Postkapitalismus (II): Die Finanzindustrie muss kleiner werden. Aber wie? Die Einlagen der Sparer sollen ja nicht gefährdet werden. Das Problem: Die Krise ist total und global
nachdem ich ihre Zeilen gelesen habe, reibe ich mir nur noch die Augen. Von welcher Welt reden sie denn da. Sie meinen ja wohl kaum die momentane Lage der Weltwirtschaft. Also wenn sie ein Minimum Realitätssinn besitzen, wäre es angebracht auf die zu zeigen, die wirklich daneben liegen. Wenn ein Großteil der Führungskräfte der Finanzwelt nur soviel daneben gelegen hätte wie der Club of Rome, dann ginge es uns jetzt bestens.
In diesem Sinne wünsche ich den Erfolg mal ganz anderen Leuten. Die haben ihn nötiger!
08.03.2009 19:29 Uhr
von Klaus:
Geehrter Herren Lehner und Herrmann, das was Sie hier vortragen ist nicht besonders aktuell; das hat schon der Club of Rome vor 30 Jahren behauptet und lag damit vollkommen daneben. Und geehrte Kommentatorin, die DB hat eine Bilanzsumme von 2 Bill. Davon sind ca. 400 Mrd. Einlagen, kaum alleine von den Kleinsparern ... Sie leben in der Welt von gestern bzw. von vor Greenspan und sollten mal einen Grundkurs Bankbetriebslehre buchen ... Viel Erfolg!
08.03.2009 11:38 Uhr
von Lehner Paul:
Viel mehr, als "so ist es " kann man Ihrem Text nicht beifügen. Die Frage, wie es weitergehen soll liegt ebenfalls klar auf der Hand. Eine ganzheitliche Umstellung der Rohstoff- und Energiepolitik mit all Ihren Konsequenzen für die Arbeits- und Wirtschaftswelt mit all den Auswirkungen auf das Private Leben und die Machtverhältnisse auf der Welt. Und eben diese Machtverhältnisse machen es sehr schwer, einfache und logische Dinge in die Tat umzusetzen. Der Realismus kommt eben immer erst mit der Realität.
07.03.2009 15:33 Uhr
von Peter Gronemeier:
Sehr geehrte Frau Herrmann, sie werfen da eine Frage auf, ohne sie zu beantworten. Haben Sie noch keine Antworten oder trauen Sie sich diese bloß noch nicht auszusprechen. Ob eine Bank schrumpft oder wächst, wird an der Bilanzsummen festgemacht. Wenn Sie die Passivseite der Bankbilanz, also die Seite, die die Schulden der Bank gegenüber ihren Gläubigern auflistet, unverändert lassen wollen, kann es doch zu keiner Schrumpfung kommen.Oder? Ich warte daher auf die Fortsetzung Ihres Artikel und bin gespannt, welche Möglichkeiten Ihnen einfallen, eine Bank schrumpfen zu lassen.
06.03.2009 23:09 Uhr
von Ludwig Herrmann:
Die Beschreibung von Frau Herrmann klingt in Anbetracht dessen, was da auf die Menschheit zukommt, fast noch verharmlosend. Der Kapitalismus als herrschendes ökonomisches Grundprinzip basiert, um es einmal ganz vereinfacht auszudrücken, darauf die Löcher die er heute aufreißt, mit jenen Löchern zu stopfen, die er Morgen aufreißen wird. Wie man sieht, gehen uns langsam die Ressourcen aus, für all die zukünftigen Löcher. Und wenn die Menschen nicht bereit sein werden, ihr Verhalten grundlegend und nachhaltig zu enden, wird am Ende nur noch ein einziges großes Loch dort sein, wo sich heute unsere Welt mit ihrem kapitalistischen System befindet. Ob das eine gute Voraussetzung sein könnte für einen erneuten Aufschwung, wird sicherlich eher die Leitkommentatorin beantworten können.(Vielleicht bleiben ja in besagtem Loch noch ein paar Tintenfische übrig, die sich dann als Bankdirektoren betätigen können)
Leserkommentare
09.03.2009 19:58 Uhr
von Ludwig Herrmann:
Hallo! Herr Klaus ..!
nachdem ich ihre Zeilen gelesen habe, reibe ich mir nur noch die Augen. Von welcher Welt reden sie denn da. Sie meinen ja wohl kaum die momentane Lage der Weltwirtschaft. Also wenn sie ein Minimum Realitätssinn besitzen, wäre es angebracht auf die zu zeigen, die wirklich daneben liegen. Wenn ein Großteil der Führungskräfte der Finanzwelt nur soviel daneben gelegen hätte wie der Club of Rome, dann ginge es uns jetzt bestens.
In diesem Sinne wünsche ich den Erfolg mal ganz anderen Leuten. Die haben ihn nötiger!
08.03.2009 19:29 Uhr
von Klaus:
Geehrter Herren Lehner und Herrmann,
das was Sie hier vortragen ist nicht besonders aktuell; das hat schon der Club of Rome vor 30 Jahren behauptet und lag damit vollkommen daneben. Und geehrte Kommentatorin, die DB hat eine Bilanzsumme von 2 Bill. Davon sind ca. 400 Mrd. Einlagen, kaum alleine von den Kleinsparern ... Sie leben in der Welt von gestern bzw. von vor Greenspan und sollten mal einen Grundkurs Bankbetriebslehre buchen ... Viel Erfolg!
08.03.2009 11:38 Uhr
von Lehner Paul:
Viel mehr, als "so ist es " kann man Ihrem Text nicht beifügen. Die Frage, wie es weitergehen soll liegt ebenfalls klar auf der Hand. Eine ganzheitliche Umstellung der Rohstoff- und Energiepolitik mit all Ihren Konsequenzen für die Arbeits- und Wirtschaftswelt mit all den Auswirkungen auf das Private Leben und die Machtverhältnisse auf der Welt. Und eben diese Machtverhältnisse machen es sehr schwer, einfache und logische Dinge in die Tat umzusetzen. Der Realismus kommt eben immer erst mit der Realität.
07.03.2009 15:33 Uhr
von Peter Gronemeier:
Sehr geehrte
Frau Herrmann, sie werfen da eine Frage auf, ohne sie zu beantworten.
Haben Sie noch keine Antworten oder trauen Sie sich diese bloß noch nicht auszusprechen.
Ob eine Bank schrumpft oder wächst, wird an der Bilanzsummen festgemacht.
Wenn Sie die Passivseite der Bankbilanz, also die Seite, die die Schulden der Bank gegenüber ihren Gläubigern auflistet, unverändert lassen wollen, kann es doch zu keiner Schrumpfung kommen.Oder?
Ich warte daher auf die Fortsetzung Ihres Artikel und bin gespannt, welche Möglichkeiten Ihnen einfallen, eine Bank schrumpfen zu lassen.
06.03.2009 23:09 Uhr
von Ludwig Herrmann:
Die Beschreibung von Frau Herrmann klingt in Anbetracht dessen, was da auf die Menschheit zukommt, fast noch verharmlosend.
Der Kapitalismus als herrschendes ökonomisches Grundprinzip basiert, um es einmal ganz vereinfacht auszudrücken, darauf die Löcher die er heute aufreißt, mit jenen Löchern zu stopfen, die er Morgen aufreißen wird. Wie man sieht, gehen uns langsam die Ressourcen aus, für all die zukünftigen Löcher. Und wenn die Menschen nicht bereit sein werden, ihr Verhalten grundlegend und nachhaltig zu enden, wird am Ende nur noch ein einziges großes Loch dort sein, wo sich heute unsere Welt mit ihrem kapitalistischen System befindet. Ob das eine gute Voraussetzung sein könnte für einen erneuten Aufschwung, wird sicherlich eher die Leitkommentatorin beantworten können.(Vielleicht bleiben ja in besagtem Loch noch ein paar Tintenfische übrig, die sich dann als Bankdirektoren betätigen können)