Menschliche mit tierischen Zellen zu verschmelzen kann wissenschaftlich sinnvoll sein. Unmoralisch ist diese Technik nur, wenn man meint, dass die Menschen die "Krone der Schöpfung" darstellen.
Keine Angst vor dem Designer-Baby
KOMMENTARvon Matthias Urbach
Leserkommentare
22.05.2008 13:33 Uhr
von Gerhard Gräber:
Korrektur zu meinem obigen Kommentar:
Es muss selbstverständlich heißen: "Unterschied zwischen 'hergestellt' und 'gewachsen'".
22.05.2008 09:30 Uhr
von Gerhard Gräber:
"Natürlich instrumentalisiert man ein Kind, wenn man es aus mehreren Embryonen so auswählt, dass es genetisch zum Geschwisterkind passt. Aber es geht schließlich um Kinder, wie sie auch zufällig zur Welt hätten kommen können."
Wie locker hier Urbach mit der Menschenwürde umspringt, zu deren Bestimmung das Instrumentalisierungsverbot unabdingbar ist, ist schon erschreckend. Dann aber noch den entscheidenden Unterschied zwischen "hergestellt" und "gemacht" einfach so mit einem Konjunktiv hinweg zu wischen, ignoriert mit einem antiintellektuellen Gestus eine ernsthaft geführte Debatte (Vgl. Habermas, Die Zukunft der menschlichen Natur). Das ist Boulevard! Dafür lese ich keine TAZ.
22.05.2008 01:58 Uhr
von N. Obody:
Selten einen parteiischeren und skrupelloseren Kommentar gelesen. Hab wohl die FAZ mit der TAZ verwechselt. Sorry.