• 14.01.2010

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte vieles einfach so lassen wie es ist. Bei Hartz IV haben manche Parteikollegen jedoch andere Vorstellungen.

Was ist konservativ?

KOMMENTARvon Ralph Bollmann

  • 15.01.2010 11:49 Uhr

    von hto:

    Konservativ ist die Pflege des geistigen Stillstandes seit der "Vertreibung aus dem Paradies", und dazu zählt auch die taz, in gewohnter Überproduktion von systemrational-konfusionierendem Kommunikationsmüll, für die mal stumpf- mal wahnsinnige, aber stets zeitgeistlich-reformistische Hierarchie in materialistischer "Absicherung".

  • 14.01.2010 11:31 Uhr

    von Hans:

    Konservativ war die Union nie zu 100 Prozent. Die Partei hat sich hingegen durch einen unglaublichen Spagat - zwischen Bürgerliche, Unternehmern, Vertriebenen, Alten, Landbevölkerung und Arbeitern ganz gut gehalten. Aber Hartz-IV ist eine gescheiterte Reform und eitert. Da fällt die Ratlosigkeit der Akteure und der Regierung eben stärker auf: Was tun?
    Alles ist fast besser als Nichts, aber tatsächlich gibt es 2010 noch weniger Rezepte und Ideen, als 1998 beim Regierungswechsel zu Rot-Grün hin. Und die CDU simmuliert Kompetenz in dieser Frage, hat aber keine. Bei der SPD ist inzwischen Hartz-IV das Magengewür, die Partei hat nicht mal Lust, über Änderungen nachzudenken - wahrscheinlich glaubt kein Bürger denen noch ein Wort.
    Ideengeber könnten am Ende nur die Linken werden, aber die schießen sich zu schnell auf teure Wohltaten und zu wenig machbare Lösungen ein. Wachstum wollen am Ende fast alle, aber wie es geht, weiss niemand.

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