Mit dem Ende des Kalten Krieges und der Sowjetunion wurde auch die Nato überflüssig. Inzwischen ist sie ein wesentliches Hindernis im zivilen Kampf gegen Hunger und Klimawandel.
Herr Zumach wirft der NATO vor, dass sie diktatorisch regierte Staaten als Mitglieder geduldet haben. In diesem Sinne sollte man doch die UNO durch eine "Liga der Demokratien" ersetzen, wie von Washington vorgeschlagen. Warum sollen wir diktatorisch regierte Staaten in der UNO akzeptieren aber in der NATO etwa nicht?
05.04.2009 00:04 Uhr
von Franz Beckenbauer:
ich seid echt witzig. dadurch dass ich gewählte representanten unserer staaten treffen fühlen sich radikale in ihrer bewegungsfreiheit eingeschränkt. dann können sie ihre steine nicht dorthin werfen, wo die sich gerade aufhalten - unglaublich. und der warschauer pakt wäre nie entstanden wenn es die nato nicht gegeben hätte....undsoweiter
04.04.2009 23:34 Uhr
von benevoglio:
Herr Zumach hat leider die gegenwärtige Weltlage nicht durchschaut!
„Ob Moskau tatsächlich jemals die Absicht hatte, die als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges festgeschriebenen Grenzen zwischen Ost- und Westeuropa gewaltsam zu verändern, ist bis heute nicht hinreichend bewiesen“ (Zitat Zumach). Tatsache ist, dass die entschlossene Abwehrhaltung des Westens „Moskau“ von militärischen Abenteuern über Jahrzehnte abschrecken konnte. Auch die von allen selbsternannten „Progressiven“ vehement abgelehnte Nachrüstung war zur Aufrechterhaltung einer glaubhaften Abschreckung zwingend geboten. Die Rüstungsanstrengungen des Westens haben letztlich zum Zusammenbruch des Ostblocks geführt – „mit einem Winseln und nicht mit einem Knall“, so wie es der große Ronald Reagan gewünscht hatte. Auch heute ist die NATO dringend erforderlich. Der Kampf gegen den islamischen Extremismus hat gerade erst begonnen! Wer, wenn nicht ein starkes westliches Militärbündnis, kann denn in dieser Auseinandersetzung bestehen? Auf die NATO kommen aber auch noch ganz andere Aufgaben zu: spätestens in 20 Jahren wird mindestens die Hälfte der NATO-Seestreitkräfte im Mittelmehr eingesetzt werden, um dem ständig steigenden Druck durch illegale Einwanderer aus den zahlreichen Versagerstaaten in Afrika und im Nahen Osten entgegenzutreten und diese Leute konsequent zurückzuschicken.
04.04.2009 21:57 Uhr
von Philipp Horn :
Das Beste,was ich bisher zum NATO-Gipfel gelesen habe!!!!
Philipp Horn;Karlsruhe
04.04.2009 21:45 Uhr
von denninger:
Und warum sind dann so viele Länder an einem Beitritt zur NATO interessiert? Die NATO garantiert ihren Mitgliedern offenbar die militärische Stabilität und beugt zwischenstaatlichen Konflikten vor. Für Länder wie Polen, die baltischen Länder, Tschechien Kroatien und andere ist die NATO-Mitglieschaft eine Garantie der Unabhängigkeit von ihren großen Nachbarn. Die Rolle der NATO auf ihr Gegengewicht zum Warschauer Pakt zu reduzieren und mit diesem Argument ihre Auflösung zu fordern ist schlicht naiv.
04.04.2009 21:13 Uhr
von Karl Ilnyzckyj:
Die freiheitlichen Grundrechte mussten zeitweise außer Kraft gesetzt werden, damit die Führer der Nato-Staaten ungestört Geburtstag feiern konnten. Für das nächste Nato-Treffen schlage ich vor, dass sie sich auf einem gut abgeschirmten Nato-Stützpunkt treffen. Wie wäre es mit Guantanamo?
04.04.2009 15:58 Uhr
von horst:
was meinen sie mit diktatorischen Regimes in Portugal, GR und TR?
04.04.2009 12:11 Uhr
von Dango:
Ich finde es mehr als bedenklich, dass die Darstellung der Nato und dem jüngst abgehaltenen Gipfeltreffen in den Medien im krassen Gegensatz zu ihrem tatsächlichen Zweck steht. Da ist von großen Herausforderungen die Rede, wie Friedenserhaltung, die Lösung der Probleme in der Dritten Welt, Klimawandel usw. Meiner Meinung nach alles Augenwischerei, es geht diesem Militärbündnis(!) nicht um Frieden, Freude, Eierkuchen. Mitnichten. Statt dessen wird die engere Vermischung ziviler und militärischer Arbeit angestrebt. Wo bitte führt das wohl hin? Bestimmt nicht in die Richtung, in die die Befürworter dieses Bündnisses uns weiß machen wollen. Für mehr Demokratie? Garantiert nicht...
04.04.2009 10:58 Uhr
von Max Schneider:
Die Hezbollah hat sich nach dem Rückzug Israels aus dem Südlibanon auch nicht aufgelöst - wieso sollte es dann die Nato?
04.04.2009 09:42 Uhr
von Christian:
Ich kann es nicht so richtig beschreiben, aber bei manchen Leuten führt schon die Art, wie sie ihre Anführungsstriche setzen, dazu, dass ich ihre Texte nicht ernst nehme. Dies ist so ein Fall.
04.04.2009 01:28 Uhr
von vic:
Zum Geburtstag alles schlecht. Was die NATO braucht, ist ein Grab. Und da sollte sie schnellstens rein, zur Not auch lebendig. Erbärmlich, was rund um das Treffen dank dieser Kommisköpfe mit den demokratischen Grundrechten geschah. Die Zeichen werden immer deutlicher. Bewegungs-und Kleidungsvorschriften, Journalistenauslese, Maulkorberlass, Ausgehverbot, Kriegsrecht?
Leserkommentare
05.04.2009 12:56 Uhr
von Georg Olsen:
Herr Zumach wirft der NATO vor, dass sie diktatorisch regierte Staaten als Mitglieder geduldet haben. In diesem Sinne sollte man doch die UNO durch eine "Liga der Demokratien" ersetzen, wie von Washington vorgeschlagen. Warum sollen wir diktatorisch regierte Staaten in der UNO akzeptieren aber in der NATO etwa nicht?
05.04.2009 00:04 Uhr
von Franz Beckenbauer:
ich seid echt witzig. dadurch dass ich gewählte representanten unserer staaten treffen fühlen sich radikale in ihrer bewegungsfreiheit eingeschränkt. dann können sie ihre steine nicht dorthin werfen, wo die sich gerade aufhalten - unglaublich. und der warschauer pakt wäre nie entstanden wenn es die nato nicht gegeben hätte....undsoweiter
04.04.2009 23:34 Uhr
von benevoglio:
Herr Zumach hat leider die gegenwärtige Weltlage nicht durchschaut!
„Ob Moskau tatsächlich jemals die Absicht hatte, die als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges festgeschriebenen Grenzen zwischen Ost- und Westeuropa gewaltsam zu verändern, ist bis heute nicht hinreichend bewiesen“ (Zitat Zumach). Tatsache ist, dass die entschlossene Abwehrhaltung des Westens „Moskau“ von militärischen Abenteuern über Jahrzehnte abschrecken konnte. Auch die von allen selbsternannten „Progressiven“ vehement abgelehnte Nachrüstung war zur Aufrechterhaltung einer glaubhaften Abschreckung zwingend geboten. Die Rüstungsanstrengungen des Westens haben letztlich zum Zusammenbruch des Ostblocks geführt – „mit einem Winseln und nicht mit einem Knall“, so wie es der große Ronald Reagan gewünscht hatte.
Auch heute ist die NATO dringend erforderlich. Der Kampf gegen den islamischen Extremismus hat gerade erst begonnen! Wer, wenn nicht ein starkes westliches Militärbündnis, kann denn in dieser Auseinandersetzung bestehen?
Auf die NATO kommen aber auch noch ganz andere Aufgaben zu: spätestens in 20 Jahren wird mindestens die Hälfte der NATO-Seestreitkräfte im Mittelmehr eingesetzt werden, um dem ständig steigenden Druck durch illegale Einwanderer aus den zahlreichen Versagerstaaten in Afrika und im Nahen Osten entgegenzutreten und diese Leute konsequent zurückzuschicken.
04.04.2009 21:57 Uhr
von Philipp Horn :
Das Beste,was ich bisher zum NATO-Gipfel gelesen habe!!!!
Philipp Horn;Karlsruhe
04.04.2009 21:45 Uhr
von denninger:
Und warum sind dann so viele Länder an einem Beitritt zur NATO interessiert?
Die NATO garantiert ihren Mitgliedern offenbar die militärische Stabilität und beugt zwischenstaatlichen Konflikten vor.
Für Länder wie Polen, die baltischen Länder, Tschechien Kroatien und andere ist die NATO-Mitglieschaft eine Garantie der Unabhängigkeit von ihren großen Nachbarn.
Die Rolle der NATO auf ihr Gegengewicht zum Warschauer Pakt zu reduzieren und mit diesem Argument ihre Auflösung zu fordern ist schlicht naiv.
04.04.2009 21:13 Uhr
von Karl Ilnyzckyj:
Die freiheitlichen Grundrechte mussten zeitweise außer Kraft gesetzt werden, damit die Führer der Nato-Staaten ungestört Geburtstag feiern konnten.
Für das nächste Nato-Treffen schlage ich vor, dass sie sich auf einem gut abgeschirmten Nato-Stützpunkt treffen.
Wie wäre es mit Guantanamo?
04.04.2009 15:58 Uhr
von horst:
was meinen sie mit diktatorischen Regimes in Portugal, GR und TR?
04.04.2009 12:11 Uhr
von Dango:
Ich finde es mehr als bedenklich, dass die Darstellung der Nato und dem jüngst abgehaltenen Gipfeltreffen in den Medien im krassen Gegensatz zu ihrem tatsächlichen Zweck steht. Da ist von großen Herausforderungen die Rede, wie Friedenserhaltung, die Lösung der Probleme in der Dritten Welt, Klimawandel usw. Meiner Meinung nach alles Augenwischerei, es geht diesem Militärbündnis(!) nicht um Frieden, Freude, Eierkuchen. Mitnichten. Statt dessen wird die engere Vermischung ziviler und militärischer Arbeit angestrebt. Wo bitte führt das wohl hin? Bestimmt nicht in die Richtung, in die die Befürworter dieses Bündnisses uns weiß machen wollen. Für mehr Demokratie? Garantiert nicht...
04.04.2009 10:58 Uhr
von Max Schneider:
Die Hezbollah hat sich nach dem Rückzug Israels aus dem Südlibanon auch nicht aufgelöst - wieso sollte es dann die Nato?
04.04.2009 09:42 Uhr
von Christian:
Ich kann es nicht so richtig beschreiben, aber bei manchen Leuten führt schon die Art, wie sie ihre Anführungsstriche setzen, dazu, dass ich ihre Texte nicht ernst nehme. Dies ist so ein Fall.
04.04.2009 01:28 Uhr
von vic:
Zum Geburtstag alles schlecht. Was die NATO braucht, ist ein Grab. Und da sollte sie schnellstens rein, zur Not auch lebendig.
Erbärmlich, was rund um das Treffen dank dieser Kommisköpfe mit den demokratischen Grundrechten geschah. Die Zeichen werden immer deutlicher. Bewegungs-und Kleidungsvorschriften, Journalistenauslese, Maulkorberlass, Ausgehverbot, Kriegsrecht?