• 28.07.2010

Die Vorschläge der SPD werfen zwei Fragen auf: Wer soll das bezahlen? Und wie ist zu verhindern, dass aus einem geschlossenen Heim eine neue Feuerbergstraße wird?

Gute Diskussionsgrundlage

KOMMENTARvon Gernot Knödler

  • 29.07.2010 09:20 Uhr

    von Mein Name:

    Ja, die Diskussion muss sein. Die Frage, wo das Geld herkommen soll stellt sich m.E. nicht, wenn sowieso schon 250 Mio für schwierige Jugendlich ausgeben werden. Das muss eine Umschichtung hin zum früheren Eingreifen stattfinden. Für die Jugendlichen, damit sie Chancen auf eine schönes Leben haben und für diejenigen, die das ganze letzlich bezahlen müssen. Die Steuerzahler nämlich.

    Was die Pädagogen angeht, ist es ähnlich, wie bei Lehrern: Die Ausbildung passt nicht zur Aufgabe. Wer mit Menschen in schwierigen Situationen arbeitet muss klare Kante zeigen können, muss ein hohes Fachwissen auch zu juristischen Themen haben, muss sich mit wirtschaflichen Fragen auskennen und psychisch mehr als stabil sein. Letztlich passt auch die Bezahlung nicht zur Aufgabe eines Pädagogen, der Familienhilfe leistet oder Jugendliche erziehen soll. Denn: Der Job ist sehr belastend und die zu den Unteschiedlichsten Themen muss man sich auch erst aneignen. Und schließlich: Die meisten Pädagogen sind Pädagoginnen, was soweit ok ist, aber mehr Männer in dem Bereich wären für die Jungs in solchen Familien schicher nicht schlecht.

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