• 02.10.2009

Konzepte zur Asse-Bergung vorgestellt

126.000 Fässer Atommüll

Die Planungen zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse kommen in eine entscheidende Phase. Dabei drängt die Zeit, weil die Grube einsturzgefährdet ist.

  • 15.10.2009 15:25 Uhr

    von karljosef:

    Um den ach so kostengünstigen Atomstrom weiterhin anbieten zu können, spielt Geld keine Rolle!

    Man hat Milliarden in die Erforschung gesteckt (alles vom Steuerzahler)

    Die Entsorgung wird wieder Milliarden kosten (wieder der Steuerzahler)

    Die Milliardengewinne des "kostengünstigen" Atomstroms gehem in die Taschen von RWE, Eon usw.

    (Dieses Mal nicht der Steuerzahler)

  • 04.10.2009 09:53 Uhr

    von Ralf:

    @Betroffener
    Die Atomlobby hat die Presse voll im Griff. Sogar die taz hat folgendes nur unter was fehlt erwähnt und das kurz vor der Wahl:

    was fehlt ...
    ... einem Atomlobby-Papier die Relevanz

    Schöne neue Transparenz? Greenpeace hat in seinem Blog ein von einer Unternehmensberatung erstelltes Papier (PDF) "geleakt" - und nur kaum später befindet sich das gute Stück auf Spiegel Online. Der Anti-Atom-Reflex hat funktioniert.

    Lustig und unterhaltsam ist es ja schon, das Papier - so wird mehrfach auf die Strategien der Anti-Atom-Bewegung rekurriert. Die Unternehmensberatung schlägt vor, keinesfalls mehr offensive Kampagnen wie "Deutschlands ungeliebte Klimaschützer" oder "Verbraucher gegen den Klimawandel" zu fahren, da diese kurzerhand von den Atom-Kritikern "umgedreht" würden. Anstelle lauter Kampagnen solle man lieber auf leises Hinterzimmer-Lobbying bei den Politikern setzen.

    Skandalöse Strategien der Atomlobby? Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen. Es ist nicht unüblich, dass Agenturen derartige Papiere schreiben, um sie den Unternehmen anzubieten. Bei diesem Papier weiß niemand, ob es wirklich bei Eon auf dem Tisch lag. Spiegel Online war das egal. Der taz nicht.

    Aber lustig ... ist das Papier schon. Lesen!

  • 04.10.2009 08:08 Uhr

    von vic:

    Ich bin dafür, die Zugänge zur Asse zu schließen und das Regierungsviertel genau darüber zu errichten. Denen kann nichts geschehen, die sind bereits unheilbar krank.

  • 03.10.2009 14:49 Uhr

    von Juergen K.:

    Nur noch ferngesteuert möglich.
    Wenn's so schlimm schon ist ...

    Selbst:
    Geld spielt keine Rolle.
    ------------------------

    Ob die Anerkennung der bereits Krebkranken schon durch ist ?





  • 03.10.2009 12:51 Uhr

    von Björn:

    Das erinnert mich an das Wahlplakat der Grünen: "HABEN SIE NOCH PLATZ IM KELLER?"

    Ich würde spontan sagen: ja, wieviele Fässer passen auf 100m² und was zahlen Sie an Miete im Monat?

    Was soll der Blödsinn? einen einfachen und sicheren Ort, alles dahin, ohne Demo, ohne alles, dann RUHE!

  • 03.10.2009 04:23 Uhr

    von vic:

    Das ist alles so ein Lügengebäude.
    Schwach-und mittelstrahlender Abfall ist erwiesenermaßen falsch.
    Keine Gefährdung für Umgebung und Arbeitskräfte ist absurd.
    Ebenso absurd ist eine sichere Endlagerung des ganzen Drecks.
    Wir werden die Hinterlassenschaft dieses großen Fehlers der Menschheit niemals los.
    Nicht zu vergessen ist, deutschlands Wähler haben sich für die Fortsetzung der Atom-Müllproduktion entschieden.

  • 03.10.2009 01:18 Uhr

    von Sonja:

    Betroffener:

    Hier ist doch ganz einfach zu sehen, welchen Stellenwert der Mensch und auch Umwelt und Zukunft für diese Regierung im Vergleich zu den Interessen der Industrie haben: Null!

  • 02.10.2009 20:34 Uhr

    von Assel:

    Vielleicht sollte man angesichts der bei Megaprojekten üblichen Verzögerungen und Preissteigerungen schon einmal entsprechende "Korrekturfaktoren" einberechnen.
    Soweit ich mich richtig an eine entsprechende Erhebung erinnere betragen die endgültigen Kosten das zwei- bis zehnfache der ursprünglich veranschlagten Kosten. Da es sich hier um ein weltweit erstmaliges "Pilotprojekt" handelt muss hier mit Sicherheit viel Lehrgeld gezahlt werden. Und auch bei den Zeitangaben sind häufige Verzögerungen bei den try&error-Maßnahmen zu erwarten.
    Vielleicht wird daraus auch ein nukleares Jahrhundertprojekt, allerdings unfreiwillig.

  • 02.10.2009 19:31 Uhr

    von F2y:

    Die Kernenergie ist keine Lösung.
    Die Politik streitet bzw. schweigt seit Jahrzehnten über die Endlagerung, aber sobald der Ölpreis steigt, brauchen wir die/mehr Kernenergie um damit was zu tun?
    Richtig, um unsere Autos damit anzutreiben. ^^

    Übersehen wird häufig...

    dass der gesamte Rohstoffkreislauf (Uranerzförderung-Raffinerie-Brennelementeproduktion-Wiederaufbereitung)eben nicht CO2-neutral ist.

    dass die Lagerhallen der meisten Kernkraftwerke als defacto-Zwischenlager bis zur Decke gefüllt sind.

    dass Kernkraftwerk-Neubauten nahezu unbezahlbar sind, da die Herstellungs- und Baukosten astronomisch gestiegen sind.

    dass wir bei der Endlagerung über mehrere TAUSENDE Jahre sprechen, da sind geologische Veränderungen im Erdreich garantiert(bzgl. Grundwasserschutz)

    dass viele Uranerzvorkommen bereits stark ausgeschöpft sind, was die Förderung angesichts erhöhtem Technologieaufwand teurer macht.

    dass, wenn eine Katastrophe ("Super-Gau") in Europa passieren sollte, und die wahrscheinlichkeit ist bei der Menge an Reaktoren in Europa (insbesondere Frankreich) insgesamt betrachtet nicht unerheblich, wir in diesem Land eine Panik bekommen würden, die sich niemand vorstellen könnte.

    Leider hängen momentan sehr viele Arbeitsplätze von der Kernenergie ab, weshalb sich die Aussagen über Arbeitsplatzerhalt von "Ausstiegs-Gegnern" nicht von der Hand weisen lassen.

    Wir brauchen den Austieg trotzdem, je früher desto besser. Auch wenn zu befürchten ist, dass der Ausstieg langwieriger wird.

  • 02.10.2009 19:16 Uhr

    von besserwisser:

    < NABU forderte, die Energiekonzerne sollten an den Kosten für die Sanierung der Asse beteiligt werden.>

    wird wohl nix werden, dazu haben Bü90/dieLügner in Koaltion mit der Verräterpartei ihre Chance ungenutzt verstreichen lassen.

  • 02.10.2009 17:55 Uhr

    von Betroffener:

    Mal davon abgesehen, dass wir hier an der Asse als direkt Betroffene am eigenen Leibe spüren, was es heißt, von der Atomindustrie als Atommüllkippe missbraucht worden zu sein, ist die jetzt durch den Regierungswechsel aufgekommene Diskussion um die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke noch makabrer!
    Es gibt keine Lösung für den Atommüll! Alle sogenannten Endlager bieten keine wirklich langfristige Sicherheit.
    Die diskutierten Alternativen für das marode Bergwerk Asse sind doch allesamt eine Farce. Zubetonieren ist keine Lösung, denn die Halbwertszeit von Plutonium 239 beträgt 24 110 Jahre. Davon lagern in der Asse nach letzten Angaben mindestens 28kg. Unser Grundwasser wird verseucht, uns wird die Lebensgrundlage genommen und was wir jetzt schon merken, ist die Entwertung von Häusern und Grundstücken. Die Banken geben für Bauvorhaben in unserer Gegend hier bereits keine Kredite mehr. Das sagt doch wohl alles! Wer entschädigt uns für diesen Totalverlust? Die Betreiber der Atomkraftwerke?
    Sie übernehmen weder die Kosten für die sichere Beseitigung oder Lagerung des anfallenden Atommülls, noch beteiligen sie sich überhaupt an den Kosten dieser Art von Energieerzeugung. Bei der Mitnahme der Profite aus diesem Geschäft sind unsere RWE, EON, ENBW und wie sie alle heißen weniger zurückhaltend.
    Wie lange wollen wir diesen Wahnsinn eigentlich noch unwidersprochen dulden und mitmachen? Und wenn ich den Begriff "Brückentechnologie" höre, dann wird mir schlecht!

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