• 05.08.2009

Kommunalwahlkampf im Rheinland

Sozialdemokrat erfreut Rechtsradikale

Bei Köln wirbt ein langjähriger Bundestagsabgeordneter der SPD mit markigen Sprüchen im Kommunalwahlkampf. Dafür schätzen ihn die lokalen Rechten.von Pascal Beucker

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Sozialdemokrat:

    Wer mit Parolen wie "Sicherheit für die Bürger" in den Wahlkampf geht, ist ganz klar rechtsextrem, und muß daher verboten werden, vielleicht sogar 5 Jahre hinter Gittern wegen Volksverhetzung, denn er hetzt ja gegen die vielen kriminellen Ausländer. Wie sagte der PDS-Kandidat für das Bundespräsidentenamt richtig: "Auch in einer Demokratie muß man falsche Meinungen verbieten". Nur Rechtsextremisten wollen Sicherheit. Daher: Kurzen Prozeß machen: Ab in den Gulag. Nur so können wir unsere Freiheit verteidigen.

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von transformer:

    "lehrjahre sind keine herrenjahre"...was eine gemeinheit...
    nur weil so viele menschen in ihrer jugend und kindheit gequält wurden/werden, heißt das nicht, das die erwachsenen damit im recht gewesen wären

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Amos:

    Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, das stimmt-, aber
    es stimmt auch, dass Politikerjahre Volksvertreterjahre
    sind und nicht nur Herrenjahre.

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Richard Detzer:

    Wer sagt denn, daß Herr Lennartz rechtsradikale Themen besetzt. Vielleicht will er nur eine bürokratiefreie Zone. Da kann man verstehen, daß man zu so harten Formulierungen greift. Was sagt der Pirat: SPD muß kämpfen lernen!

  • 08.08.2009 19:12 Uhr

    von Sozialdemokrat:

    Wer mit Parolen wie "Sicherheit für die Bürger" in den Wahlkampf geht, ist ganz klar rechtsextrem, und muß daher verboten werden, vielleicht sogar 5 Jahre hinter Gittern wegen Volksverhetzung, denn er hetzt ja gegen die vielen kriminellen Ausländer. Wie sagte der PDS-Kandidat für das Bundespräsidentenamt richtig: "Auch in einer Demokratie muß man falsche Meinungen verbieten". Nur Rechtsextremisten wollen Sicherheit. Daher: Kurzen Prozeß machen: Ab in den Gulag. Nur so können wir unsere Freiheit verteidigen.

  • 05.08.2009 15:36 Uhr

    von Andreas R.:

    Brr. Auch wegen so etwas wird inzwischen häufiger vorgeworfen, "Links sei das eigentliche Rechts", bzw. in der Extremform gar "Die Nazis waren links."

    Freilich, davon ist Herr Lennartz noch Lichtjahre entfernt - trotzdem tolle Geschichte. Zumal eine, gegen die man Stellung beziehen sollte - bevor sich das noch weiter verbreitet.

  • 05.08.2009 15:07 Uhr

    von Monika Debus:

    Die SPD ist ziemlich konservativ. Ich hab schon öfter gehört, dass sie Ausländer bei der Stellensuche diskriminieren.

  • 05.08.2009 13:40 Uhr

    von transformer:

    "lehrjahre sind keine herrenjahre"...was eine gemeinheit...
    nur weil so viele menschen in ihrer jugend und kindheit gequält wurden/werden, heißt das nicht, das die erwachsenen damit im recht gewesen wären

  • 05.08.2009 13:30 Uhr

    von andrea berger:

    warum spricht sich denn jörg uckermann von pro köln auf seinem blog (www.ju-ehrenfeld.de) gegen diese werbung aus? (zitat: ..."erscheinen selbst npd-parolen harmlos")...

  • 05.08.2009 12:23 Uhr

    von Jürgen Gojny:

    Über Worte läßt sich immer trefflich streiten. In der Endabrechnung zählen die Taten. Die Frage ist doch, was der Spezialdemokrat unter "Sauberkeit und Sicherheit" meint. Darüber wäre zu reden und nicht darauf zu schauen, ob Extreme diese Worte auch verwenden. Wenn die Extremisten auf einmal Demokratie auf ihre Fahnen schreiben können ihre Gegner wohl schlecht mit Diktatur antworten.

  • 05.08.2009 12:14 Uhr

    von Christian :

    Mir sind solche Sprüche im Wahlkampf generell suspekt. Eine plakative Aussage, Stimmenfang, mehr nicht. Grundsätzlich sehe ich jedoch keinen Widerspruch zwischen einem linken Weltbild und den sog. "Sekundärtugenden". Heute sagen wir "Professionalität" und meinen genau das gleiche, nur in einem etwas anderen Rahmen. Selbst die SPD verdankt ihren sagenhaften Erfolg im Kaiserreich nicht nur der Vollendung der Industriellen Revolution und damit der Schaffung eines breiten, relativ klassenbewussten Proletariats, sondern auch der beharrlichen, disziplinierten Arbeit selbst der kleinsten Funktionäre.

  • 05.08.2009 11:54 Uhr

    von Hansjuergen:

    Es ist traurig, dass die taz unterschwellig versucht einen ehrbaren und verdienten Sozialdemokraten als Faschisten zu denunzieren. Das funktioniert zwar (siehe Kommentar u. a von vic), doch unterstützenswert ist das freilich nicht.

  • 05.08.2009 11:44 Uhr

    von wahlplakatliebhaber:

    "Derzeit prangt nur noch ein Anzeigenspruch auf seiner Homepage"

    "Professionell" entfernt wurden die anderen Ergüsse - indem man sie einfach aus dem Quelltext, aber nicht vom Server entfernte.

    Insofern findet man hier die drei weiteren Exemplare:

    http://www.klauslennartz.de/images/werbeplakat.jpg
    http://www.klauslennartz.de/images/werbeplakat_2.jpg
    http://www.klauslennartz.de/images/werbeplakat_3.jpg

    Als "schöne" Kompilation gibts alle auch hier zu bestaunen:
    http://yfrog.com/05lennartzwerbeplakatej

  • 05.08.2009 10:54 Uhr

    von Amos:

    Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, das stimmt-, aber
    es stimmt auch, dass Politikerjahre Volksvertreterjahre
    sind und nicht nur Herrenjahre.

  • 05.08.2009 09:00 Uhr

    von thorsten:

    "Meine Auffassung ist, Themen anzusprechen, die die Menschen interessieren und berühren" Kling doch sehr nach Springer-Presse. Das ist doch ein PR-Gag.

  • 05.08.2009 08:28 Uhr

    von Burkard Schulte-Vogelheim:

    Solche Typen beweisen, daß die Clementitis in der SPD noch lange nicht überwunden ist, sie also nicht wählbar ist.
    Vergessen, warum, und vor allem, mit Recht, Laurenz Meyer seinerzeit zum Skinhead befördert wurde? Eben, weil seine Aussagen NPD-kompatibel waren.
    Es stinkt in der einstigen Arbeiterpartei. Es geht der Mief der Adenauer-Republik um.

  • 05.08.2009 07:45 Uhr

    von Nigredo:

    Nur folgerichtig:

    Die rechten und wirtschaftsliberalen Parteien wildern seit einiger Zeit und besonders in dieser Finanzkrise populistisch im linken und sozialistischen Milieu, weil der Kapitalismus sich (mal wieder) als infunktional herausgestellt hat, ohne das auch nur ansatzweise umsetzen zu wollen - warum sollte da ein SPD-Mann nicht im rechtsradikalen Spektrum Stimmen abgraben und dieses stattdessen lieber Leuten wie Koch und Schäuble überlassen?
    Es geht hier doch immerhin nicht um gesunden Menschenverstand, sondern um Politik.

  • 05.08.2009 05:39 Uhr

    von vic:

    "Der frühere Landrat und Ehrenvorsitzende der Rhein-Erft-SPD habe halt seine "Ecken und Kanten", sei jedoch "keinesfalls ein Rechtsradikaler".
    Aber nein, da hat der Faschist einfach nur tief in´s Schatzkästlein der Seeheimer gegriffen.

    Auf diese Weise kann man natürlich auch verhindern, dass die NPD zu viele Stimmen erhält.

  • 05.08.2009 01:21 Uhr

    von Daniel Bär:

    Die Überschrift wundert mich doch sehr. Klaus Lennartz macht keinen Kommunalwahlkampf in Köln, sondern im Rhein-Erft-Kreis, zu dem Köln nicht gehört. ALso bitte richtigstellen. Klaus Lennartz macht Kommunalwahlkampf in NRW - das wäre treffender ;)

  • 05.08.2009 00:08 Uhr

    von Richard Detzer:

    Wer sagt denn, daß Herr Lennartz rechtsradikale Themen besetzt. Vielleicht will er nur eine bürokratiefreie Zone. Da kann man verstehen, daß man zu so harten Formulierungen greift. Was sagt der Pirat: SPD muß kämpfen lernen!

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