• 01.09.2010

Berlin boomt - dank den Touristen. Dazu gehören auch die linken Aktivisten, die aus aller Welt zum Besetzerfestival kommen. Das sollte auch der Senat honorieren

Auch Besetzer bringen Geld

KOMMENTARvon Uwe Rada

  • 05.09.2010 17:23 Uhr

    von philip:

    Ziemlich bescheuerte Argumentation. Auch die Faschos
    trinken ihr Bier in Berlin. Was unterscheidet die denn
    bitte von der Besetzerszene??

  • 02.09.2010 14:37 Uhr

    von Claudia:

    welch kruder vergleich
    mir ist nicht bekannt, dass es am rande der busenmesse venus zu randalen kommt, bei denen polizisten mit steinen und flaschen angegriffen oder autos und mülltonnen abgefackelt werden.
    ob der besetzer aus barcelona mit seinen paar euros die kosten kompensiert, die durch sachbeschädigungen oder polizeieinsätze entstehen, ist absolut fraglich.

  • 01.09.2010 20:19 Uhr

    von Steffie:

    Lieber Uwe,
    interessanter Kommentar, doch leider scheinst du ähnlich wie das LKA sich nicht über das Intersquat informiert zu haben. ein legaler versammlungsort in form eines camps ist von enormer bedeutung, um die zahlreichen kunst- und kulturveranstaltungen in einem öffentlichen raum und nicht in irgendwelchen berliner szeneprojekte stattfinden zu lassen. dem intersquat ging es schon immer um eine öffnung nach außen und nicht um eine bespielung der internen szene.
    des weiteren handelt es sich beim LKA um bedenken in bezug auf die action days. jedoch waren die letzten intersquats ALLE friedlich, da es um eine inhaltliche debatte ging und nicht um direkte aktionen.
    dass das intersquat nicht einfach so besetzten kann, liegt wohl an der berühmten berliner linie, die besagt jede besetzung innerhalb 24 stunden zu räumen, egal ob kontakt zu den eigentümer_innen aufgenommen wurde oder nicht.
    aber natürlich, auch besetzer_innen bringen geld nach berlin. jedoch ist das festival selbstorganisiert und unkommerziell, deshalb dürfte sich der gewinn für die pseudo-"kulturelle Szenestadt" Berlin hoffentlich in grenzen halten.
    wie auch immer, dass festival wird stattfinden, da stimme ich mit dir überein. egal ob mit ort oder nicht.

  • 01.09.2010 19:06 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Kapitalistisch betrachtet gibt es leider einen unterschied zwischen den Che-Guevara-Shirt Latte-Macciato Apple Papa-Kreditkarten Linken und den die sich auf irgendwelchen Kongressen treffen.
    Die einen haben Geld, die anderen nicht.

    Liebe taz bitte hört auf so zu argumentieren. Diese Argumentation ist schlichtweg falsch. Natürlich dürfen sich hier linke Leute treffen. Die Legitimation ist allerdings demokratisch, nicht kapitalistisch.

  • 01.09.2010 18:57 Uhr

    von Daniel:

    Wieso ist das traurig, dass die Organisatoren den legalen Weg einschlagen wollen?
    die letzten Jahre haben doch zu genüge gezeigt, dass die Polizei bei kurzfristigen Besetzungen zB einer Wiese nicht gerade zimperlich umgeht (siehe Tempelhof oder Bambiland).
    und Verletzte + Festgenommene sind nicht unbedingt im Interesse des Festivals.
    Wer sich das Programm anschaut, wird wohl erstaunt feststellen, dass das meiste auf streetart, workshops und ausstellungen besteht. aber die gewaltprognosen der stadt haben ja auch noch nie gestimmt...

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