Die seit Jahren überfällige Gesundheitsreform in den USA ist in greifbarer Nähe. Der Abtreibungskompromiss ist nur eine symbolische Niederlage, sie spielt ökonomisch keine Rolle.
Ich frage mich, ob der Kommentator wirklich so Ahnungslos ist. Kein von dessen Abschnitte ist ohne eine Unwahrheit zusammen geschrieben.
Dieses "Reform" ist so in Name nur. Mag sein, dass es als politischer Sieg gefeiert wird. Aber wenn ein Großzahl der 30 Millionen nicht Versicherten lieber die Strafe bezahlen als versichern zu lassen, da wird die Niederlage bezeichnet.
Einen Sieg tragen die Versicherungskonzerne und Lobbyisten schon davon, ohne dass dieses noch besiegelt wird.
24.12.2009 17:35 Uhr
von Alexander:
Karl, ich bin dei größter Fan, frohe Weihnachten, dein Poffi
24.12.2009 13:07 Uhr
von Klaus Keller:
Mieten statt kaufen?
könnte man denken, wenn man den Senat schon nicht kaufen kann mietet man sich einige Senatoren.
Der eine oder andere fällt um weil sein Bundesstaat was einheimst .....
Der wichtigste Punkt wäre aus meiner Sicht eine staatliche Versicherung gewesen, nun ja vielleicht zu viel verlangt.
Die ärmsten sollen also nicht nur für ihre Krankenversicherung zahlen sondern auch die Rendite der Versicherungskonzerne steigern, oder umgekehrt?
Ich kenne die USA zu wenig aber vielleicht kann man es den Bundesstaaten überlassen ob sie eine staatliche Versicherung einführen. In anderen Bereichen ist es ja auch so das nicht alle Staaten im Gleichschritt marschieren.
Amerikanischen Journalisten waren einmal große Vorbilder was investigatives Arbeiten angeht. Ich hoffe es gelingt Ihnen das Lobbyistengeflecht aufzudröseln und darzulegen wer da wie profitiert hat.
gute Besserung
klaus keller hanau
24.12.2009 10:28 Uhr
von vantast:
Ich werde wohl nie verstehen, wie einigermaßen aufgeklärte Leute die Konservativen wählen können. Sie vertreten menschenfeindliche Standpunkte, die große Gier und bekämpfen mit allen Mitteln die Ärmsten. Und doch werden sie im großen Stil gewählt.
23.12.2009 20:01 Uhr
von Boris:
"Aber wenn die Reform im Januar kommt, ist sie ein großer politischer Triumph." So wie die letzte "Reform" bei uns,Herr Lauterbach ? Der "Insurance and Drug Industry Profit Protection Act" dokumentiert erneut den Niedergang demokratischer Entscheidungsprozesse in den USA. Glenn Greenwald, constitutional law attorney and political and legal blogger for Salon.com:
"So, I was saying that the President got caught engaging in these agreements that were negotiated in secret with the pharmaceutical industry to do things like ban the re-importation of drugs from Canada, which was a central prong of the Democratic Party’s reform efforts. When it came time to try and get cheaper drug products for Americans, he agreed that there would be no negotiations for bulk prices with the pharmaceutical industry, when the government is the largest purchaser of those products, which Obama and the Democrats had been criticizing the Republicans for having done. And you clearly saw that the President, while making public statements being in support of the public option, all along was working against the public option in private. Rahm Emanuel spent all year long saying that there would be no public option in the ultimate bill. They had—they were touting triggers from the very start. And it was clear that the healthcare industry was quite satisfied with the way in which this was proceeding, and that’s why they barely campaigned against it at all. They sent huge amounts of lobbyists to safeguard their interests, because they knew that the final product would not include a public option." http://www.democracynow.org/2009/12/21/health_bill_passes_key_senate_hurdle
Leserkommentare
27.12.2009 12:40 Uhr
von davidly:
Ich frage mich, ob der Kommentator wirklich so Ahnungslos ist. Kein von dessen Abschnitte ist ohne eine Unwahrheit zusammen geschrieben.
Dieses "Reform" ist so in Name nur. Mag sein, dass es als politischer Sieg gefeiert wird. Aber wenn ein Großzahl der 30 Millionen nicht Versicherten lieber die Strafe bezahlen als versichern zu lassen, da wird die Niederlage bezeichnet.
Einen Sieg tragen die Versicherungskonzerne und Lobbyisten schon davon, ohne dass dieses noch besiegelt wird.
24.12.2009 17:35 Uhr
von Alexander:
Karl,
ich bin dei größter Fan,
frohe Weihnachten,
dein Poffi
24.12.2009 13:07 Uhr
von Klaus Keller:
Mieten statt kaufen?
könnte man denken, wenn man den Senat schon nicht kaufen kann mietet man sich einige Senatoren.
Der eine oder andere fällt um weil sein Bundesstaat was einheimst .....
Der wichtigste Punkt wäre aus meiner Sicht eine staatliche Versicherung gewesen, nun ja vielleicht zu viel verlangt.
Die ärmsten sollen also nicht nur für ihre Krankenversicherung zahlen sondern auch die Rendite der Versicherungskonzerne steigern, oder umgekehrt?
Ich kenne die USA zu wenig aber vielleicht kann man es den Bundesstaaten überlassen ob sie eine staatliche Versicherung einführen.
In anderen Bereichen ist es ja auch so das nicht alle Staaten im Gleichschritt marschieren.
Amerikanischen Journalisten waren einmal große Vorbilder was investigatives Arbeiten angeht.
Ich hoffe es gelingt Ihnen das Lobbyistengeflecht aufzudröseln und darzulegen wer da wie profitiert hat.
gute Besserung
klaus keller hanau
24.12.2009 10:28 Uhr
von vantast:
Ich werde wohl nie verstehen, wie einigermaßen aufgeklärte Leute die Konservativen wählen können. Sie vertreten menschenfeindliche Standpunkte, die große Gier und bekämpfen mit allen Mitteln die Ärmsten. Und doch werden sie im großen Stil gewählt.
23.12.2009 20:01 Uhr
von Boris:
"Aber wenn die Reform im Januar kommt, ist sie ein großer politischer Triumph."
So wie die letzte "Reform" bei uns,Herr Lauterbach ?
Der "Insurance and Drug Industry Profit Protection Act" dokumentiert erneut den Niedergang demokratischer Entscheidungsprozesse in den USA.
Glenn Greenwald, constitutional law attorney and political and legal blogger for Salon.com:
"So, I was saying that the President got caught engaging in these agreements that were negotiated in secret with the pharmaceutical industry to do things like ban the re-importation of drugs from Canada, which was a central prong of the Democratic Party’s reform efforts. When it came time to try and get cheaper drug products for Americans, he agreed that there would be no negotiations for bulk prices with the pharmaceutical industry, when the government is the largest purchaser of those products, which Obama and the Democrats had been criticizing the Republicans for having done.
And you clearly saw that the President, while making public statements being in support of the public option, all along was working against the public option in private. Rahm Emanuel spent all year long saying that there would be no public option in the ultimate bill. They had—they were touting triggers from the very start. And it was clear that the healthcare industry was quite satisfied with the way in which this was proceeding, and that’s why they barely campaigned against it at all. They sent huge amounts of lobbyists to safeguard their interests, because they knew that the final product would not include a public option."
http://www.democracynow.org/2009/12/21/health_bill_passes_key_senate_hurdle