Gesinnungsjournalismus ala SZ ist halt ein Nischenprodukt...
*fg*
04.03.2010 23:26 Uhr
von Köb:
Sehr seltsam. Die Schlagzeile lautet doch "Qualitätsblatt im Abschwung" und dann geht es nur um die SZ. Das Blättchen hat sich doch vom Qualitätsjournalismus schon vor langer, langer Zeit verabschiedet. Nun gibt´s eben die Quittung! Tja SZ, sag zum Abschied leise Servus.....
04.03.2010 22:32 Uhr
von meteorite:
Ich kann bei der Süddeutschen keinen Qualitätsverfall mehr feststellen. Ich habe mein Abo schon vor Jahren gekündigt, weil die "Qualität" bei der bekannt tendenziösen Berichterstattung eben nicht gegeben war.
Die SZ lese ich jedenfalls nicht mal online.
02.03.2010 11:15 Uhr
von Bernd:
Die SZ Redaktion hält es noch nicht einmal für nötig, einen Praktikanten für die Freischaltung von Leserkommentaren am Wochenende und an Feiertagen bzw. nach 19 Uhr einzusetzen.
Die fehlende Kommentarfunktion zu Zeiten (abends, Wochenende) zu denen die meisten Leser sich der online Lektüre widmen, wird immer wieder von den SZ online Lesern angemahnt (bei der finanziell klammen taz habe ich hingegen dafür Verständnis).
Es gibt hunderte wenn nicht tausende Münchner Studenten der Publizistik/Kommunikationswissenschaft oder der Politikwissenschaft, die liebend gerne für eine Hand voll €uro einen flexiblen und qualifizierten Studentenjob AUSSERHALB der Vorlesungszeiten ausüben möchten.
Wirklich lachhaft die Summe die ein paar Praktikanten/Studenten kosten würde und den Effekt auf hundertausende (noch) Leser der SZ online.
Aber nein, lieber kleinkariert schwäbisch "sparen" und die Leser vor den Kopf stoßen. Dafür aber zigtausende Euro in Abogeschenke und Werbung stecken. Tja, für das Marketing gibt es halt einen anderen Budget-Topf als für den Inhalt, sprich die Redaktion.
02.03.2010 11:09 Uhr
von franziska.qu:
"Qualitätsblatt im Abschwung". Leider gilt das auch für die taz, wenn man die zunehmende Anzahl völlig unreflektierter, offensichtlich nicht oder schlecht recherchierter Artikel der taz-Autoren zugrunde legt.
02.03.2010 10:50 Uhr
von Ulf J. Froitzheim:
Zur Kilz-Nachfolge: Wenn die Stuttgarter der SZ-Redaktion einen Chef von außen aufs Auge drücken, hat die taz einen Print-Abonnenten mehr. Dann kündige ich mein langjähriges SZ-Abo.
02.03.2010 09:21 Uhr
von A. Grech:
dass die SZ etwas zurechtgestutzt wird, geht doch in Ordnung - schliesslich ist auch die gesellschaftliche Bedeutung von derartigen Produkten gesunken. Und in ein, zwei Jahren ist dann die Größe der SZ für seine Manager genau richtig und der Kulturschock überwunden.
01.03.2010 19:12 Uhr
von Ex-Süddeutsche-Leser:
Mit "Qualitätsjournalist" Prantl, der konsequent mit erhobenen Zeigefinger schreibt und radikalopportunistisch seinen Lesern bei jeder Gelegenheit die Segnungen des Islam schmackhaft machen möchte, und seinen Lesern die politische Verquickung der Merkel-Regierung mit den Vertretern der Großbanken verschleiert wird dieses "Qualitätsblatt" SZ (inzwischen Sharia-Zeitung genannt) keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken.
01.03.2010 18:49 Uhr
von Schade:
Mit der Süddeutschen Zeitung siecht ein starkes Stück deutscher Nachkriegs- kultur dahin. Schade! Eine anspruchsvolle Tageszeitung ist nun mal keine Melkkuh.
Leserkommentare
05.03.2010 09:49 Uhr
von Prantlfan:
Gesinnungsjournalismus ala SZ ist halt ein Nischenprodukt...
*fg*
04.03.2010 23:26 Uhr
von Köb:
Sehr seltsam. Die Schlagzeile lautet doch "Qualitätsblatt im Abschwung" und dann geht es nur um die SZ. Das Blättchen hat sich doch vom Qualitätsjournalismus schon vor langer, langer Zeit verabschiedet. Nun gibt´s eben die Quittung!
Tja SZ, sag zum Abschied leise Servus.....
04.03.2010 22:32 Uhr
von meteorite:
Ich kann bei der Süddeutschen keinen Qualitätsverfall mehr feststellen. Ich habe mein Abo schon vor Jahren gekündigt, weil die "Qualität" bei der bekannt tendenziösen Berichterstattung eben nicht gegeben war.
Die SZ lese ich jedenfalls nicht mal online.
02.03.2010 11:15 Uhr
von Bernd:
Die SZ Redaktion hält es noch nicht einmal für nötig, einen Praktikanten für die Freischaltung von Leserkommentaren am Wochenende und an Feiertagen bzw. nach 19 Uhr einzusetzen.
Die fehlende Kommentarfunktion zu Zeiten (abends, Wochenende) zu denen die meisten Leser sich der online Lektüre widmen, wird immer wieder von den SZ online Lesern angemahnt (bei der finanziell klammen taz habe ich hingegen dafür Verständnis).
Es gibt hunderte wenn nicht tausende Münchner Studenten der Publizistik/Kommunikationswissenschaft oder der Politikwissenschaft, die liebend gerne für eine Hand voll €uro einen flexiblen und qualifizierten Studentenjob AUSSERHALB der Vorlesungszeiten ausüben möchten.
Wirklich lachhaft die Summe die ein paar Praktikanten/Studenten kosten würde und den Effekt auf hundertausende (noch) Leser der SZ online.
Aber nein, lieber kleinkariert schwäbisch "sparen" und die Leser vor den Kopf stoßen. Dafür aber zigtausende Euro in Abogeschenke und Werbung stecken. Tja, für das Marketing gibt es halt einen anderen Budget-Topf als für den Inhalt, sprich die Redaktion.
02.03.2010 11:09 Uhr
von franziska.qu:
"Qualitätsblatt im Abschwung". Leider gilt das auch für die taz, wenn man die zunehmende Anzahl völlig unreflektierter, offensichtlich nicht oder schlecht recherchierter Artikel der taz-Autoren zugrunde legt.
02.03.2010 10:50 Uhr
von Ulf J. Froitzheim:
Zur Kilz-Nachfolge: Wenn die Stuttgarter der SZ-Redaktion einen Chef von außen aufs Auge drücken, hat die taz einen Print-Abonnenten mehr. Dann kündige ich mein langjähriges SZ-Abo.
02.03.2010 09:21 Uhr
von A. Grech:
dass die SZ etwas zurechtgestutzt wird, geht doch in Ordnung - schliesslich ist auch die gesellschaftliche Bedeutung von derartigen Produkten gesunken. Und in ein, zwei Jahren ist dann die Größe der SZ für seine Manager genau richtig und der Kulturschock überwunden.
01.03.2010 19:12 Uhr
von Ex-Süddeutsche-Leser:
Mit "Qualitätsjournalist" Prantl, der konsequent mit erhobenen Zeigefinger schreibt und radikalopportunistisch seinen Lesern bei jeder Gelegenheit die Segnungen des Islam schmackhaft machen möchte, und seinen Lesern die politische Verquickung der Merkel-Regierung mit den Vertretern der Großbanken verschleiert wird dieses "Qualitätsblatt" SZ (inzwischen Sharia-Zeitung genannt) keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken.
01.03.2010 18:49 Uhr
von Schade:
Mit der Süddeutschen Zeitung siecht
ein starkes Stück deutscher Nachkriegs-
kultur dahin. Schade!
Eine anspruchsvolle Tageszeitung ist
nun mal keine Melkkuh.