"Kontoauszug" für Daten gefordert
Sammelwut soll transparent werden
Datenschützer fordern einen jährlichen Kontoauszug, der Auskunft über gespeicherte Daten gibt. Darin sollen Firmen und Behörden auflisten, welche Daten sie zu welchem Zweck speichern.von Felix Lee
Leserkommentare
04.02.2010 18:40 Uhr
von Frank Rosengart:
Die Initiative geht übrigens vom Chaos Computer Club aus:
http://www.ccc.de/datenbrief
05.02.2009 15:57 Uhr
von Felix Kerntke:
1,6 Mrd. Briefe sind kein Problem, die Firmen geben pro Kopf und Jahr in der Summe weit mehr als 1000 Euro für Werbung aus, wenn sie 55 Cent dafür in diesen Brief investieren wird sie das nicht in den Ruin treiben. Tatsächlich gibt es Firmen die sich auf schriftliche Anfrage explizit weigern, einem Auskunft über gespeicherte Daten zu geben, weil sie "selbst keinen Zugriff auf den kompletten Datensatz haben." Der Aufwand sei zu hoch, das werde nur auf anwaltliche Aufforderung hin gemacht... Sinnvoll wäre es auf jeden Fall so etwas einzuführen. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung legen die Firmen scheints nur für sich selbst großzügig aus.
05.02.2009 12:02 Uhr
von qf df:
Natürlich wär sowas Spitzenklasse aber ich schätze die Chancen, daß das jemals realisiert wird ungefähr so hoch ein wie das die Piratenpartei stärkste Partei in Deutschland wird.
Wo wurde denn in letzter Zeit mal was FÜR und nicht gegen die Privatsphäre/den Datenschutz des Bürgers getan? Ich höre nur Hiobsbotschaften in die andere Richtung.
04.02.2009 20:35 Uhr
von Leon Hartner:
Problem: Das ganze wird ewig viel kosten - was natürlich den großen Unternehmen nicht viel ausmachen wird. Wenn jetzt aber zum Beispiel eine Organisation wie Unicef, worldvision oder einfach ein kleinerer Betrieb / eine kleinere wohltätige Organisation diesen Aufwand betreiben soll, werden selbige gar nicht glücklich sein. (Im Vergleich zum Gewinn/Umsatz sehr großer Kreis bekannter (da gespeicherter) Personen.
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Gegenvorschlag: Auf den websites einen verpflichtenden Teil mit Informationen anzeigen, der nicht so verklausuliert ist wie die Erklärungen zum Datenschutz. Wer seinen Kopf dann nicht auf den Schulter trägt, kann immer noch persönlich beim jeweiligen Unternehmen nachfragen.
04.02.2009 10:41 Uhr
von anonymous:
Und der direkte Link zu Franks Artikel ist der hier: http://frank.geekheim.de/?p=435 evtl direkt den einbauen?
04.02.2009 09:32 Uhr
von runzbart:
liebe online-redaktion, der link www.frank.geekheim.de führt nirgendwohin.
google meint http://frank.geekheim.de/ wäre der richtige url.
03.02.2009 19:55 Uhr
von von H.Ö:
Endlich mal ein vernümpftiger Vorschlag bzw. ein erster Schritt um Transparenz zu verschaffen. Ich würde allzugerne wissen, wer was wo über mich gespeichert hat und vor allem an wen die Daten weitergegeben werden oder wurden. Wusstet ihr das z.B ein Unternehmen wie Schober AG jährlich mehrer Milliarden Euro Umsatz macht allein durch das Sammeln und weitergeben von Daten?
Ich kann nur sagen, Leute passt auf wo ihr was weg giebt und denkt daran, dass ihr Manipuliert werden könnt wenn jemand über dich mehr weis als du es weist.