05.09.2010 16:03 Uhr

    von jack sparrow:

    woher wissen die autoren, dass es "berliner autonome" waren?

  • 05.09.2010 15:53 Uhr

    von T.G.:

    Der Artikel, wie auch die sonstige Berichterstattung über diese "Krawalle", zeigt in meinen Augen nur die politische und gesellschaftliche Schieflage in diesem Land und zeigt was passiert, wenn man sich an Gewalt und Extremismus gewöhnt.

    Würde so etwas nur einmal von "Rechts" veranstaltet, dann hätten wir eine Riesen-Debatte ob genug gegen "Rechts" getan wird.

    Wer sich in seinem Extremismus und seiner Gewalt so durch regelmäßiges Auftreten etabliert hat wie die Leute im Hamburger Schanzenviertel, dem wird es dann auch schon dankend angerechnet, wenn er im Vergleich zum Vorjahr nicht ganz so schlimm gewütet hat.

    Wer sich viel herausnimmt, dem wird auch viel nachgesehen.

    Das ist das Motto heute.

  • 05.09.2010 15:24 Uhr

    von a. r.:

    Anderst kann man heute schon gar keine Aufmerksamkeit auf die unsozialen Zustände in unserem Land lenken.
    Was muss das muss.

  • 05.09.2010 13:59 Uhr

    von Hahaha:

    Welche Art von "Partyvolk" könnten den Parolen wie "Schwarz-kotz-grün, die Flora bleibt rot" anlocken?

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