• 05.07.2009

Wäre Vattenfall eine Fluglinie, und Krümmel ein Jet, die Behörden hätten das Flugzeug längst stillgelegt und die Fluglinie abgestraft. Aber es geht ja nur um Atomkraft.

Gabriel muss Krümmel stilllegen

KOMMENTARvon Bernward Janzing

  • 06.07.2009 19:48 Uhr

    von Bürger G.:

    was soll das liebe TAZ: Hat denn kein Chefredakteur mal die Courage eine ordentliche, unabhängige und ehrliche Berichterstattung zu machen! Haltet Euch endlich mal an euer Redaktionsstatut und werdet ehrlich und betreibt keine Meinungsmache für Gabriel und dumme Agitation!

  • 06.07.2009 16:01 Uhr

    von Normalo:

    Wenn in Krümmel so ein Trafo brennt, dürfte das eher vergleichbar mit einem Motorschaden an einem Bodenfahrzeug sein, als mit einem Triebwerksschaden am Flugzeug selbst. Ein AKW läuft nämlich mit einem Reaktor und nicht mit Trafos. Solange die Kontrolle der Kernreaktion nicht gefährdet ist, gibt es auch keinen "Absturz".

    Solche Vergleiche dienen der polemischen Meinungsmache, nicht der Wahrheitsfindung.

  • 06.07.2009 14:36 Uhr

    von Peter S:

    Die Hamburger haben ja wirklich Humor das sie es so einfach zulassen das so eine schmierige Firma dort so stümperhaft an der Atombombe rumbastelt, direkt vor ihrer Haustür.
    Hoffendlich werden die Leute da mal wach und aktiv.

  • 06.07.2009 14:02 Uhr

    von Schramm:

    Der Vergleich hinkt mächtig, auch Lufthansa muss einen beschädigten Jet erst testen und wird ihn dann erst einsetzen. Niemand kann die Vollast eines KKWs ernsthaft simulieren, Trafos gehen auch in vergleichbaren anderen Werken mal defekt, ohne dass ddie Stahlindustrie gleich ganz abgeschaltet wird. Ein bisschen weniger Hysterie ist schon angebracht.
    Dr.Reinhard Schramm

  • 06.07.2009 09:50 Uhr

    von hallo?:

    @Manni

    Der Stecker kann ruhig gezogen werden oder ist Ihnen entgangen, wie lange Krümmel schon still gelegt war, ohne dass die Stromversorgung in Deutschland zusammengebrochen wäre (das gilt auch für viele andere Reaktoren).

    Und es geht bei Vattenfall nicht nur um technische Probleme, sondern auch darum, dass offensichtlich immer wieder Desinformation dazukommt.
    Oder würden Sie jemandem den Waffenschein lassen, der immer wieder eine seiner Waffen geladen offen rumliegen lässt; nur weil noch nix passiert ist?
    Und den Führerschein ist man auch los, wenn man sich als unzuverlässig erwiesen hat (Trunkenheit am Steuer, 18 Punkte gesammelt ...).

  • 06.07.2009 07:40 Uhr

    von vic:

    "Wäre Krümmel mein Wagen und Vattenfall wäre ich, die Behörden hätten längst Schluss gemacht mit der Pannenserie. Ich säße hinter Gittern und mein Wagen wäre in der Presse".

  • 06.07.2009 01:58 Uhr

    von Maria Meiser:

    Frau Trauernicht hat überhaupt keine Ahnung, um was es hier eigentlich geht. Wie Sie schon in Ihrem Kommentar darlegen, kann sie einfach die genehmigung wieder entziehen. So einfach ist das. Aber daran hängen zuviele Lobbyisten, uns sie wird auch irgendwie dazu gehören, wie inder letzten Zeit, bei einigen Politikern immer wieder zu erkennen ist, dass sie irgendwo miteinander verwoben sind.
    Jüngster Fall, unser ehemals bester: Joschka Fischer.
    Schade. Keine Hoffnung, keine Rebellion nichts ist mehr in Aussicht.

  • 05.07.2009 18:29 Uhr

    von Manni:

    Krümmel den Stecker ziehen? Herr Janzig hat da wohl was verwechselt. Krümmel speist den Stecker in seiner Wohnung und anderswo. Die Stecker möchte er doch wohl nicht gezogen haben?
    Und einem Wirschaftsunternehmen die Zuverlässigkeit abzusprechen, weil es technische Probleme hat? Müsste da nicht erst mal ein Gesetz verletzt werden? Wenn eine Boeing abstürzt, müssten dann alle Boeings stillgelegt werden?
    Für einen studierten Geowissenschaftler schreibt der Autor ganz schönen Unsinn zusammen. Aber - haupsache gegen Atomkraft. Dann darfs auch ein bisschen schlichter sein

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