• 17.03.2010

Konsequenzen der Krise

Attac lädt zum Banken-Tribunal

Merkel, Schröder und Ackermann vors Tribunal? Das Netzwerk Attac will mit dieser Aktion vom 9. bis 11. April in Berlin die Ursachen der Finanzkrise anschaulich machen.von Felix Lee

  • 09.04.2010 19:11 Uhr

    von Thomas DeMeziere:

    so - ich finde es auch althergebracht. aber die anklageschrift von der homepage liest sich dann wieder ganz anders - nämlich differenziert und selbstkritisch.

    im übrigen besteht attac ausschließlich aus "anti-zionisten". das ist ganz klar. es bestehen auch große schnittmengen mit rechtsradikalen, die npd stellt die finanzierung.

    wieso denkt man hier nichtmal über sarrazin's produktivitäts-rassismus nach? ach so - er ist ja gar kein rassist, weil er ganz sauber zwischen juden und türken trennt. das sind schließlich unterschiedliche ethnologien, oder was? juden arbeiten halt im allgemeinen besser als araber. halleluja, gehirn bitte unters kopfkissen und niemals selbst benutzen!

  • 19.03.2010 12:03 Uhr

    von Werner Gerhard:

    full ACK@ EneMeneMiste,
    Richte nicht, auf daß du nicht gerichtest werdest. btw, hat eigentlich sonst schon mal jemand was von der Verteidigerbank gehört?

  • 19.03.2010 07:04 Uhr

    von EneMeneMiste:

    Attac sollte mal lieber ihren Antizionismus (=Antisemitimus) und permanente Unterstuetzung totalitaerer Regime aufarbeiten.

    Sie sind keine Loesungen, sie sind Teil des eigentichen Problems.

  • 19.03.2010 05:42 Uhr

    von claudia:

    attac hat ja in der Vergangenheit immer wieder durchdachte Vorschläge zur Wirtschafts- und Finanzpolitik gemacht. Nur: Die es anginge, haben keinen Grund, zuzuhören. Sie genießen die absolute Freiheit, zu tun was sie selber für gut halten und werden durch keinerlei demokratisches Korrektiv diszpliniert.
    Wie das halt so ist im Feudalismus.

    Auch das Tribunal werden sie ignorieren.
    Ein Gericht, das Herrschaften verurteilte, die mit der "legalen" Gerichtsbarkeit nicht erreichbar waren, gab es schon mal: Die Feme.
    Femegerichte haben dem verurteilten adligen Verbecher mitgeteilt, daß sie das Urteil vollstrecken werden, wenn ihn erwischen.
    So gesehen ist das Tribunal natürlich ein Tiger ohne Zähne und Krallen.

    Aber ich würde es nicht gleich in Bausch & Bogen verdammen:
    Eine qualifizierte Gegenöffentlichkeit gegen die finanziell heftig ausgestattete Propagandatruppe "neue soziale Marktwirtschaft" ist bitter nötig.

  • 18.03.2010 12:55 Uhr

    von A.Grech:

    "Wir wollen die systemischen Ursachen der Krise einem breiten Publikum in spannender Form anschaulich machen"

    So, so. Und wo ist da die Spannung? Anhand der im Artikel genannten Details sieht's nach einem selbstgerechten "Schauprozess" mit alten Bekannten und wenig Neuem aus.

  • 18.03.2010 11:11 Uhr

    von kurt- willy kühl:

    ATTAC ist klasse !! Ein solches Tribunal ist nun angebracht und notwendig.
    Und wenn ich F.L. recht verstehe erscheint dies TRIBUNAL sehr politisch- ideologisch NEUTRAL... eben die FAKTEN auf den TISCH..
    Und so empfinde ich dies TRIBUNAL als im Sinne der Idee und des Geistes der AUFKLÄRUNG , den Ideen des HUMANISMUS und den Ideen der sozialen EMANZIPATION des modernen Staates wohlbegründet.
    Dies TRIBUNAL ist somit im Interesse aller Bürger..
    (mit Ausnahme derer die etwas zu verbergen haben)
    Ich hoffe auf eine klare Berichterstattung durch die TAZ !!

  • 18.03.2010 08:32 Uhr

    von Rüdiger Kalupner:

    Ein Tribunal ! Ein Event ! Gutes Entrüstungstheater !
    Was ist den Attac-Organisatoren hier eingefallen. Theater machen statt die Theoriegrundlage schaffen, die hinreichend ist, um den weltgeschichtlichen Exodus aus dem Wachstumszwang-Regime, aus dem Terror der Ökonomie, zu organisieren. Wenn das kein Unfähigkeitsbeweis ist! Tribunale sind Theaterveranstaltungen, ist politischer Kindergarten. Die Ignoranz der Ancien-régime-Mächtigen wird, wie am Beispiel Erich Honecker, zu deren Sturz führen - aber nicht nach der 99 Theateraufführung, sondern erst nachdem eine hinreichende, operationale Evolutionsprozesstheorie uns die wirtschafts- und machtpolitischen Instrumente für den gesteuerten Exodus in die Hand legt.

    Mein Verdacht ist: die Attacspitzen wollen die Existenz ihrer Organisation wohl nicht dadurch gefährden, dass ihr Gegner gestürzt wird und eine andere Weltordnung entsteht.

  • 18.03.2010 07:56 Uhr

    von Uwe:

    Ich würde noch Albrecht Müller von Nachdenkseiten einladen bzw. die kritische Autorin Naomi Klein aus Amerika.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder