• 05.02.2009

Das Absägen von Politikerinnen und genderpolitischen Leuchttürmen hat die SPD immer ganz allein hinbekommen. Deshalb ist Münteferings Quotenforderung auch unglaubwürdig.

Trostloser Evergreen

KOMMENTARvon Heide Oestreich

  • 06.02.2009 14:37 Uhr

    von Carl der alte Brigadier:

    Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist meines Erachtens seit ihrem Kriegskurs im Jahre 1914 eine der rückständigsten sozialdemokratischen Parteien weltweit. Der Anfang vom Ende der SPD war im Grunde mit dem begründeten Austritt Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts, die für eine fortschrittliche, zivilisierte Gesellschaft stritten, bereits besiegelt.

    Die Frauen, soweit politisch in der SPD noch halbwegs profiliert, wurden und werden von den Genossen der Bosse, der sexistischen Machovereinigung um Ex-Kanzler Gerhard Schröder, Wolfgang Clement & Konsorten, an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängt, gekränkt, verhöhnt, ausgegrenzt und zuletzt noch für die desaströsen Ränkespiele der dummen Parteijungen verantwortlich gemacht.
    Der Fall der früheren schleswigholsteinischen Ministerpräsidentin Heide Simonis, die sich immerhin mal anschickte, mit der progressiven dänischen Minderheit zusammen das rückständige deutsche Schulsystem zu humanisieren, steht ja dafür als trauriges Paradebeispiel.

    Gäbe es die Möglichkeit, den oder die Bundespräsidenten/in direkt zu wählen - und was spräche letztlich dagegen, da es sich im wesentlichen nur noch um ein Repräsentationsamt handelt, und die Weimarer Republik in der Hauptsache an der Unfähigkeit ihrer politschen Eliten zu progressiven Konsensen zugrunde gegangen ist? -, würde ich trotz Linksorientierung die christdemokratische Frau Professorin Rita Süssmuth wählen, da mir bekannt ist, daß sie sich sehr für die Integration von
    Menschen und Mitbürgern/innen mit Migrationshintergrund engagiert.

  • 06.02.2009 01:25 Uhr

    von vic:

    Wenn das Ergebnis einer Quotenregelung Merkel heißt, dann will ich keine Quote.

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