Dann mach doch was, was anderes zum Beispiel. Zweifeln kann jeder :)
27.10.2008 14:22 Uhr
von tut nicht zur Sache:
Totaaal progressiv *gähhhn*
27.10.2008 12:00 Uhr
von Matthias Burr:
Kampf dem Konsum - mit nackter Gewalt? Für mich klingen diese Aktionen eher spontan, undurchdacht und ziellos. Sie versuchen, "Politik mit Lebensfreude zu verbinden", sind aber hinterher ganz "apolitisch". Randale in Kaufhäusern, das Umherwerfen von Kleidung, die kollektive Entblösung des Hinterteils gen Reichstag und wilde Kostümierungen gelten als "große politische Aktionen". Ob sich unsere "Angie" wohl über diese nackten Hintern gefreut hat? Sackhüpfen, Styroporbuchstaben, Bullen knutschen: Adäquate Taten mit Unterhaltungswert! Herzlichen Glückwunsch; doch man fragt sich: Wo liegt hier der eigentliche Sinn des Ganzen? Ach ja, richtig. Wir tragen ab sofort alle Uniform, erknutschen uns den Weltfrieden und bekommen dann auch satte Bonuspunkte beim Programm-Guru. Das Konsum-Problem ist aufgehoben! Wahnsinn: T-Shirts kosten ab sofort nur noch 1,99, die Lebensfreude wächst im (Nicht-Konsum-)Rausch von solidarischen Tänzen zu Techno-Gedudel und Matetee gibts neuerdings umsonst. Passen uns die Attitüden der spießigen Linken nicht, dann drehen wir einfach im Mediamarkt alle Wecker auf, bis sie sich unserem "Kindergartenscheiß" anschließen. Spaß beiseite! Ich bin durchaus für politische Aufklärung, will mit meinem Beitrag auch niemanden beleidigen, bezweifle jedoch, dass durch solche Spaßaktionen dem Menschen aus der Masse ein Licht aufgeht - oder auch zwei, oder drei. Konsumkritik beginnt nicht bei nackten Ärschen - Konsumkritik beginnt bei uns selbst.
27.10.2008 09:50 Uhr
von b_i_d:
"Verstoß gegen das Versammlungsgesetz"? Man kann sich in auf ganz Berlin verteilten kleinen Grüppchen "versammeln"? Die deutschen Gesetze erstaunen mich immer wieder. Und noch mehr die Auslegung selbiger, wenn die Exekutive sich bemüht, einen dringend benötigten Tatbestand zu konstruieren...
Leserkommentare
29.10.2008 15:49 Uhr
von Torsten Kunz:
@ matthias burr
Dann mach doch was, was anderes zum Beispiel. Zweifeln kann jeder :)
27.10.2008 14:22 Uhr
von tut nicht zur Sache:
Totaaal progressiv *gähhhn*
27.10.2008 12:00 Uhr
von Matthias Burr:
Kampf dem Konsum - mit nackter Gewalt?
Für mich klingen diese Aktionen eher spontan, undurchdacht und ziellos.
Sie versuchen, "Politik mit Lebensfreude zu verbinden", sind aber hinterher ganz "apolitisch".
Randale in Kaufhäusern, das Umherwerfen von Kleidung, die kollektive Entblösung des Hinterteils gen Reichstag und wilde Kostümierungen gelten als "große politische Aktionen". Ob sich unsere "Angie" wohl über diese nackten Hintern gefreut hat?
Sackhüpfen, Styroporbuchstaben, Bullen knutschen: Adäquate Taten mit Unterhaltungswert! Herzlichen Glückwunsch; doch man fragt sich: Wo liegt hier der eigentliche Sinn des Ganzen? Ach ja, richtig. Wir tragen ab sofort alle Uniform, erknutschen uns den Weltfrieden und bekommen dann auch satte Bonuspunkte beim Programm-Guru. Das Konsum-Problem ist aufgehoben! Wahnsinn: T-Shirts kosten ab sofort nur noch 1,99, die Lebensfreude wächst im (Nicht-Konsum-)Rausch von solidarischen Tänzen zu Techno-Gedudel und Matetee gibts neuerdings umsonst. Passen uns die Attitüden der spießigen Linken nicht, dann drehen wir einfach im Mediamarkt alle Wecker auf, bis sie sich unserem "Kindergartenscheiß" anschließen. Spaß beiseite!
Ich bin durchaus für politische Aufklärung, will mit meinem Beitrag auch niemanden beleidigen, bezweifle jedoch, dass durch solche Spaßaktionen dem Menschen aus der Masse ein Licht aufgeht - oder auch zwei, oder drei. Konsumkritik beginnt nicht bei nackten Ärschen - Konsumkritik beginnt bei uns selbst.
27.10.2008 09:50 Uhr
von b_i_d:
"Verstoß gegen das Versammlungsgesetz"? Man kann sich in auf ganz Berlin verteilten kleinen Grüppchen "versammeln"? Die deutschen Gesetze erstaunen mich immer wieder. Und noch mehr die Auslegung selbiger, wenn die Exekutive sich bemüht, einen dringend benötigten Tatbestand zu konstruieren...