Die Opfer der Piraten-Erpresser sind selten ehrbare Kaufleute. Sie fahren häufig unter Billigflaggen, zahlen Hungerlöhne und missachten Umweltbestimmungen.von Christian Semler
Interessante Logik. Weil die philippinischen (und chinesischen, indonesischen usw.) Seeleute schlecht bezahlt und möglicherweise auf andere Art ausgebeutet werden, darf man sie also entführen, in Lebensgefahr bringen, gegen ihren Willen über Monate festhalten usw. usf.
Klingt ja schon fast nach Zwangsbeglückung Marke "realexistierender" Sozialismus.
Und was das Axiom anbetrifft wonach "der Westen" immer schuld ist und wenn man nicht weiß warum er schuld ist, ist er um so mehr schuld, gerade auf Somalia zutrifft, wo man es ja in den 90ern immerhin versucht hatte, das Land zu befrieden, leuchtet mir auch nicht ein.
Leserkommentare
21.11.2008 11:40 Uhr
von Hugo:
Interessante Logik. Weil die philippinischen (und chinesischen, indonesischen usw.) Seeleute schlecht bezahlt und möglicherweise auf andere Art ausgebeutet werden, darf man sie also entführen, in Lebensgefahr bringen, gegen ihren Willen über Monate festhalten usw. usf.
Klingt ja schon fast nach Zwangsbeglückung Marke "realexistierender" Sozialismus.
Und was das Axiom anbetrifft wonach "der Westen" immer schuld ist und wenn man nicht weiß warum er schuld ist, ist er um so mehr schuld, gerade auf Somalia zutrifft, wo man es ja in den 90ern immerhin versucht hatte, das Land zu befrieden, leuchtet mir auch nicht ein.