Facebook und andere verkaufen die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer. Die ist nicht unbegrenzt und geht an anderer Stelle verloren. Nur was das heißt, weiß noch keiner.
Ja, richtig beobachtet ! Danke !! Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Gut heutzutage. Letztens habe ich einen alten Freund & Frau getroffen, sie waren auf der Durchreise, haben bei mir in Hamburg gehalten. Wir sind in einem Lokal eingekehrt, haben gegessen und getrunken. Währenddessen war mein Kumpel ständig mit dem Blick auf sein elektronisches Gerät beschäftigt. Seine Frau war genervt davon - und schließlich ich auch. Die Aufmerksamkeit war mal da, mal weg. Gut, sie hatten gerade einen Parteitag hinter sich... Und er wollte mir mal eben online zeigen, von wem er soeben gesprochen hatte. Ich finde, der Vorteil dieser on demand-Verfügbarkeit von Information kann den Nachteil, die eingeschränkte Wahrnehmung der Belange und Stimmungen der Menschen im direkten Umfeld, nicht aufwiegen. Früher langte es, wenn dir jemand später einen Link per email schickte, um dich zu informieren. Vor allem nervt das Gequatsche fremder Leute am Telefon. Wenn du abends im Bus nach Hause fährst und vollgetextet wirst, gelichwohl du überhaupt nicht gemeint bist.
27.01.2012 08:41 Uhr
von Nathan Osiris:
Ja, in der Tat - ein interessanter Titel/Denkanstoß - aber doch nur für die, die bisher blind durch die Gegend laufen. Wer mal für 10 Minuten in einer Fußgängerzone Menschen beobachtet kann sehen, dass alles/alle nur noch mit sich selbst und den dafür vorgesehenen Gerätschaften beschäftigt sind. Selbst im Cafe sitzen sich Menschen schweigend vis-a-vis und nesteln an Ihren mobilen Zeitfressern herum.
Aber hey, file da nicht gerade ein Sack Reis um in China?
26.01.2012 14:49 Uhr
von Peter A. Weber:
Ganz genau - Aufmerksamkeit ist begrenzt und kann nicht íns Unendliche gesteigert werden. Der Mensch besitzt nur eine eingeschränkte Kapazität und Zeit, sich gewissen Vorlieben zu widmen.
Wer sich auf oberflächlichen Small Talk und Chatten in mit reduziertem Inhalt und Wortschatz konzentriert, der unterzieht sich ungewollt dem in einer Konsumgesellschaftg gewünschten Prozeß von Regression und eines Unkritisch-Werdens. Menschen, die genau hinsehen und die Ursachen der Dinge im Detail abfragen, sind nicht so beliebt. Man muß sich schon schwerpunkmäßig entscheiden und Präferenzen setzen!
26.01.2012 14:31 Uhr
von Heisenberg:
Delphina Jorns, Ihr Kommentar lässt mich schmunzeln.
Auch ein netter Denkanstoß.
26.01.2012 13:11 Uhr
von marv_k:
Interessanter Denkanstoß dieser Artikel! Mit dem "information overkill" klarzukommen ist eines der wichtigsten Herausforderungen in unserer Informationsgesellschaft.
26.01.2012 13:10 Uhr
von pekerst:
"... werden entweder Produkte angeboten - Amazon, eBay - oder die Aufmerksamkeit des Nutzers verkauft..." - Zumindest Herr Ringel weiß, dass es sich dabei um eine "falsche Ellipse" handelt: "werden die Aufmerksamkeit verkauft".
26.01.2012 13:00 Uhr
von peter:
Der Titel war äußerst interessant. Schade nur, dass im Text etwas völlig anderes behandelt wurde. Bitte nächstes Mal besser machen.
26.01.2012 12:57 Uhr
von Delphina Jorns:
Einen Hinweis darauf, wo die Aufmerksamkeit verloren geht liefert der Autor gleich selbst: Buchtitel, die es bei Amazon nicht gibt sind für ihn inexistent.
Leserkommentare
30.01.2012 22:07 Uhr
von Lana:
Ja, richtig beobachtet ! Danke !! Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Gut heutzutage. Letztens habe ich einen alten Freund & Frau getroffen, sie waren auf der Durchreise, haben bei mir in Hamburg gehalten. Wir sind in einem Lokal eingekehrt, haben gegessen und getrunken. Währenddessen war mein Kumpel ständig mit dem Blick auf sein elektronisches Gerät beschäftigt. Seine Frau war genervt davon - und schließlich ich auch. Die Aufmerksamkeit war mal da, mal weg. Gut, sie hatten gerade einen Parteitag hinter sich... Und er wollte mir mal eben online zeigen, von wem er soeben gesprochen hatte. Ich finde, der Vorteil dieser on demand-Verfügbarkeit von Information kann den Nachteil, die eingeschränkte Wahrnehmung der Belange und Stimmungen der Menschen im direkten Umfeld, nicht aufwiegen. Früher langte es, wenn dir jemand später einen Link per email schickte, um dich zu informieren. Vor allem nervt das Gequatsche fremder Leute am Telefon. Wenn du abends im Bus nach Hause fährst und vollgetextet wirst, gelichwohl du überhaupt nicht gemeint bist.
27.01.2012 08:41 Uhr
von Nathan Osiris:
Ja, in der Tat - ein interessanter Titel/Denkanstoß - aber doch nur für die, die bisher blind durch die Gegend laufen. Wer mal für 10 Minuten in einer Fußgängerzone Menschen beobachtet kann sehen, dass alles/alle nur noch mit sich selbst und den dafür vorgesehenen Gerätschaften beschäftigt sind. Selbst im Cafe sitzen sich Menschen schweigend vis-a-vis und nesteln an Ihren mobilen Zeitfressern herum.
Aber hey, file da nicht gerade ein Sack Reis um in China?
26.01.2012 14:49 Uhr
von Peter A. Weber:
Ganz genau - Aufmerksamkeit ist begrenzt und kann nicht íns Unendliche gesteigert werden. Der Mensch besitzt nur eine eingeschränkte Kapazität und Zeit, sich gewissen Vorlieben zu widmen.
Wer sich auf oberflächlichen Small Talk und Chatten in mit reduziertem Inhalt und Wortschatz konzentriert, der unterzieht sich ungewollt dem in einer Konsumgesellschaftg gewünschten Prozeß von Regression und eines Unkritisch-Werdens. Menschen, die genau hinsehen und die Ursachen der Dinge im Detail abfragen, sind nicht so beliebt. Man muß sich schon schwerpunkmäßig entscheiden und Präferenzen setzen!
26.01.2012 14:31 Uhr
von Heisenberg:
Delphina Jorns, Ihr Kommentar lässt mich schmunzeln.
Auch ein netter Denkanstoß.
26.01.2012 13:11 Uhr
von marv_k:
Interessanter Denkanstoß dieser Artikel! Mit dem "information overkill" klarzukommen ist eines der wichtigsten Herausforderungen in unserer Informationsgesellschaft.
26.01.2012 13:10 Uhr
von pekerst:
"... werden entweder Produkte angeboten - Amazon, eBay - oder die Aufmerksamkeit des Nutzers verkauft..." - Zumindest Herr Ringel weiß, dass es sich dabei um eine "falsche Ellipse" handelt: "werden die Aufmerksamkeit verkauft".
26.01.2012 13:00 Uhr
von peter:
Der Titel war äußerst interessant. Schade nur, dass im Text etwas völlig anderes behandelt wurde. Bitte nächstes Mal besser machen.
26.01.2012 12:57 Uhr
von Delphina Jorns:
Einen Hinweis darauf, wo die Aufmerksamkeit verloren geht liefert der Autor gleich selbst: Buchtitel, die es bei Amazon nicht gibt sind für ihn inexistent.