• 05.01.2010

Dass die großen Betriebe noch tief in der Umstellungsphase stecken, ist aber nicht nur eine schlechte Nachricht, im Gegenteil. Für die kleinen, mit ökologischer Geflügelhaltung arbeitenden Bauernhöfe ist die Schwerfälligkeit der Großen eine Chance.

Sie sollen sich ruhig Zeit lassen

KOMMENTARvon Klaus Irler

  • 06.01.2010 15:04 Uhr

    von Elisabeth Petras:

    Ob Herr Irler Recht hat?

    Wer seine längst abgeschirebenen Anlagen weiternutzen kann, verdient erst einmal noch kräftig an ihnen. Es stellt sich zudem die Frage nach der Vermarktung der Eier. Käfigeier gibt es ja in D. angeblich nicht mehr - vermarktet man sie dann unter dann unter "Kleingruppenhaltung"? Ob das geschieht, weiß ich nicht, doch irgendwo müssen die immens vielen auch jetzt noch in herkömmlicher Käfighaltung produzierten Eier ja bleiben, wenn sie auch z. T. in die Verarbeitung gehen. Wir brauchen eine Kennzeichnung auch bei der Verarbeitung!

    Zudem kann es nicht angehen, dass schon 2001 geltendes, 2005 aufgeweichtes und Anfang 2009 endlich nach Übergangsfristen (!!!) greifendes Recht immer und immer wieder ausgehebelt wird im CDU-Filzland Niedersachsen! Selbst eine Umfrage des Bauernverbandes bestätigt, dass 93% der Verbraucher mehr Tierschutz in der Landwirtschaft wünschen (agrimente 2009, emnid), er ist somit NICHT unwichtig und steht sogar im Grundgesetz!

    Dennoch hoffe auch ich, dass viele kleine Betriebe die Chance nutzen. Bodenhaltung beduetet übrigens so gut wie immer ebenfalls Quälerei für die Tiere, am besten schneiden in der Regel Biohöfe der Verbände (Bioland, Demeter) ab.

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