In der Tragödie der Wulffs können sich viele Leute selbst erkennen. Vielleicht ist der Abscheu, der ihnen entgegen schlägt, gerade deshalb besonders groß.
hallo bettinaversteherin,sie sind also der meinung,die bettina hat ihren krischi aus morlische enttäuschung verlassen? aah,ja
08.01.2013 21:24 Uhr
von Barbara:
Wirklich großer Journalismus - mein Kompliment Frau Gaus!
08.01.2013 19:27 Uhr
von aujau:
Wer zum Wasweissich interessiert sich fuer dieses buergerliche Normaldesaster?
08.01.2013 19:05 Uhr
von Karl K :
@08.01.2013 01:06 UHR von Bettinaversteherin:
Hörens - Allerwerteste, bei allem Verständnis für schwesterliches Ranwanzen: abendfüllend ist das aber auch nicht.
08.01.2013 14:13 Uhr
von Hans-Werner:
Frau Gaus,
wo haben Sie sich denn in der Wulff-Pose wiedererkannt? In der Bettina, die aus einfachen Verhältnissen kommend, mittels ihres Sexappeals den Aufstieg in die sogenannte Highsociety schaffen will, und bei Wulff fast Glück hatte, bis dieser dumme Fehler beging und so seinen Abschied einleutete? In der Betti, die das Bett nur mit Gewinnern teilen will und deshalb den Wulff jetzt verlassen hat? Der Bettina, die sich einen älteren Mann angelt, weil dieser viel Geld besitzt bzw. verdienen wird und ihn fallen lässt, nachdem nichts mehr von ihm zu holen ist?
Bettina Wulff hat charakterlich solche großen Mängel gezeigt, dass Bezeichnugnen wie Promimätresse gar nicht abwegig sind.
08.01.2013 12:26 Uhr
von Michael Simon:
Die Wulffs/innen dieser Welt verdienen aufrichtiges Mitleid, weil sie außer Verstand fast alles kaufen können.
08.01.2013 12:08 Uhr
von Wüstenratte:
Ja ja, diese Bett-ina, das wulffen hat sie jedenfalls gelernt. Nichts tun, viel einheimsen. Der Krischan kann einem fast leid, na vielleicht konnte die Dame gut...gut kochen bestimmt nicht, aber Fictoria will sie ja auch nie gewesen sein... wer weiß, wer weiß. Ansonsten berührt mich das Leben dieser Dame und dieses Herrn wie eine Wasserstandsmeldung aus´m Mekongdelta.
08.01.2013 11:33 Uhr
von Casanova:
Ein Chef-Redakteur ( noch dazu ) der Bildzeitung fühlte sich einst der Wahrheit besonders stark verpflichtet und hat einen durchschnittlichen Menschen und Bundespräsidenten der Medien-Meute zum Fraß vorgeworfen und somit ihn und sein gesamtes privates Umfeld zerstört. Da nun der finale Vorhang noch nicht gefallen ist und die Wulffs es immer noch nach all den Erniedrigungen auf die erste Seite einer Zeitung schaffen, darf man auf die Schlagzeilen eines nun möglich gewordenen Nachrufes in der Bildzeitung neugierig sein. Eher ist wohl keine Ruhe.
08.01.2013 11:33 Uhr
von manfred (61):
Wen interessiert das? Das Beste an diesem Beitrag ist Arnes Kommentar dazu.
08.01.2013 11:22 Uhr
von wauz:
Moralisch fragwürdig?
Ja. Und zwar alle beide. Frau Körner hat sich mit einem Mann eingelassen (gesucht?) der verheiratet war und Kinder hatte. Traditionell nannte man das Ausspannen und es galt zumindest früher mal als mehr als nur unfein. Aus Macht-Kalkül haben die ach so konservativen Kreise der CDU darüber hinweg gesehen und die Presse hat es geradezu bejubelt. Dann hat Frau Körner hart an der Karriere ihres nun (juristisch gesehen) Ehemanns gearbeitet und auch da die Finger drinne gehabt, wo sie das auf keinen Fall hätte haben sollen. Und Christian Wulff hat das alles mitgemacht und gut geheißen. Die Wünsche "seiner" Bettina waren ihm anscheinend Gesetz, alles andere zählte nicht.
Der Pfarrer, der diese Beziehung gesegnet hat, hat sich mit Schande bedeckt.
Und wenn das jetzt noch so amerikanisch klingt: Ich werde mich in Zukunft über das "Privatleben" von Politikern genauer erkundigen. Hier zeigt sich doch, dass es viel anzeigt. Gerhard Schröder, Joseph Fischer, Christian Wulff: alles Männer, die sich familiär als unzuverlässig erwiesen haben. Und politisch katastrophal waren.
08.01.2013 10:56 Uhr
von J.Riga:
Mein Vorschlag:
Der "Hauptstadt-Flughafen" BER wird nicht nach Willy-Brandt benannt, sondern als Christian-Bettina-Airport Internäschenell weiter als Dauerbaustelle betrieben. Das klingt locker, (international ist das Dutzen ja üblich - jedenfalls in der angelsächsischen Welt, zu der wir so gerne gehören wollten- )und bringt unser Land genau das Image, das es sich mittlererweile erworben hat zum Ausdruck. Nämlich regiert und unfähig geführt zu werden von einer Laientruppe von Selbstdarstellern und Parvenues aller Parteien und Farben (von Gysi und Wagenknecht bis Rössler und Seehofer und den Piraten. Armes Deutschland, armes Schland!
08.01.2013 09:43 Uhr
von Ott-one:
Artikel perfekt! Doch das könnte man auch ungeschminkt sagen. Wo sind den die hohen Werte aus der alten BRD geblieben? Die alten Haudegen von damals, haben gesagt, wo es langzugehen hat! Dazu kann man nur sagen, heute steht alles auf dem Kopf. Was damals als Recht und Ordnung galt, ist schon längst hinfällig. Die jetzige Generation, egal in welchem Bereich tätig, ist doch nur noch auf Macht und Profit aus! Leider! So kann man den Untergang auch schon mal einleuten.
08.01.2013 09:26 Uhr
von sand:
Zitat/These: "In der Tragödie der Wulffs können sich viele Leute selbst erkennen. Vielleicht ist der Abscheu, der ihnen entgegen schlägt, gerade deshalb besonders groß."
Abscheu? Wirklich? Wo? Ein bisschen Schadenfreude gewiss. Ein bisschen Identifikation vielleicht - von Verlassenen mit Wulff, von sich Befreienden mit Bettina.
Wertediskussion? Bestimmt nicht. Beziehungen sind Dienstleistungen, Waren, Produkte. Und in jedes Produkt werden Kaputtmacher eingebaut, damit der Laden läuft. Früher wurde repariert, heute weggeschmissen. Das ist alles.
08.01.2013 08:51 Uhr
von Karl K :
Ausgewufft - na Gott sei Dank!
Und - klar, da ist sie ja: Bettina Gaus - la schwurbalita!
Ein mehr als mittelmäßiger Jurist und eine - ja was? ok, Macht-ist-geil-Tante! Was bleibt? eine ohnmächtig häßliche Hütte in schwerstem provinziellem Geläuf. Ergo: game over! So what?
Auf einem so schmalen Brett ne Ehe?! Sorry, Frau Gaus - aber das können se eher mit der Lupe suchen. So blöd sind nur wenige. Sie tingeln zu viel im Politzirkus rum.
08.01.2013 08:20 Uhr
von noname:
"Irgendwann werden auch die Unionsparteien ernsthaft darüber reden müssen, in welcher Gesellschaft sie eigentlich leben wollen.
Richtiger wäre es , wenn nicht nur die Unionsparteien und ihre Wähler , sondern w i r a l l e uns damit befassten , wie und in welcher Gesellschaft wir n i c h t (länger)leben wollen . D a s wäre der erste Schritt .
08.01.2013 08:20 Uhr
von Hotel Ostoria:
Ach, Frau Wulff liegt also am Boden? An dieser Stelle wäre doch ein Verweis auf jenes unsägliche Buch der sich geradezu traditionell verhaltenden Exfrau angebracht. Das ist nichts anderes als ein einziges kaltschnäuziges Nachtreten in Richtung des "Versagers". Und die Klassifizierung der Geschichte jener Exfrau als "gesellschaftspolitisch uninteressant" adressiert zudem wieder mehr oder weniger geschickt die Verantwortung in klassischer, nachtretender Weise an den Mann. Hies es nicht noch eben Jugend, Kinderlachen und modernes Patchwork zieht endlich ins Bundespräsidialamt ein? Aller Fokus auf diese moderne, junge, tolle, emanzipierte Frau. Wie sehr dies bei der Ex-Präsidentengattin berechnende Fassade war, will Frau Gaus nicht thematisieren. Der Lack am sterilheiligen Bild der Frau könnte unschöne Kratzer bekommen.
08.01.2013 08:04 Uhr
von jessas:
@Polyphem , als erblindeter humoristisch aspirierender Narziss , sich über gescheiterte Narzisse verbreitend zu erheben . Igitt .
Immer wieder zum Staunen : man braucht nur zehn , zwanzig Leserkommentare zu studieren , und meint die ganze Gesellschaft (wiederzuer-)kennen .
08.01.2013 07:42 Uhr
von ironimus:
"Google ist eben die kollektive Intelligenz, und die ist größer als die einzelner."
Jaja , ein wahrer Segen das , @ Tim Leuther ! Wenn Sie Ihre eigene Fehlende hier nicht zur Schau stellen würden , fiele sie nicht so auf .
08.01.2013 03:32 Uhr
von Wolfgang:
Das gibts häufiger und ist nichts als ein Ausdruck von Leere, Anerkennungssucht und käuflichen Reizen im allgemeinsten Sinn, also Spiegel unserer Gesellschaftsform.
Wie sagt noch Brecht: Haben Sein und Gelten,das wolln alle Menschen, doch das gibts leider selten.
08.01.2013 02:44 Uhr
von sfsffs:
Endlich kann Vicoria wieder ihrer Arbeit nachgehen. Ich habe sie schon vermisst.
08.01.2013 02:37 Uhr
von Otto Pardey:
Als Christian Wulff aus den bekannten gruenden politisch in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, war fuer Bettina Wulff schon klar das sie fuer ihre Geltungssucht und dem Glamour keine Buehne mehr vorhanden ist. Eine Frau mit Berechnung,da erscheint Christian Wulff in der Rolle eines Trottels.
08.01.2013 01:21 Uhr
von Arne:
Eigentlich habe ich ja zuerst gedacht, dass mir das doch egal sein kann, ob die sich trennen oder zusammenschweißen lassen oder zerfleischen oder was weiß ich. Nur fällt mir hier bei dem Kommentar von Frau Gaus auf, dass das doch etwas einseitig gesehen wird, wenn man das auf ein Problem der Konservativen beschränken will. Die haben sich längst entschieden, was sie wollen. Keine langfristigen Bindungen an Menschen, sondern diese Bindungen an Menschen sollen der Profitverwertbarkeit unterworfen werden. In diesem Sinne verhält sich Frau Wulff schon ideal. Das ist aber kein Problem der CDU alleine. Am deutlichsten wurde es doch bei Schröder, als der seine Hillu verließ, mit der er vorab durch Fernsehshows tourte und die ihm das Image einbrachte, dass diese ein Korrektiv zu seinen reinen neoliberalen Trend sein könnte. Das brachte ihm einen Aufstieg innerhalb der SPD. Als dieses geregelt war, musste schnell eine Hournalistin her, die dort die Klaviatur beherrschte, damit er zum Kanzler aufgeputscht werden konnte. Naja, wenn die Leute bei sowas glücklich werden...
Gustav Heinemann antwortete, als er Bundespräsident war, auf die Frage: "Lieben sie Deutschland?" mit "Ich liebe meine Frau!" Es wird wohl immer schwerer selbst einen Bundespräsidenten zu finden, der mit einer solchen Antwort nicht die Gegenfrage "Welche?" provozieren würde.
08.01.2013 01:06 Uhr
von Bettinaversteherin:
Auf einen alternden, moralisch fragwürdigen Mann hätte ich als Frau auch keine Lust. So einfach ist das möglicherweise - und doch offenbar zu schwierig für die Autorin dieses Taz-Artikels.
07.01.2013 23:58 Uhr
von Harald:
Also es ist doch so, dass Bild, die sich fälschlicherweise als Zeitung bezeichnen eine neue Debatte darüber anleiern wollen, wie man Herrn Wulff sein Altersgeld wegnehmen kann. Frau Wulff hingegen braucht ihren Bucherfolg ganz dringend, weil ihre Äusserungen dazu führen werden, dass ihre Unterhaltsansprüche massiv gekürzt werden. Da versteht die deutsche Justiz keinen Spass
07.01.2013 23:55 Uhr
von Thomas:
Na ja, was ist denn aus den Zielen der linken 68-er Generation geworden? Sie sind nun die Besitzstandwahrer, Spiesser, Antimodernen und Antisemiten (Grass, Augstein). Bevor man den Tod der Konservativen feiert, würde ich lieber mal den eigenen Zerfall beklagen, z.B wie Obama Friedensnobelpreisträger sein und zeitgleich mit Drohnen Tausende Menschen töten. Es sind die Linken, die all ihre Ideale für Karriere, Geld und Macht billigst verraten haben.
07.01.2013 22:50 Uhr
von Peter Bürger:
Dies ist bislang der klügste und stilvollste Beitrag zum Thema im deutschen "Blätterwald". Kompliment, Bettina Gaus!
07.01.2013 22:29 Uhr
von polyphem:
Ein Trauerspiel. Gewiss.
Wenn zwei unerwachsene Rollenspieler und Dauerlehrlinge vom Typ Narziss sich verbinden, wird es bei Problemen natürlich dramatisch. Und dieser Typ der unerwachsenen Menschen die in pubertären Träumen verharren und die sich auf rote Teppiche sehnen, die überspringen bei Problemen die Spätpubertät und schliddern direkt in die Midlifecrisis. Solche Figuren gebiert unsere Gesellschaft mehr und mehr.
Am 3.3.2012 schrieb ich andernorts: "Ein Fuchs, der jede Lücke findet Und jede Rechtsnorm überwindet, Zieht sich zurück mit seiner Frau. Malepartus ist ein Klinkerbau. Ob Zapfensold, ob Ehrenstreich, Er denkt nur eins: „Wie werd ich reich?“
Bei diesem schlechten Schmierenstück Wünscht man die RAF zurück. Kalaschnikow und Handgranaten Gegen Winkeladvokaten, Könnte das die Lösung sein? Aber mein Verstand sagt „Nein!» Zwar ärgert mich sein Eigennutz, Doch Wulff steht unter Artenschutz. (Trotz Syltbesuch und Freundeshandy, ein steifer Stock wird nie ein Dandy.)"
Heute muss ich nur Goethe zitieren (Reineke Fuchs):
Malepartus, sein Schloß, hat er verlassen und baut sich / Eine Klause zur Wohnung. Wie er so mager geworden, / Bleich von Hunger und Durst und andern strengeren Bußen, / Die er reuig erträgt, das werdet Ihr selber erfahren.
Doch eher eine Tragikomödie.
07.01.2013 22:28 Uhr
von R.J:
Was sollen solche spekulativ bleibende Erzählungen?
Die mögliche Bestechlichkeit eines Politikers ist für die Öffentlichkeit wichtige, aber was Herrn und Frau Wulff zueinander oder auseinandergebracht hat ist deren Privatsache.
Wichtig wäre, wenn dem Leser verständlich gemacht werden kann, wie politische Entscheidungen zustande gekommen sind, nicht aber Behauptungen, man wisse ob Zuneigung und Liebe oder Prestigesucht die wichtigsten Rollen in dem Privatleben eines Paares gespielt haben sollen.
07.01.2013 21:00 Uhr
von peterwmeisel:
Die 3 Nord-Süd-Dialoge, Wulff - Oettinger, haben auch Günther Oettinger zu einer Neuen geführt, die junge Friederike Beyer. Hängt das mit Stuttgart 21 zusammen? Sie baut ein großes Einkaufzentrum für ECE auf dem neuen Gelände in Stuttgart.
07.01.2013 20:22 Uhr
von Tim Leuther:
4 Jahre Ehe. Dafür ein Haus für 500.000 Euro, und das Altbundespräsidentengehalt zahlt ab.
Irgendwie hat Google am ende recht.
Google ist eben die kollektive Intelligenz, und die ist größer als die einzelner.
Ein Argument für die freie Marktwirtschaft!
Die wird allerdings -im gegensatz zum FDP gedenke- eher von der (Finanz)Industrie bedroht als von irgendwelchen Linken.
07.01.2013 20:17 Uhr
von Wolfram:
Is noch wo auf der Welt ein Sack Reis umgefallen?
07.01.2013 19:56 Uhr
von Luxusprobleme:
Die einzige die sich darüber köstlich zu freuen scheint ist die Verfasserin dieses "Artikels".
"ein letzter Tritt auf Leute, die schon am Boden liegen"
Frau Wulff liegt am Boden? Oder Herr Wulff? Aus welchem Grund? Weil Ihre Ehe nicht gehalten hat? Danach liegt man am Boden? Gehen Sie mal Sonntags zur Tafel in eine Stadt Ihrer Wahl. Die Menschen liegen am Boden, teilweise wörtlich.
07.01.2013 19:48 Uhr
von Nordwind:
Tja, da hat es mit der geistig moralischen Wende doch geklappt.
07.01.2013 19:24 Uhr
von Fritz:
"Kuess-Sucht" hat es einmal eine Beobachtering beschrieben. Wer den Nachruf auf die Ehe in der NZZ gelesen hat, weiss, das Wulff den Verstand verloren hatte. Ganz so bloed kann er an sich nicht gewesen sein. Vielleicht erbarmt sich seiner seine alte Frau.
Leserkommentare
08.01.2013 22:47 Uhr
von ralf ansorge:
hallo bettinaversteherin,sie sind also der meinung,die bettina hat ihren krischi aus morlische enttäuschung verlassen? aah,ja
08.01.2013 21:24 Uhr
von Barbara:
Wirklich großer Journalismus - mein Kompliment Frau
Gaus!
08.01.2013 19:27 Uhr
von aujau:
Wer zum Wasweissich interessiert sich fuer dieses buergerliche Normaldesaster?
08.01.2013 19:05 Uhr
von Karl K :
@08.01.2013 01:06 UHR
von Bettinaversteherin:
Hörens - Allerwerteste, bei allem Verständnis
für schwesterliches Ranwanzen: abendfüllend ist das aber auch nicht.
08.01.2013 14:13 Uhr
von Hans-Werner:
Frau Gaus,
wo haben Sie sich denn in der Wulff-Pose wiedererkannt?
In der Bettina, die aus einfachen Verhältnissen kommend, mittels ihres Sexappeals den Aufstieg in die sogenannte Highsociety schaffen will, und bei Wulff fast Glück hatte, bis dieser dumme Fehler beging und so seinen Abschied einleutete?
In der Betti, die das Bett nur mit Gewinnern teilen will und deshalb den Wulff jetzt verlassen hat?
Der Bettina, die sich einen älteren Mann angelt, weil dieser viel Geld besitzt bzw. verdienen wird und ihn fallen lässt, nachdem nichts mehr von ihm zu holen ist?
Bettina Wulff hat charakterlich solche großen Mängel gezeigt, dass Bezeichnugnen wie Promimätresse gar nicht abwegig sind.
08.01.2013 12:26 Uhr
von Michael Simon:
Die Wulffs/innen dieser Welt verdienen aufrichtiges Mitleid, weil sie außer Verstand fast alles kaufen können.
08.01.2013 12:08 Uhr
von Wüstenratte:
Ja ja, diese Bett-ina, das wulffen hat sie jedenfalls gelernt. Nichts tun, viel einheimsen. Der Krischan kann einem fast leid, na vielleicht konnte die Dame gut...gut kochen bestimmt nicht, aber Fictoria will sie ja auch nie gewesen sein... wer weiß, wer weiß. Ansonsten berührt mich das Leben dieser Dame und dieses Herrn wie eine Wasserstandsmeldung aus´m Mekongdelta.
08.01.2013 11:33 Uhr
von Casanova:
Ein Chef-Redakteur ( noch dazu ) der Bildzeitung fühlte sich einst der Wahrheit besonders stark verpflichtet und hat einen durchschnittlichen Menschen und Bundespräsidenten der Medien-Meute zum Fraß vorgeworfen und somit ihn und sein gesamtes privates Umfeld zerstört. Da nun der finale Vorhang noch nicht gefallen ist und die Wulffs es immer noch nach all den Erniedrigungen auf die erste Seite einer Zeitung schaffen, darf man auf die Schlagzeilen eines nun möglich gewordenen Nachrufes in der
Bildzeitung neugierig sein. Eher ist wohl keine Ruhe.
08.01.2013 11:33 Uhr
von manfred (61):
Wen interessiert das? Das Beste an diesem Beitrag ist Arnes Kommentar dazu.
08.01.2013 11:22 Uhr
von wauz:
Moralisch fragwürdig?
Ja. Und zwar alle beide. Frau Körner hat sich mit einem Mann eingelassen (gesucht?) der verheiratet war und Kinder hatte. Traditionell nannte man das Ausspannen und es galt zumindest früher mal als mehr als nur unfein. Aus Macht-Kalkül haben die ach so konservativen Kreise der CDU darüber hinweg gesehen und die Presse hat es geradezu bejubelt.
Dann hat Frau Körner hart an der Karriere ihres nun (juristisch gesehen) Ehemanns gearbeitet und auch da die Finger drinne gehabt, wo sie das auf keinen Fall hätte haben sollen.
Und Christian Wulff hat das alles mitgemacht und gut geheißen. Die Wünsche "seiner" Bettina waren ihm anscheinend Gesetz, alles andere zählte nicht.
Der Pfarrer, der diese Beziehung gesegnet hat, hat sich mit Schande bedeckt.
Und wenn das jetzt noch so amerikanisch klingt: Ich werde mich in Zukunft über das "Privatleben" von Politikern genauer erkundigen. Hier zeigt sich doch, dass es viel anzeigt.
Gerhard Schröder, Joseph Fischer, Christian Wulff: alles Männer, die sich familiär als unzuverlässig erwiesen haben. Und politisch katastrophal waren.
08.01.2013 10:56 Uhr
von J.Riga:
Mein Vorschlag:
Der "Hauptstadt-Flughafen" BER wird nicht nach Willy-Brandt benannt, sondern als Christian-Bettina-Airport Internäschenell weiter als Dauerbaustelle betrieben. Das klingt locker, (international ist das Dutzen ja üblich - jedenfalls in der angelsächsischen Welt, zu der wir so gerne gehören wollten- )und bringt unser Land genau das Image, das es sich mittlererweile erworben hat zum Ausdruck. Nämlich regiert und unfähig geführt zu werden von einer Laientruppe von Selbstdarstellern und Parvenues aller Parteien und Farben (von Gysi und Wagenknecht bis Rössler und Seehofer und den Piraten.
Armes Deutschland, armes Schland!
08.01.2013 09:43 Uhr
von Ott-one:
Artikel perfekt!
Doch das könnte man auch ungeschminkt sagen.
Wo sind den die hohen Werte aus der alten BRD geblieben?
Die alten Haudegen von damals, haben gesagt, wo es langzugehen hat!
Dazu kann man nur sagen, heute steht alles auf dem Kopf. Was damals als Recht und Ordnung galt, ist schon längst hinfällig.
Die jetzige Generation, egal in welchem Bereich tätig, ist doch nur noch auf Macht und Profit aus!
Leider! So kann man den Untergang auch schon mal einleuten.
08.01.2013 09:26 Uhr
von sand:
Zitat/These:
"In der Tragödie der Wulffs können sich viele Leute selbst erkennen. Vielleicht ist der Abscheu, der ihnen entgegen schlägt, gerade deshalb besonders groß."
Abscheu? Wirklich? Wo? Ein bisschen Schadenfreude gewiss. Ein bisschen Identifikation vielleicht - von Verlassenen mit Wulff, von sich Befreienden mit Bettina.
Wertediskussion? Bestimmt nicht. Beziehungen sind Dienstleistungen, Waren, Produkte. Und in jedes Produkt werden Kaputtmacher eingebaut, damit der Laden läuft. Früher wurde repariert, heute weggeschmissen. Das ist alles.
08.01.2013 08:51 Uhr
von Karl K :
Ausgewufft - na Gott sei Dank!
Und - klar, da ist sie ja: Bettina Gaus - la schwurbalita!
Ein mehr als mittelmäßiger Jurist und eine
- ja was? ok, Macht-ist-geil-Tante!
Was bleibt? eine ohnmächtig häßliche Hütte in
schwerstem provinziellem Geläuf.
Ergo: game over! So what?
Auf einem so schmalen Brett ne Ehe?!
Sorry, Frau Gaus - aber das können se eher mit
der Lupe suchen. So blöd sind nur wenige.
Sie tingeln zu viel im Politzirkus rum.
08.01.2013 08:20 Uhr
von noname:
"Irgendwann werden auch die Unionsparteien ernsthaft darüber reden müssen, in welcher Gesellschaft sie eigentlich leben wollen.
Richtiger wäre es , wenn nicht nur die Unionsparteien und ihre Wähler , sondern w i r a l l e uns damit befassten , wie und in welcher Gesellschaft wir
n i c h t (länger)leben wollen . D a s wäre der erste Schritt .
08.01.2013 08:20 Uhr
von Hotel Ostoria:
Ach, Frau Wulff liegt also am Boden?
An dieser Stelle wäre doch ein Verweis auf jenes unsägliche Buch der sich geradezu traditionell verhaltenden Exfrau angebracht. Das ist nichts anderes als ein einziges kaltschnäuziges Nachtreten in Richtung des "Versagers". Und die Klassifizierung der Geschichte jener Exfrau als "gesellschaftspolitisch uninteressant" adressiert zudem wieder mehr oder weniger geschickt die Verantwortung in klassischer, nachtretender Weise an den Mann.
Hies es nicht noch eben Jugend, Kinderlachen und modernes Patchwork zieht endlich ins Bundespräsidialamt ein? Aller Fokus auf diese moderne, junge, tolle, emanzipierte Frau. Wie sehr dies bei der Ex-Präsidentengattin berechnende Fassade war, will Frau Gaus nicht thematisieren. Der Lack am sterilheiligen Bild der Frau könnte unschöne Kratzer bekommen.
08.01.2013 08:04 Uhr
von jessas:
@Polyphem , als erblindeter humoristisch aspirierender Narziss , sich über gescheiterte Narzisse verbreitend zu erheben . Igitt .
Immer wieder zum Staunen : man braucht nur zehn , zwanzig Leserkommentare zu studieren , und meint die ganze Gesellschaft (wiederzuer-)kennen .
08.01.2013 07:42 Uhr
von ironimus:
"Google ist eben die kollektive Intelligenz, und die ist größer als die einzelner."
Jaja , ein wahrer Segen das , @ Tim Leuther ! Wenn Sie Ihre eigene Fehlende hier nicht zur Schau stellen würden , fiele sie nicht so auf .
08.01.2013 03:32 Uhr
von Wolfgang:
Das gibts häufiger und ist nichts als ein Ausdruck von Leere, Anerkennungssucht und käuflichen Reizen im allgemeinsten Sinn, also Spiegel unserer Gesellschaftsform.
Wie sagt noch Brecht: Haben Sein und Gelten,das wolln alle Menschen, doch das gibts leider selten.
08.01.2013 02:44 Uhr
von sfsffs:
Endlich kann Vicoria wieder ihrer Arbeit nachgehen. Ich habe sie schon vermisst.
08.01.2013 02:37 Uhr
von Otto Pardey:
Als Christian Wulff aus den bekannten gruenden politisch
in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist,
war fuer Bettina Wulff schon klar das sie fuer ihre Geltungssucht und
dem Glamour keine Buehne mehr vorhanden ist.
Eine Frau mit Berechnung,da erscheint Christian Wulff in der Rolle
eines Trottels.
08.01.2013 01:21 Uhr
von Arne:
Eigentlich habe ich ja zuerst gedacht, dass mir das doch egal sein kann, ob die sich trennen oder zusammenschweißen lassen oder zerfleischen oder was weiß ich.
Nur fällt mir hier bei dem Kommentar von Frau Gaus auf, dass das doch etwas einseitig gesehen wird, wenn man das auf ein Problem der Konservativen beschränken will.
Die haben sich längst entschieden, was sie wollen. Keine langfristigen Bindungen an Menschen, sondern diese Bindungen an Menschen sollen der Profitverwertbarkeit unterworfen werden. In diesem Sinne verhält sich Frau Wulff schon ideal. Das ist aber kein Problem der CDU alleine. Am deutlichsten wurde es doch bei Schröder, als der seine Hillu verließ, mit der er vorab durch Fernsehshows tourte und die ihm das Image einbrachte, dass diese ein Korrektiv zu seinen reinen neoliberalen Trend sein könnte. Das brachte ihm einen Aufstieg innerhalb der SPD. Als dieses geregelt war, musste schnell eine Hournalistin her, die dort die Klaviatur beherrschte, damit er zum Kanzler aufgeputscht werden konnte.
Naja, wenn die Leute bei sowas glücklich werden...
Gustav Heinemann antwortete, als er Bundespräsident war, auf die Frage: "Lieben sie Deutschland?" mit "Ich liebe meine Frau!"
Es wird wohl immer schwerer selbst einen Bundespräsidenten zu finden, der mit einer solchen Antwort nicht die Gegenfrage "Welche?" provozieren würde.
08.01.2013 01:06 Uhr
von Bettinaversteherin:
Auf einen alternden, moralisch fragwürdigen Mann hätte ich als Frau auch keine Lust. So einfach ist das möglicherweise - und doch offenbar zu schwierig für die Autorin dieses Taz-Artikels.
07.01.2013 23:58 Uhr
von Harald:
Also es ist doch so, dass Bild, die sich fälschlicherweise als Zeitung bezeichnen eine neue Debatte darüber anleiern wollen, wie man Herrn Wulff sein Altersgeld wegnehmen kann. Frau Wulff hingegen braucht ihren Bucherfolg ganz dringend, weil ihre Äusserungen dazu führen werden, dass ihre Unterhaltsansprüche massiv gekürzt werden. Da versteht die deutsche Justiz keinen Spass
07.01.2013 23:55 Uhr
von Thomas:
Na ja, was ist denn aus den Zielen der linken 68-er Generation geworden? Sie sind nun die Besitzstandwahrer, Spiesser, Antimodernen und Antisemiten (Grass, Augstein). Bevor man den Tod der Konservativen feiert, würde ich lieber mal den eigenen Zerfall beklagen, z.B wie Obama Friedensnobelpreisträger sein und zeitgleich mit Drohnen Tausende Menschen töten. Es sind die Linken, die all ihre Ideale für Karriere, Geld und Macht billigst verraten haben.
07.01.2013 22:50 Uhr
von Peter Bürger:
Dies ist bislang der klügste und stilvollste Beitrag zum Thema im deutschen "Blätterwald". Kompliment, Bettina Gaus!
07.01.2013 22:29 Uhr
von polyphem:
Ein Trauerspiel. Gewiss.
Wenn zwei unerwachsene Rollenspieler und Dauerlehrlinge vom Typ Narziss sich verbinden, wird es bei Problemen natürlich dramatisch. Und dieser Typ der unerwachsenen Menschen die in pubertären Träumen verharren und die sich auf rote Teppiche sehnen, die überspringen bei Problemen die Spätpubertät und schliddern direkt in die Midlifecrisis. Solche Figuren gebiert unsere Gesellschaft mehr und mehr.
Am 3.3.2012 schrieb ich andernorts:
"Ein Fuchs, der jede Lücke findet
Und jede Rechtsnorm überwindet,
Zieht sich zurück mit seiner Frau.
Malepartus ist ein Klinkerbau.
Ob Zapfensold, ob Ehrenstreich,
Er denkt nur eins: „Wie werd ich reich?“
Bei diesem schlechten Schmierenstück
Wünscht man die RAF zurück.
Kalaschnikow und Handgranaten
Gegen Winkeladvokaten,
Könnte das die Lösung sein?
Aber mein Verstand sagt „Nein!»
Zwar ärgert mich sein Eigennutz,
Doch Wulff steht unter Artenschutz.
(Trotz Syltbesuch und Freundeshandy,
ein steifer Stock wird nie ein Dandy.)"
Heute muss ich nur Goethe zitieren (Reineke Fuchs):
Malepartus, sein Schloß, hat er verlassen und baut sich / Eine Klause zur Wohnung. Wie er so mager geworden, / Bleich von Hunger und Durst und andern strengeren Bußen, / Die er reuig erträgt, das werdet Ihr selber erfahren.
Doch eher eine Tragikomödie.
07.01.2013 22:28 Uhr
von R.J:
Was sollen solche spekulativ bleibende Erzählungen?
Die mögliche Bestechlichkeit eines Politikers ist für die Öffentlichkeit wichtige, aber was Herrn und Frau Wulff zueinander oder auseinandergebracht hat ist deren Privatsache.
Wichtig wäre, wenn dem Leser verständlich gemacht werden kann, wie politische Entscheidungen zustande gekommen sind, nicht aber Behauptungen, man wisse ob Zuneigung und Liebe oder Prestigesucht die wichtigsten Rollen in dem Privatleben eines Paares gespielt haben sollen.
07.01.2013 21:00 Uhr
von peterwmeisel:
Die 3 Nord-Süd-Dialoge, Wulff - Oettinger, haben auch Günther Oettinger zu einer Neuen geführt, die junge Friederike Beyer. Hängt das mit Stuttgart 21 zusammen? Sie baut ein großes Einkaufzentrum für ECE auf dem neuen Gelände in Stuttgart.
07.01.2013 20:22 Uhr
von Tim Leuther:
4 Jahre Ehe.
Dafür ein Haus für 500.000 Euro, und das Altbundespräsidentengehalt zahlt ab.
Irgendwie hat Google am ende recht.
Google ist eben die kollektive Intelligenz, und die ist größer als die einzelner.
Ein Argument für die freie Marktwirtschaft!
Die wird allerdings -im gegensatz zum FDP gedenke- eher von der (Finanz)Industrie bedroht als von irgendwelchen Linken.
07.01.2013 20:17 Uhr
von Wolfram:
Is noch wo auf der Welt ein Sack Reis umgefallen?
07.01.2013 19:56 Uhr
von Luxusprobleme:
Die einzige die sich darüber köstlich zu freuen scheint ist die Verfasserin dieses "Artikels".
"ein letzter Tritt auf Leute, die schon am Boden liegen"
Frau Wulff liegt am Boden? Oder Herr Wulff? Aus welchem Grund? Weil Ihre Ehe nicht gehalten hat? Danach liegt man am Boden? Gehen Sie mal Sonntags zur Tafel in eine Stadt Ihrer Wahl. Die Menschen liegen am Boden, teilweise wörtlich.
07.01.2013 19:48 Uhr
von Nordwind:
Tja, da hat es mit der geistig moralischen Wende doch geklappt.
07.01.2013 19:24 Uhr
von Fritz:
"Kuess-Sucht" hat es einmal eine Beobachtering beschrieben. Wer den Nachruf auf die Ehe in der NZZ gelesen hat, weiss, das Wulff den Verstand verloren hatte. Ganz so bloed kann er an sich nicht gewesen sein. Vielleicht erbarmt sich seiner seine alte Frau.