Unwillig forschte ich die "Narcos" am Norden Mexikos in diesem Jahr.
Dort lernte ich, dass die "Narcos" nicht "einfache Killer" sind, sie sind vor allem Männer, die keine Hoffnung sehen in "ordinäre" Jobs. So werden viele Zentralamerikanische Familienvätter reklutiert, um als Privatheere zu funktionieren.
Ein Beispiel ist ein Ziegenschaeffer, der 3 Kinder hat, er wurde in seinem Land fuer ein grosses Kartell engagiert und uebers Land nach Norden Mexiko gefahren. Seine Familie wusste nur, dass er sein Glueck in den Staaten versuchen wuerde, er schaemt sich sehr anderes zu sagen. Er erklaerte mir, wie er seine Kinder nicht zum Arzt bringen kann, da er zu wenig als Schaeffer verdient; bei dem Kartell verdient er vier mal soviel. Allerdings, muss er mit Angst leben.
Ich lernte mit diesen Maennern, dass keiner Teil der Gewalt sein will, dass keiner der Kampf gegen anderen Armeen sucht, dass keiner einen weiteren Sinn, als das Geldverdienen in dieser T¨tigkeit sieht. Geld zum Leben.
Die Geschichte des Narcos am Ende, ist die traurige Geschichte des Ergeizes. Ich will billig. Kostet was es kostet.
01.09.2010 14:37 Uhr
von max:
kluger kommentar. allein waffen gegen drogen hat noch nie funktioniert.
01.09.2010 12:05 Uhr
von ole:
Herr Pickert die Frage, die der Artikel nicht beantwortet ist: WARUM die Legalisierung weicher Drogen in Europa und den USA nicht angegangen wird. Das fände ich interessant.
01.09.2010 10:00 Uhr
von Tony Montana:
Eine Legalisierung ALLER Drogen per Abgabe in lizensierten Fachgeschäften an Personen über 18 bzw. 21 bei gleichzeitiger umfassender Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen ist DIE EINZIGE Lösung die erfolgreich sein könnte.
Warum sich so viele angeblich rational denkende Menschen dieser Tatsache immer noch verschließen kann ich mir nur so erklären, dass das Drogen-Dogma so erfolgreich propagiert wurde wie kein anderes. Quasi religiös scheint verwurzelt zu sein, dass eine Freigabe nicht sein kann weil sie nicht sein darf oder wie rum auch immer. So wird der Drogenkrieg nie enden und weiter wird die Mafia Millarden verdienen- sowohl die direkt am Handel beteiligte, als auch die in den Chefetagen der Finanzwelt.
Wenn ich könnte, würde ich mir auch mal fair gehandeltes Haschisch koofen. Wurde mir aber noch nie angeboten.
31.08.2010 22:39 Uhr
von Fisimatent:
...würde ich sonst immer Fair-Traiden, würde ich mein Gras immer bei gut bekannten entfernten Bekannten kaufen, sofern sie was von Züchtung verstehen. Da würde kein Drogenbaron verdienen. Im Fazit stimme ich dem Autor zu.
Leserkommentare
02.09.2010 00:32 Uhr
von Yonpipol:
Unwillig forschte ich die "Narcos" am Norden Mexikos in diesem Jahr.
Dort lernte ich, dass die "Narcos" nicht "einfache Killer" sind, sie sind vor allem Männer, die keine Hoffnung sehen in "ordinäre" Jobs. So werden viele Zentralamerikanische Familienvätter reklutiert, um als Privatheere zu funktionieren.
Ein Beispiel ist ein Ziegenschaeffer, der 3 Kinder hat, er wurde in seinem Land fuer ein grosses Kartell engagiert und uebers Land nach Norden Mexiko gefahren. Seine Familie wusste nur, dass er sein Glueck in den Staaten versuchen wuerde, er schaemt sich sehr anderes zu sagen. Er erklaerte mir, wie er seine Kinder nicht zum Arzt bringen kann, da er zu wenig als Schaeffer verdient; bei dem Kartell verdient er vier mal soviel. Allerdings, muss er mit Angst leben.
Ich lernte mit diesen Maennern, dass keiner Teil der Gewalt sein will, dass keiner der Kampf gegen anderen Armeen sucht, dass keiner einen weiteren Sinn, als das Geldverdienen in dieser T¨tigkeit sieht. Geld zum Leben.
Die Geschichte des Narcos am Ende, ist die traurige Geschichte des Ergeizes. Ich will billig. Kostet was es kostet.
01.09.2010 14:37 Uhr
von max:
kluger kommentar. allein waffen gegen drogen hat noch nie funktioniert.
01.09.2010 12:05 Uhr
von ole:
Herr Pickert die Frage, die der Artikel nicht beantwortet ist: WARUM die Legalisierung weicher Drogen in Europa und den USA nicht angegangen wird. Das fände ich interessant.
01.09.2010 10:00 Uhr
von Tony Montana:
Eine Legalisierung ALLER Drogen per Abgabe in lizensierten Fachgeschäften an Personen über 18 bzw. 21 bei gleichzeitiger umfassender Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen ist DIE EINZIGE Lösung die erfolgreich sein könnte.
Warum sich so viele angeblich rational denkende Menschen dieser Tatsache immer noch verschließen kann ich mir nur so erklären, dass das Drogen-Dogma so erfolgreich propagiert wurde wie kein anderes. Quasi religiös scheint verwurzelt zu sein, dass eine Freigabe nicht sein kann weil sie nicht sein darf oder wie rum auch immer. So wird der Drogenkrieg nie enden und weiter wird die Mafia Millarden verdienen- sowohl die direkt am Handel beteiligte, als auch die in den Chefetagen der Finanzwelt.
Wenn ich könnte, würde ich mir auch mal fair gehandeltes Haschisch koofen. Wurde mir aber noch nie angeboten.
31.08.2010 22:39 Uhr
von Fisimatent:
...würde ich sonst immer Fair-Traiden, würde ich mein Gras immer bei gut bekannten entfernten Bekannten kaufen, sofern sie was von Züchtung verstehen. Da würde kein Drogenbaron verdienen.
Im Fazit stimme ich dem Autor zu.