Die Lohnkürzungen stehen am Anfang der Krise, nicht am Ende - und die Rezession dürfte sich zu einer großen Depression entwickeln, gegen die auch Konjunkturpakete nichts ausrichten.
Man kann es nicht oft genug wiederholen, dass der Neoliberalismus versagt hat. Aber mit dieser, der jetzigen, Politik wird sogar der Liberalismus weiter gefördert. Man hat großen Teilen der Bevölkerung die Kaufkraft bewusst genommen um den Export zu stärken. Jetzt sollen auch noch diejenigen die Quittung bezahlen, die sich bisher noch etwas leisten konnten. Was ist das für eine dumme Politik, die nicht aus ihren Fehlern lernt. Eigentlich kann sich jeder an fünf Fingern abzählen warum das geschieht: Das Establishment sorgt für sich selbst zuerst. Und dadurch wird zuerst die "Untrigkeit" zu Grunde geh'n und dann auch die Obrigkeit. Man hasst den Kommunismus,- will ihn unten aber wieder einführen. Schröder hat nicht erkannt (und seine Vorgänger auch nicht) dass ein Staat nur fortbestehen kann, wenn man die Kleinen nicht immer als Melkkuh für die Großen benutzt. Solche Systeme verlängern nur "ihren Todeskampf" in dem sie, wie die USA Kriege führen. Oder "eine Reichswehr" (die Bundeswehr zur Unterdrückung von Unruhen im Inneren einzusetzen gedenken - wie Schäuble. Man rettet Kein System durch Repressalien, wenn,dann ist es ja gar kein System. Und wenn die Banken nicht mitmachen ist ohnehin "alles für die Katz".
24.02.2009 11:37 Uhr
von Helmut Ruch:
Die Geschichte wiederholt sich anscheinend doch!
Der Artikel erweckt den Eindruck, Lohnsenkungen seien ein Problem von Estland oder Irland. Tatsächlich erleben wir seit der Schröderschen Agenda 2010-Politik massive Lohnsenkungen. Die Deregulierung des Arbeitsmarktes ermöglichte es den Unternehmern, reguläre Arbeitsplätze in billige, ungeschützte Zeitarbeitsplätze umzuwandeln. Diese können jetzt, in Zeiten der Krise, problemlos aufgelöst werden. Der schlecht bezahlte Zeitarbeiter darf sich in der Regel direkt unter die Hartz IV-Gesetze begeben. Diese zwingen Arbeitslose, Arbeit zu jedem Lohn anzunehmen, auch wenn er nicht einmal die lebensnotwendigsten Bedürfnisse deckt. Die Abwärtsspirale ist längst im Gang, nur hat es die taz noch nicht so richtig bemerkt! Wohin diese Spirale führen könnte, kann man nachlesen in dem Artikel "Geschichte wiederholt sich nicht?" auf forum-systemfrage.de (direkter Link auf Nachdenkseiten.de von heute). Die dort aufgezeigten Parallelen zur Weimarer Zeit sind erschreckend!
23.02.2009 20:01 Uhr
von Klaus:
Lange Depression, gedeckelte Löhne, lascher Konsum, 15 Jahre sein Auto nutzen und das soll alles deprimierend sein? Das ist doch eher ökologisch, politisch korrekt, der anvisierte Zielzustand ...
Nur fragt sich dann, woher nimmt der Staat die Subventionen für die Erneuerbaren? Wahrscheinlich über Schulden, CDO's etc.
Leserkommentare
24.02.2009 13:21 Uhr
von Amos:
Man kann es nicht oft genug wiederholen, dass der
Neoliberalismus versagt hat. Aber mit dieser, der
jetzigen, Politik wird sogar der Liberalismus weiter
gefördert. Man hat großen Teilen der Bevölkerung die
Kaufkraft bewusst genommen um den Export zu stärken.
Jetzt sollen auch noch diejenigen die Quittung bezahlen, die sich bisher noch etwas leisten konnten. Was ist das für eine dumme Politik, die
nicht aus ihren Fehlern lernt. Eigentlich kann sich
jeder an fünf Fingern abzählen warum das geschieht: Das Establishment sorgt für sich selbst
zuerst. Und dadurch wird zuerst die "Untrigkeit"
zu Grunde geh'n und dann auch die Obrigkeit.
Man hasst den Kommunismus,- will ihn unten aber wieder einführen. Schröder hat nicht erkannt (und
seine Vorgänger auch nicht) dass ein Staat nur
fortbestehen kann, wenn man die Kleinen nicht
immer als Melkkuh für die Großen benutzt. Solche
Systeme verlängern nur "ihren Todeskampf" in dem
sie, wie die USA Kriege führen. Oder "eine Reichswehr" (die Bundeswehr zur Unterdrückung von
Unruhen im Inneren einzusetzen gedenken - wie Schäuble.
Man rettet Kein System durch Repressalien, wenn,dann ist es ja gar kein System. Und wenn die Banken nicht mitmachen ist ohnehin "alles für die
Katz".
24.02.2009 11:37 Uhr
von Helmut Ruch:
Die Geschichte wiederholt sich anscheinend doch!
Der Artikel erweckt den Eindruck, Lohnsenkungen seien ein Problem von Estland oder Irland. Tatsächlich erleben wir seit der Schröderschen Agenda 2010-Politik massive Lohnsenkungen. Die Deregulierung des Arbeitsmarktes ermöglichte es den Unternehmern, reguläre Arbeitsplätze in billige, ungeschützte Zeitarbeitsplätze umzuwandeln. Diese können jetzt, in Zeiten der Krise, problemlos aufgelöst werden. Der schlecht bezahlte Zeitarbeiter darf sich in der Regel direkt unter die Hartz IV-Gesetze begeben. Diese zwingen Arbeitslose, Arbeit zu jedem Lohn anzunehmen, auch wenn er nicht einmal die lebensnotwendigsten Bedürfnisse deckt.
Die Abwärtsspirale ist längst im Gang, nur hat es die taz noch nicht so richtig bemerkt! Wohin diese Spirale führen könnte, kann man nachlesen in dem Artikel "Geschichte wiederholt sich nicht?"
auf forum-systemfrage.de (direkter Link auf Nachdenkseiten.de von heute). Die dort aufgezeigten Parallelen zur Weimarer Zeit sind erschreckend!
23.02.2009 20:01 Uhr
von Klaus:
Lange Depression, gedeckelte Löhne, lascher Konsum, 15 Jahre sein Auto nutzen und das soll alles deprimierend sein? Das ist doch eher ökologisch, politisch korrekt, der anvisierte Zielzustand ...
Nur fragt sich dann, woher nimmt der Staat die Subventionen für die Erneuerbaren? Wahrscheinlich über Schulden, CDO's etc.