• 20.05.2010

Uganda erwägt die Todesstrafe für Homosexuelle einzuführen, in Malawi wird ein schwules Paar zu 14 Jahre Haft verurteilt. Der Westen ist nicht unschuldig an dieser Entwicklung.

Wenn der Hass Gesetz wird

KOMMENTARvon Martin Reichert

  • 21.05.2010 17:24 Uhr

    von rowe:

    sorry hr. Reichert,

    tendiere bei dem sich immer wieder wiederholenden ge- meinheiten der menschen an menschen, an ein krankhaftes, psychophathisches problem von oben nach unten schauen (sorry, war 25 jahre hilfsarbeiter - besser kann ichs nur schwer beschreiben).
    die würde des menschen ist leider antastbar.
    kein auf eine religion reduziertes problem, eines das Uns wahrscheidlich in all seiner gemeinheit bald auch in eu betrifft, als währen wir netter.........
    sehe einen flaschenhals, was rauskommt, das liegt schon auch in Unseren händen - wenn auch nur beschränkt.

  • 21.05.2010 16:55 Uhr

    von rowe:

    deutschland soll doch die menschenrechte in grundsatzartikeln beschlossen haben, oder......
    die grenze (wollen, tun...) ist doch der/die andere.
    14 jahr ist mord oder gelinder gesagt totschlag.
    respekt bitte, es ist schwer genug.
    und asyl für diese Freunde. bitte

  • 21.05.2010 01:49 Uhr

    von rrriot_curl:

    Diesen Kommentar nehme ich jetzt mal zu Anlass festzusetellen, dass Martin Reichert sie klügsten und sprachlich schönsten Texte in der Taz schreibt!

  • 20.05.2010 22:43 Uhr

    von lukas Wagenmacher:

    Es macht doch wirklich keinen Sinn, die ehemaligen Kolonialmächte dafür verantwortlich zu machen, dass sich einige afrikanische nicht reformieren wollen und eine inhumane Kultur haben. Die Staaten sind inzwischen für sich selbst verantwortlich! Das wäre ja genauso, als würden wir in Deutschland immer noch die Nazis für unser heutiges Fehlverhalten verantwortlich machen. Oder die Allierten dafür dass sie uns die Demokratie aufoktroyiert haben.

  • 20.05.2010 19:36 Uhr

    von steinigung:

    Gibt`s eigentlich irgendtwas auf der Welt an dem wir nicht schuldig sind?

  • 20.05.2010 19:20 Uhr

    von Shrike:


    Herr Reichert kultiviert hier ein in linken Kreisen gängiges Erklärungsmuster:

    Wenn in postkolonialen Entwicklungsländern, insbesondere in Afrika, etwas schiefläuft, wird oft erstmal erklärt, "der Westen" habe hier aus diesen und jenen Gründen zumindest eine Mitschuld.

    Der Artikel dreht sich dann interessanterweise fast nur noch um diese Mitschuld, die Eigenverantwortung der Menschen dort wird beiseitegeschoben.

    Westliche Kolonialmächte haben dort etwa bis vor 50 Jahren das Sagen, was ist seitdem geschehen ?

    Unabhängigkeit bedeutet auch, dass man für sein Tun selbst verantwortlich ist.

    Da sind also "radikale Evangelikale aus den USA" am Werke ?

    Erstens:
    Seit wann verkörpern diese "den Westen" ?

    Zweitens:
    Müssten eigenverantwortliche Afikaner nicht wie jeder andere auch selbst über ihren Glauben entscheiden ?
    Wer ist eher schuld, die ausländischen Evangelikalen oder die Afrikaner, die freiwillig auf diese hören ?


    Malawi scheint übrigens ein typisches Beispiel für die afrikanische Misere zu sein:

    Eine riesige Geburtenrate ohne ein entsprechendes Wirtschaftswachstum, um all den jungen Menschen eine gute Perspektive zu geben.

    Verhütungsmittel sind schon lange erfunden und die Entwicklungshelfer könnten innerhalb weniger Jahre den meisten Menschen in Afrika eine vernünftige Familienplanung ermöglichen.
    Was auch die Aids-Epidemie eindämmen würde.

    Aber offenbar wollen das viele Menschen (Männer?) dort nicht, sonst wäre es längst gemacht worden.

    Über solche Umstände sollte die taz eher berichten, aber stattdessen gibt man lieber bei diversen Anlässen "dem Westen" die Schuld.

  • 20.05.2010 18:37 Uhr

    von Andreas:

    "Der Westen"?? Kein Stück. Die Kolonialzeit ist seit 50 Jahren vorbei. Die Afrikaner hatten ganz viel Zeit für ihre eigenen Gesetze. Auch Großbritannien hat ja seitdem einiges geändert. Und wenn welche missionieren ist das nicht "der Westen" sondern eher komische Gruppen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder