• 15.05.2008

Kommentar sittenwidrige Löhne

Gegen das Discounter-Prinzip

Gericht bestätigt nach Klage einer KiK-Verkäuferin: In manchen Branchen sind die Löhne sittenwidrig.von Ulrich Schulte

  • 19.05.2008 21:21 Uhr

    von Christoph Kühnemund:

    Ich habe den Link zu diesem Artikel soeben an die Mailadresse des VfL Bochum weitergeleitet. Als Einzelhandelsangestellter und VfL-Fan seit vielen Jahren bin ich empört über die heile Welt der Zusammenarbeit meines Vereins mit diesem Sponsor.
    Bisher kamen seitens des Vereins immer nur Mails, dass niemand ein Fehlverhalten von KIK beweisen konnte. Das wird wohl auch diesmal wieder kommen.

  • 15.05.2008 21:35 Uhr

    von Walter Kluck:

    Die Weigerung, flächendeckende Mindestlöhne einzuführen wird mit dem Hinweis auf die Gefährdung der Tarifautonomie begründet. Unabhängig davon ist der Staat jedoch verpflichtet, gemäß dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte dafür zu sorgen, dass jeder einzelne seinen Lebensunterhalt durch frei gewählte oder angenommene Arbeit verdienen kann.
    Wenn die SPD heute vehement für die Einführung von Mindestlöhnen eintritt, darf nicht vergessen werden, dass unter der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder der Niedriglohnsektor die heutige Ausdehnung erfahren hat. Negative Auswirkungen auf die Arbeitnehmer sowie die gesetzliche Renten-und Krankenversicherung sind die Folge.

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