Dass von höheren Freibeträgen und parallelen Verschiebungen der Steuerkurve systembedingt immer die Reichen am meisten profitieren, überfordert auch viele Journalisten.
Was die Regierung Merkel hier vor hat ist vertretbar und grundsätzlich richtig!
Die regelmäßige Anpassung der Grundreibeträge an die Inflationsrate sollte für jede Regierung, egal ob eher rechts- oder linksdrehend, eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn von so einer Anpassung die "besserverdienenden" Einkommensgruppen übeproportional profitieren muss eben an der Steuerkurve gebastelt werden.
Wenn Mitforist W.Wacker das provokante Wort "Steuerraub" weggelassen hätte könnte ich seine Aussage direkt unterschreiben!
08.11.2011 11:46 Uhr
von Kaboom:
@Fritz Die Zahlen finden Sie hier in der TAZ, in der heutigen Ausgabe. Anstelle von reflexhafter Kritik hätten Sie das auch einfach lesen können.
Mal schauen, ob das Zuckerli zur nächsten Wahl reichen wird für Merkels Truppe ... Wenn ja, dann haben wir vielleicht wirklich die Regierung, die unser Land verdient.
-- @fritz: Ok, ein Verweis hierhin wäre sicher angebracht gewesen: http://taz.de/Schwarz-gelbe-Steuerreform-/!81438/ ... da wird vorgerechnmet.
@W-Wacker: Den Kommentar bitte direkt an Merkel's eMail schicken!
08.11.2011 10:33 Uhr
von advocatus diaboli:
Dass die Zunft der Journalisten zu reinen Abtippern von Regierungs-PR und Copy/Pastern von Nachrichtenagenturmeldungen verkommen sind is ja nix Neues. Es geht ja schliesslich um den Job. Was weggelassen wird entscheiden die hörigen Redaktionschefs. Es geht ja auch hier nur um den Job. Dass wir uns schnurstracks und sehenden Auges in einen perfiden Totalitarismus begeben (haben).. seis drum. Es geht schliesslich um Harmonie. Und Jobs.
08.11.2011 10:29 Uhr
von FRITZ:
Lieber Herr Kreutzfeldt,
die Auseinandersetzung mit Ihrer These fiele leichter, wenn sie sich nicht nur in einer Tatsachenbehauptung (Reiche profitieren mehr) erschöpfen würde.
Wieso? Absolut? Relativ? Und exakt was sind "Reiche"? Vielleicht ein Rechenbeispiel?
So durchschaut mal leider schnell, dass das nur ein Relflexkommentar war (ähnlich dem vermeintlichen Pawlowschen Reflex der FDP, über den sich der taz Cartoon heute lustig macht - nur halt in Ihrem Fall der Reflex auf den Reflex!).
Das können Sie sicher...naja, vielleicht besser!
Gruß F
08.11.2011 09:00 Uhr
von W. Wacker:
Ist das so schwer zu verstehen? Eine Anpassung des Steuertarifs an die Inflation ist kein Steuergeschenk, sondern ein Verzicht auf Steuerraub.
07.11.2011 21:11 Uhr
von A.Grech:
Na, solange die Iren trotz Rettungsmilliarden sich einen Freibetrag von 15.000,- EUR pro Nase gönnen dürfen, sehe ich überhaupt kein Problem, wenn wir hier in Deutschland den Freibetrag um ein paar mickrige Euros auf 8.000+x EUR erhöhen. Welches "Signal" damit an Europa ausgesendet wird, ist mir eigentlich völlig schnuppe.
07.11.2011 20:35 Uhr
von Demokratin:
Steuersenkungen sind ein großer Fehler, mit Überschüssen hätten lieber Schulden getilgt werden sollen, so gibt es die nächste Runde Freibier auf Pump.
Besser wäre es gewesen, Steuern zu erhöhen und gleichzeitig Sozialleistungen zu kürzen, dann hätten alle einen Beitrag zum Schuldenabbau geleistet.
Leserkommentare
08.11.2011 14:24 Uhr
von Waage:
Was die Regierung Merkel hier vor hat ist vertretbar und grundsätzlich richtig!
Die regelmäßige Anpassung der Grundreibeträge an die Inflationsrate sollte für jede Regierung, egal ob eher rechts- oder linksdrehend, eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn von so einer Anpassung die "besserverdienenden" Einkommensgruppen übeproportional profitieren muss eben an der Steuerkurve gebastelt werden.
Wenn Mitforist W.Wacker das provokante Wort "Steuerraub" weggelassen hätte könnte ich seine Aussage direkt unterschreiben!
08.11.2011 11:46 Uhr
von Kaboom:
@Fritz
Die Zahlen finden Sie hier in der TAZ, in der heutigen Ausgabe. Anstelle von reflexhafter Kritik hätten Sie das auch einfach lesen können.
http://www.taz.de/Schwarz-gelbe-Steuerreform-/!81438/
08.11.2011 10:58 Uhr
von jaybear:
Mal schauen, ob das Zuckerli zur nächsten Wahl
reichen wird für Merkels Truppe ...
Wenn ja, dann haben wir vielleicht wirklich
die Regierung, die unser Land verdient.
--
@fritz:
Ok, ein Verweis hierhin wäre sicher angebracht gewesen:
http://taz.de/Schwarz-gelbe-Steuerreform-/!81438/
... da wird vorgerechnmet.
@W-Wacker:
Den Kommentar bitte direkt an Merkel's eMail schicken!
08.11.2011 10:33 Uhr
von advocatus diaboli:
Dass die Zunft der Journalisten zu reinen Abtippern von Regierungs-PR und Copy/Pastern von Nachrichtenagenturmeldungen verkommen sind is ja nix Neues. Es geht ja schliesslich um den Job.
Was weggelassen wird entscheiden die hörigen Redaktionschefs. Es geht ja auch hier nur um den Job.
Dass wir uns schnurstracks und sehenden Auges in einen perfiden Totalitarismus begeben (haben).. seis drum. Es geht schliesslich um Harmonie. Und Jobs.
08.11.2011 10:29 Uhr
von FRITZ:
Lieber Herr Kreutzfeldt,
die Auseinandersetzung mit Ihrer These fiele leichter, wenn sie sich nicht nur in einer Tatsachenbehauptung (Reiche profitieren mehr) erschöpfen würde.
Wieso? Absolut? Relativ? Und exakt was sind "Reiche"? Vielleicht ein Rechenbeispiel?
So durchschaut mal leider schnell, dass das nur ein Relflexkommentar war (ähnlich dem vermeintlichen Pawlowschen Reflex der FDP, über den sich der taz Cartoon heute lustig macht - nur halt in Ihrem Fall der Reflex auf den Reflex!).
Das können Sie sicher...naja, vielleicht besser!
Gruß
F
08.11.2011 09:00 Uhr
von W. Wacker:
Ist das so schwer zu verstehen? Eine Anpassung des Steuertarifs an die Inflation ist kein Steuergeschenk, sondern ein Verzicht auf Steuerraub.
07.11.2011 21:11 Uhr
von A.Grech:
Na, solange die Iren trotz Rettungsmilliarden sich einen Freibetrag von 15.000,- EUR pro Nase gönnen dürfen, sehe ich überhaupt kein Problem, wenn wir hier in Deutschland den Freibetrag um ein paar mickrige Euros auf 8.000+x EUR erhöhen. Welches "Signal" damit an Europa ausgesendet wird, ist mir eigentlich völlig schnuppe.
07.11.2011 20:35 Uhr
von Demokratin:
Steuersenkungen sind ein großer Fehler, mit Überschüssen hätten lieber Schulden getilgt werden sollen, so gibt es die nächste Runde Freibier auf Pump.
Besser wäre es gewesen, Steuern zu erhöhen und gleichzeitig Sozialleistungen zu kürzen, dann hätten alle einen Beitrag zum Schuldenabbau geleistet.