• 14.12.2012

Bevor das Raketenabwehrsystem Patriot an der Südostflanke der Nato einsatzbereit ist, könnte der Krieg in Syrien vorbei sein. Und dann?

Ein Mandat mit Zukunft

KOMMENTARvon Eric Chauvistré

  • 14.12.2012 17:16 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Der Bürgerkrieg ist die politische Urbarmachung des Aufmarschgebietes gegen den Iran. Dafür wird das Völkerrecht mit gekauften Söldnern malträtiert, die ja, genauso wie ihre Waffen nebst Munition, Fahrzeuge, Kommunikationsmittel komplett aus dem Ausland bezahlt werden. Es ist eine neue Form der Kriegsführung entstanden, die sich fast immer gleich vollzieht:Gegner des Regimes bewaffnen, Verbrechen in den Uniformen der Regierung begehen, danach weltweite Heulerei veranlassen damit die Bevölkerung des Westens die Propaganda glaubt Regimegegnern einen medialen Heiligenschein verpassen und sie dann gegen die Regierungen kämpfen zu lassen, die der Westen sehr lange auf roten Teppichen hofiert hat. Politisch wird das Ganze von den Freunden Syriens flankiert. Mit "Freunde" sind natürlich nicht die Syrier gemeint, sondern der Boden auf dem sie Angreifer Irans später breitmachen wollen. Der TAZ Artikel soll uns schon mal an diesen Gedanken gewöhnen.Und erst dann kommt das große Blutwaten. Jean Jaurès hat recht wenn er sagt: Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen. Die Beweisführung läuft täglich vor unseren Augen ab. Und unsere Politiker sind stolz darauf auf diesen Niedergang hinzuarbeiten. Kostenpunkt 250 Millionen. Allein für Deutschland! Entschuldigung mir wird übel…

  • 14.12.2012 16:50 Uhr

    von jan:

    Wie und dann? Dann wie immer: nach dem stümperhaften Versuch, eine billige Marionettenregierung zu kaufen, die den Weg in den Iran freimacht, übernehmen die üblichen Bärtigen die Macht und Syrien verabschiedet sich für die nächsten hundert Jahre aus dem Kreis der zivilisierten Nationen.
    Beschweren darf sich hier bei uns darüber keiner: wir haben unseren Neoliberalen ja auch nix entgegengesetzt.

  • 14.12.2012 15:56 Uhr

    von Karin:

    Ein Glück, dass die Türkei sich keine Atomwaffen gewünscht hat.
    Die würden wir als Grüne auch noch schicken, wenn wir sie hätten; denn wie sprach Kerstin Müller heute im BT: "NATO-Bündnisverpflichtungen müssen wir auch einhalten, das sind wir unseren NATO-Partnern schuldig."

  • 14.12.2012 15:56 Uhr

    von Yasam:

    Assad ist bald fällig. Das steht fest.
    Nur wann genau?
    Und was kommt danach?

    Vielleicht bleiben die Dinger dann dort zu recht, vielleicht auch nicht. An Waffen mangelt es der Türkei sowieso nicht und in vier Jahren soll der Panzer - Marke Eigenentwicklung verfügbar sein. Für welchen Angriff bzw. Verteidigung der wohl entwickelt wurde?

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