• 21.02.2010

Auch das deutsche Parlament muss den Zwang zum Konsens in Sachen Afghanistan-Einsatz aufgeben und wieder Argumente austauschen.

Streiten, gerade wenn man Krieg führt

KOMMENTARvon Eric Chauvistré

  • 22.02.2010 21:20 Uhr

    von Vincent:

    Aus Holland fühle ich doch ein Bedürfniss, wissen zu lassen, dass ich mich nicht bewusst bin, dass es eine inhaltliche Diskussion zum Thema Militäreinsatz in Afganistan geführt wurde.

    Insoweit es um etwas handelte, denn doch eher um die Möglichkeit, von früheren Standpunkten zurücktreten zu können. Und diese Möglichkeit gab es nicht mehr. Nicht, weil es ein Versprechen aus 2007 gab, sondern weil Bos politisch zu wenig Kredit von Balkenende bekam.

  • 22.02.2010 16:29 Uhr

    von paco:

    Die deutsche Kriegsbeteiligung in Afghanistan in Frage zu stellen ist aber nicht das einzige Tabu deutscher Medien und der Mehrheit der Bundestagsabgeordneten. Man betrachte doch nur einmal die Einstellung zu Israel, wobei Antizionismus mit Antisemtismus munter in einen Topf geworfen wird.

  • 22.02.2010 10:11 Uhr

    von Klingelhella:

    Lieber Hr. Chauvistré, bis jetzt habe ich alle Ihre Kommentare zum Thema Afghanistan gelesen, und auch mit diesem treffen Sie den Nagel wieder auf den Kopf.

    Man muss aber fairerweise sagen, dass eine Debatte anscheinend auch von Seiten der meisten Medien unerwünscht ist. Immerhin opponiert z.B. die Die Linke den Afghanistan-Einsatz nun schon seit geraumer Zeit; dies wird medial aber komplett ignoriert -- genauso wie viele andere kritische Stimmen zum Thema.

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