• 17.08.2010

Nach dem Urteil zur Gleichbehandlung von Homosexuellen im Erbschaftsrecht bleibt noch vieles zu tun. Etwa beim Einkommenssteuer- und Adoptionsrecht.

Rückbau der Diskriminierung

KOMMENTARvon Simone Schmollack

  • 19.08.2010 14:11 Uhr

    von Ulrike:

    Ich kann dem Artikel zustimmen und finde es ganz toll, dass die taz bei Homothemen ganz aktuell Bericht erstattet und immer am Ball ist. Mir fällt generell nur auf, dass sich ein paar Mythen immer wieder einschleifen. Es stehen immer eher die Schwulen im Fokus, auf Fotos sind meist männliche Paare abgebildet. Und konkret in diesem Artikel stört mich, dass nicht erwähnt wird, dass immer mehr Lesben und Schwule Familien gründen. Das ist schon längst kein rein heterosexuelles Thema mehr. Insofern ist es ganz klar, dass wir die Gleichbehandlung brauchen!

  • 18.08.2010 10:48 Uhr

    von Alexander:

    Erneut "haut das Bundesverfassungsgericht der CDU-CSU-FDP Bundesregierung deren verfassungswidrige Diskriminierung von Schwulen und Lesben um die Ohren."

    Warum, Frau Bundeskanzlerin (die Sie auch Kanzlerin der Lesben und Schwulen im Lande sind, doch das sind Sie, weil Sie Kanzlerin aller Menschen in diesem Staat sind!) beenden Sie nicht endlich aus eigenem Antrieb die noch bestehenden rechtlichen Benachteiligungen von etwa 5 - 10 % der bundesdeutschen Bevölkerung?

    Ist es Ihnen nicht selbst peinlich, dass das Bundesverfassungsgericht Ihrer Regierung immer wieder attestieren muss, dass sie sich nicht an das Grundgesetz hält?

    Und übrigens ... Schwule und Lesben sind eine nicht länger zu ignorierende Wählerschaft, mit einem guten Gedächtnis! Die nächsten Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen kommen bestimmt!

  • 17.08.2010 18:37 Uhr

    von Timon:

    Ich weiß nicht, ob gerade dass Adoptionsrecht »das« passende Beispiel für die Aushandlung der Gleichberechtigung von Hetero- und Homosexuellen sind. Die Faktoren zur Beantwortung der Frage, in wie weit für das "Kindeswohl" (schwieriger Begriff, ich weiß). Trotzdem bleibt für mich die Frage hochaktuell, ob bei Faktoren die überwiegend nicht unter Kontrolle der Familie (egal welche Zusammensetzung) stehen (Kindergarten, Schule) bei der Beantwortung dieser Frage einfach ignoriert werden sollten.
    Ich meine nicht.

  • 17.08.2010 18:11 Uhr

    von Birgit:

    Alles richtig kommentiert, aber in diesem Kontext sollte doch endlich mal wieder dem überflüssigen Ehegattensplitting im Steuersystem der Kampf angesagt werden!

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