• 23.02.2010

Auch wenn CDU und Grüne jetzt mit SPD und Linken an einem Strang ziehen, stehen Hamburg harte Monate bevor.

Gewinner der Reform sind die Kinder

KOMMENTARvon Kaija Kutter

  • 24.02.2010 17:52 Uhr

    von ichichundich:

    Leider ist das Quatsch. Die Reform könnte etwas gutes bringen, wenn sie konsequent und mit ausreichenden Mitteln durchgeführt werden würde. Das ist in Hamburg aber nicht absehbar und wäre ein totales Novum in der Hamburger Bildungsgeschichte.

    Wenn man die Klassenfrequenz in allen Fällen unter 20 Schülern halten würde (2008 noch 23 pro erster Klasse) und eine konsequente Förderung der schwachen Schüler einrichten würde, könnte etwas gutes dabei rauskommen.

    Wenn man es versäumt die schlechten Schüler auf das mittlere Leistungsniveau zu heben schadet und frustriert längeres gemeinsames Lernen nur den guten Schülern und frustriert die schlechten Schüler gleichermaßen. Die Orientierung des Lernforschrittes an den langsamen Schülern hilft dabei nicht. Diese müssen eben durch außerunterrichtliche Maßnahmen in die Lage versetzt werden dem Tempo folgen zu können.

    Von aktuell fertig studierten Lehrern weiß ich, daß keiner in Hamburg arbeiten möchte und alle auf Stellen iin Niedersachen oder Schleswig-Holstein hoffen. Neben der Angst in einer Hamburger Hauptschule zu versacken spielt die durch die Reform auf Lehrerseite ausgelöste Unsicherheit eine große Rolle.

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