es ist in der Tat zum Verzweifeln - die Elfenbeinküste kommt einfach nicht zur Ruhe, findet keine Stabilität. Ich bin mit einem Ivorer verheiratet, reise daher seit 1997 jährlich in die Elfenbeinküste und verfolge aus Deutschland interessiert und persönlich betroffen seit Jahren die politische Entwicklung.
So ein wunderschönes Land, so viele Möglichkeiten - aber die politischen Schwierigkeiten (die, so mein Eindruck, sehr stark ethnische Hintgeründe haben) (keine große Erkenntnis) verhindern die Entwicklung des Landes. Es ist unglaublich schade, vor allem für die Menschen dort.
Mein Mann, unsere Tochter und ich wollte eigentliche Ende März nach Abidjan, um Urlaub zu machen. Ob das wohl was wird?
Bitte berichten Sie weiterhin aus der Elfenbeinküste. Die taz ist die einzige Zeitung, die hierzu ausführlich berichtet. (Ich wusste gar nicht, dass Sie ein Weißer sind, ist aber auch ok). Herzliche Grüße aus Hamburg Christin Gumpert
19.02.2010 08:28 Uhr
von Philipp Ziser:
Wie wahr, wie wahr, Dominic... aber vielleicht will man vielerorts gar nicht, dass sich der Kontinent beruhigt?
Beste Grüße aus Bujumbura, Phil
(www.pziser.wordpress.com)
18.02.2010 22:55 Uhr
von Suuna:
Tja, wie soll man die Gewalt stoppen? Wo die Afrikaner doch alle schönen Lösungsideen ablehnen, welche die Weltgemeinschaft für sie entwickelt. Einmarschieren kann ja nicht die Lösung sein, die Sie meinen.Einmarschieren kann ja nicht die Lösung sein, die Sie meinen. Eine weitere mögliche Antwort auf die von Ihnen gestellte Frage rückt den Kommentar gefährlich nahe in Richtung von Position wie "die sind doch alle korrupt" oder "Afrika, der Kontinent der Gewalt". Und das ist sicherlich auch nicht ihre Antwort.
Wäre besser gewesen, aus dem Kommentar einen Bericht zu machen.
PS:Hatte schon immer den Eindruck, dass die Friedens-und Konfliktforscher zwar schöne Analysen anfertigen können, aber Methoden (Mediation, Frühwarnsysteme usw) gefährlicher Unfug sind und wenig bewegen.
Leserkommentare
19.02.2010 10:28 Uhr
von Christin Gumpert:
Lieber Dominic Johnson,
es ist in der Tat zum Verzweifeln - die Elfenbeinküste kommt einfach nicht zur Ruhe, findet keine Stabilität. Ich bin mit einem Ivorer verheiratet, reise daher seit 1997 jährlich in die Elfenbeinküste und verfolge aus Deutschland interessiert und persönlich betroffen seit Jahren die politische Entwicklung.
So ein wunderschönes Land, so viele Möglichkeiten - aber die politischen Schwierigkeiten (die, so mein Eindruck, sehr stark ethnische Hintgeründe haben) (keine große Erkenntnis) verhindern die Entwicklung des Landes. Es ist unglaublich schade, vor allem für die Menschen dort.
Mein Mann, unsere Tochter und ich wollte eigentliche Ende März nach Abidjan, um Urlaub zu machen. Ob das wohl was wird?
Bitte berichten Sie weiterhin aus der Elfenbeinküste. Die taz ist die einzige Zeitung, die hierzu ausführlich berichtet.
(Ich wusste gar nicht, dass Sie ein Weißer sind, ist aber auch ok).
Herzliche Grüße aus Hamburg
Christin Gumpert
19.02.2010 08:28 Uhr
von Philipp Ziser:
Wie wahr, wie wahr, Dominic... aber vielleicht will man vielerorts gar nicht, dass sich der Kontinent beruhigt?
Beste Grüße aus Bujumbura, Phil
(www.pziser.wordpress.com)
18.02.2010 22:55 Uhr
von Suuna:
Tja, wie soll man die Gewalt stoppen? Wo die Afrikaner doch alle schönen Lösungsideen ablehnen, welche die Weltgemeinschaft für sie entwickelt. Einmarschieren kann ja nicht die Lösung sein, die Sie meinen.Einmarschieren kann ja nicht die Lösung sein, die Sie meinen.
Eine weitere mögliche Antwort auf die von Ihnen gestellte Frage rückt den Kommentar gefährlich nahe in Richtung von Position wie "die sind doch alle korrupt" oder "Afrika, der Kontinent der Gewalt".
Und das ist sicherlich auch nicht ihre Antwort.
Wäre besser gewesen, aus dem Kommentar einen Bericht zu machen.
PS:Hatte schon immer den Eindruck, dass die Friedens-und Konfliktforscher zwar schöne Analysen anfertigen können, aber Methoden (Mediation, Frühwarnsysteme usw) gefährlicher Unfug sind und wenig bewegen.