• 20.09.2009

Die FDP bindet sich als Mehrheitsbeschafferin an eine CDU, die von ihren Inhalten nichts umsetzen will. FDP-Chef Westerwelle ist auf Kanzlerin Merkel angewiesen, sie nicht auf ihn.

Merkels FDP

KOMMENTARvon Ralph Bollmann

  • 21.09.2009 21:56 Uhr

    von Fritze:

    Vorhersehbares, hohles Gewäsch. Legt er sich nicht fest heißt, schimpfen ihn alle einen Wackelkandidaten, legt er sich auf die hinsichtlich der SPD inhaltlich und bezüglich der Grünen "kulturell" einzig möglich Koalition fest, heißt es bei jenen, er biedere sich der CDU an. Da hat er sich wohl für das Allerkleinste aller denkbaren politischen Übel entschieden: von Linken nicht gemocht werden.

    Dass die FDP nicht mit der SPD regieren kann und will ist auch das genaue Gegenteil eines Makels. Die vermeintlich "einseitig wirtschaftsliberalen Ausrichtung" (wo steht die bitte im Programm?) gibt es nämlich nicht, nur eine wirtschaftsfreundliche Ausrichtung, weil Westerwelle weiß, dass sozialer Wohlstand finanziert werden muss: und zwar nicht von den Wählern der SPD (die zahlen in der Regel nicht genug Steuern oder leben auf irgendeine Weise vom Staat) und der Grünen (die arbeiten ja zu 80% beim Staat oder leben sonstwie von ihm), sondern eben von der "Klientel" der SPD, also dem doofen, leistungsbereiten Mittelstand (die wirklich Reichen hauen einfach ab, wenn ihnen das hier nicht mehr passt - die interessiert das alles gar nicht). Naja, erst wenn der letzte deutsche Leistungsträger dieses Land verlassen hat, werdet ihr merken, dass man leere Robin-Hood-Phrasen nicht essen/umverteilen kann.

  • 20.09.2009 18:21 Uhr

    von vic:

    Da steht sie nun, die Freiheitsstatue der Nation, und alle sind so gemein...

  • 20.09.2009 17:11 Uhr

    von Katev:

    Hellsichtiger Kommentar

  • 20.09.2009 16:52 Uhr

    von grifter:

    Es ist gut, dass die FDP ihren Beitrag dazu leistet,
    die Grünen und das Gespann um Trittin an der Betei-
    ligung in einer neuen Bundesregierung zu hindern.

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