Der Wehr- und Ersatzdienst hat als Grundidee die einer ansatzweisen demokratischen Kontrolle gegen die notorisch zu Reprssionszwecken spezialisierten Apparate Militär, Kranken- und Sozialwesen, die ganz direkt und unmittelbar mit Kontrolle menschlichen Lebens zu tun haben. Auch eine Arbeitsteilung auf GEMEINSAMER UND ALLGEMEINERER Pflicht- und nicht auf Geld-Marktbasis ist sehr praktisch notwendig - bei der Inakarnation der Allgemeinheit, dem Staat udn Staatsquote 50%. Die Tötungsfälle von professionellen Altenpflegern - Erbinteressen mögen zugrunde liegen, werden aber kaum bei offener Tatüberführung recherchiert - in Psychiatrien und bei der Polizei zeigen die Schwäche des "Wegsperrens" aus der Lebenswelt mit Experten"gittern", sozusagen, leider wieder einmal "sensationell" als Spitze des Eisberges. Die Kontrolle der riesigen Apparate, selbst die Universitäten sind stark administrativ von Regierungsapparaten kontrolliert, ist extrem schwierig und die streikenden udn protestierenden Studenten fühlen sich auf verlorenem Posten. Die Larmoyanz und Dreistheit, mit der die oberen Parteigremien der politischen links GRÜN-ökologischen Politkultur über diese aus blanker Notwehr Herzensanliegen der Bevölkerung im allgemeinen der politischen, gerade ihrer, Anhänger im besonderen, seit, sagen wir 20 Jahren, hinweggeht, bei einem Innenmister Schily zum Beipsiel, ist schon beänstigend frappierend. Schon Kohl hat da eine derartige Dreistheit gegen demokratische Anliegen und Rechte an den Tag gelegt, dass die Spucke zum Wegbleiben gar nicht erst produziert werden konnte. Kurz, konkrete, parktische demokratische Teilhabe an Macht im Alltag wird immer mehr und mehr einfach weggeschoben seit Jahrzehnten oder im Keinm erstickt. Der Zivildienst ist in der Tat nur ein kleiner, schwacher und sicher sehr mangelhafter Teil dieser praktischen Demokratie, da die "Zvis" de facto völlig undemokratisch unterste Arbeitsfuktionen expertenkontrolliert ausführen.
24.03.2010 20:14 Uhr
von Roman Urich:
Der Zivildienst kann nur in Kommbination mit der Wehrpflicht existieren, da unsere Verfassung die Zwangsverpflichtung von jungen Menschen nur zum Zwecke der Landesverteidigung erlaubt. Ein Abschaffen, oder extremes Einschränken der Wehrpflicht, bei gleichzeitiger Beibehaltung des Zivildienstes würde vor Gericht nicht lange Bestand haben.
22.03.2010 20:27 Uhr
von FreeLancer 09:
Die "Unaussprechlichen" werden sich auch weiterhin auf ihre Stärken der vergangenen 50 Jahre besinnen. Welche das sind? 34 Spieltage lang hinterherlaufen und am Ende die Taschentücherindustrie gewaltig ankurbeln.
In diesem Sinne "nur gucken, nicht anfassen", aber das hat in GE ja allbekannt Tradition =)
22.03.2010 18:02 Uhr
von claudia:
@ Floh: >>Die Wehrpflicht braucht kein Mensch...<< Eine allgemeine Wehrpflicht wäre schon nicht schlecht. Aber sich wehren hat natürlich nichts mit Kriegsdienst zu tun.
22.03.2010 13:21 Uhr
von marwood:
Ich höre in dieser ganzen Debatte nicht den zentralen Satz " … damit das nie wieder passiert". Wenn alle Uniformen allen Anzügen alles rechtzeitig gesagt hätten: Ist es dann okay, 142 Menschen ermorden zu lassen ? Die Bundeswehr hat ein völkerrechtswidriges Kriegsverbrechen begangen, das ist das Thema. --- word. Danke FK!
22.03.2010 11:34 Uhr
von Herrn Schmilz:
"(...) Politik hat hier die Chance, den Zivildienst obligat und den Kriegsdienst zur begründeten Ausnahme zu machen ..."
Einspruch, Herr Küppersbusch.
Die allgemeine Wehrpflicht war die Regel als Wiederbewaffnung der BRD angeordnet wurde, der Lohndumpingdienst am dementen Arsch der Nation war als Ausnahme mit Bedrohungspotential für die paar Staatsbürger mit Gewissen gedacht...
Die Zumutung "schlecht Angelernte" war immer schon eine Notlösung wider die reinen Jungmännergewissen und sollte nicht heute politisch zementiert werden nur weil inzwischen die finanzielle Gesundheit der Bankster vor der Gesundheit der Bevölkerung kommt.
22.03.2010 09:49 Uhr
von Floh:
Die Wehrpflicht braucht kein Mensch, Zivildienstleistende dagegen schon. Richtig wär, meiner Meinung nach, ein ca. 9 Monatiger sozialer Pflichtdienst für alle, egal ob Männlein oder Weiblein, den man alternativ als Wehrdienst beim Bund leisten kann. Die 9 Monate schaden keinem Jugendlichen (ich war selbst Zivi), denn es tut jedem gut, sich mal in der Pflege für Alte, Junge, Kranke, Schwache, usw. einzusetzen. Und der Ein oder Andere findet vielleicht gefallen daran und bleibt in der Branche. Für so einen Dienst ist auch jede und jeder tauglich. Da gibt es was im Büro, im Garten, in der Werkstatt, im direkten Kontakt zu den Menschen, usw...
Es täte dem Sozial- und Gesundheitssystem und auch den Jugendlichen gut.
21.03.2010 22:11 Uhr
von Hermann Klöti:
Deutschland wird nicht am Hindukusch, sondern - je länger je dringender - an den Pflegebetten zu verteidigen sein. Zivildienst FÜR ALLE deshalb: Warum nicht?
21.03.2010 18:26 Uhr
von IAndreas:
Dieses Rumgejammere wegen dem Zivildienst nervt. Der Zivildienst kann die Wehrpflicht nicht begründen. Also ist es vollkommen egal, ob die Verbände nun meinen, ob 6 Monate ausreichen oder nicht. Die Zivis wurden ohnehin gegen die bestehenden Gesetze eingesetzt, wenn sie plötzlich unverzichtbar seien sollten. Wenn mit den 6 Monaten eine Entwöhnung von Zivis und Wehrpflichtigen einhergeht, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Aussetzung erreicht.
21.03.2010 17:55 Uhr
von Klaus Keller:
Da is er ja wieder:-) und ich freute mich schon da er mir am letzten Sonntag fehlte und dann wieder so ein Satz:
Die Politik hat hier die große Chance, den Zivildienst obligat und den Kriegsdienst zur begründeten Ausnahme zu machen....
Was soll das denn? Zwangsdienste für alle?
Die Zivis sind gut fürs Lohndumping im sozialen Bereich. Es gibt glaube ich ca 70.000 von ihnen zZt. Wenn an diesen Anlehrnlingen das dt. Gesundheitswesen hängt ist dasselbe schrottreif.
Aus Zivi-Stellen angemessen bezahlte Arbeitsplätze zu machen ist die Aufgabe und nicht Ausweitung des Lohndumpings in Form des Zwangsdienstes für alle!
Unsere Politiker sparen das Gesundheitssystem aber lieber zu Tode anstatt auch an diese Stelle Geld in die Hand zu nehem.
Ich habe das Gefühl Herr Küppersbusch denkt wie viele andere auch im Gesundheitswesen sollten die Leute für ein:vergelt(d)s Gott arbeiten! Nicht mit mir!!
PS 1 schon die Weizsäckerkommission verwarf den Gedanken den Wehrdienst mit dem Ersatzdienst zu begründen.
PS 2 ich halte den Textteil nicht für Satire oder Polemik, ich vermute er glaubt wirklich an die Richtigkeit des Zwangsdienstes für alle.
klaus keller hanau (Fachkrankenpfleger i.d. Psych.)
Leserkommentare
24.03.2010 20:29 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Der Wehr- und Ersatzdienst hat als Grundidee die einer ansatzweisen demokratischen Kontrolle gegen die notorisch zu Reprssionszwecken spezialisierten Apparate Militär, Kranken- und Sozialwesen, die ganz direkt und unmittelbar mit Kontrolle menschlichen Lebens zu tun haben.
Auch eine Arbeitsteilung auf GEMEINSAMER UND ALLGEMEINERER Pflicht- und nicht auf Geld-Marktbasis ist sehr praktisch notwendig - bei der Inakarnation der Allgemeinheit, dem Staat udn Staatsquote 50%.
Die Tötungsfälle von professionellen Altenpflegern - Erbinteressen mögen zugrunde liegen, werden aber kaum bei offener Tatüberführung recherchiert - in Psychiatrien und bei der Polizei zeigen die Schwäche des "Wegsperrens" aus der Lebenswelt mit Experten"gittern", sozusagen, leider wieder einmal "sensationell" als Spitze des Eisberges.
Die Kontrolle der riesigen Apparate, selbst die Universitäten sind stark administrativ von Regierungsapparaten kontrolliert, ist extrem schwierig
und die streikenden udn protestierenden Studenten fühlen sich auf verlorenem Posten.
Die Larmoyanz und Dreistheit, mit der die oberen Parteigremien der politischen links GRÜN-ökologischen Politkultur über diese aus blanker Notwehr Herzensanliegen der Bevölkerung im allgemeinen der politischen, gerade ihrer, Anhänger im besonderen, seit, sagen wir 20 Jahren, hinweggeht, bei einem Innenmister Schily zum Beipsiel, ist schon beänstigend frappierend.
Schon Kohl hat da eine derartige Dreistheit gegen demokratische Anliegen und Rechte an den Tag gelegt, dass die Spucke zum Wegbleiben gar nicht erst produziert werden konnte.
Kurz, konkrete, parktische demokratische Teilhabe an Macht im Alltag wird immer mehr und mehr einfach weggeschoben seit Jahrzehnten oder im Keinm erstickt.
Der Zivildienst ist in der Tat nur ein kleiner, schwacher und sicher sehr mangelhafter Teil dieser praktischen Demokratie, da die "Zvis" de facto völlig undemokratisch
unterste Arbeitsfuktionen expertenkontrolliert ausführen.
24.03.2010 20:14 Uhr
von Roman Urich:
Der Zivildienst kann nur in Kommbination mit der Wehrpflicht existieren, da unsere Verfassung die Zwangsverpflichtung von jungen Menschen nur zum Zwecke der Landesverteidigung erlaubt. Ein Abschaffen, oder extremes Einschränken der Wehrpflicht, bei gleichzeitiger Beibehaltung des Zivildienstes würde vor Gericht nicht lange Bestand haben.
22.03.2010 20:27 Uhr
von FreeLancer 09:
Die "Unaussprechlichen" werden sich auch weiterhin auf ihre Stärken der vergangenen 50 Jahre besinnen. Welche das sind? 34 Spieltage lang hinterherlaufen und am Ende die Taschentücherindustrie gewaltig ankurbeln.
In diesem Sinne "nur gucken, nicht anfassen", aber das hat in GE ja allbekannt Tradition =)
22.03.2010 18:02 Uhr
von claudia:
@ Floh:
>>Die Wehrpflicht braucht kein Mensch...<<
Eine allgemeine Wehrpflicht wäre schon nicht schlecht.
Aber sich wehren hat natürlich nichts mit Kriegsdienst zu tun.
22.03.2010 13:21 Uhr
von marwood:
Ich höre in dieser ganzen Debatte nicht den zentralen Satz " … damit das nie wieder passiert". Wenn alle Uniformen allen Anzügen alles rechtzeitig gesagt hätten: Ist es dann okay, 142 Menschen ermorden zu lassen ? Die Bundeswehr hat ein völkerrechtswidriges Kriegsverbrechen begangen, das ist das Thema.
---
word.
Danke FK!
22.03.2010 11:34 Uhr
von Herrn Schmilz:
"(...) Politik hat hier die Chance, den Zivildienst obligat und den Kriegsdienst zur begründeten Ausnahme zu machen ..."
Einspruch, Herr Küppersbusch.
Die allgemeine Wehrpflicht war die Regel als Wiederbewaffnung der BRD angeordnet wurde, der Lohndumpingdienst am dementen Arsch der Nation war als Ausnahme mit Bedrohungspotential für die paar Staatsbürger mit Gewissen gedacht...
Die Zumutung "schlecht Angelernte" war immer schon eine Notlösung wider die reinen Jungmännergewissen und sollte nicht heute politisch zementiert werden nur weil inzwischen die finanzielle Gesundheit der Bankster vor der Gesundheit der Bevölkerung kommt.
22.03.2010 09:49 Uhr
von Floh:
Die Wehrpflicht braucht kein Mensch, Zivildienstleistende dagegen schon.
Richtig wär, meiner Meinung nach, ein ca. 9 Monatiger sozialer Pflichtdienst für alle, egal ob Männlein oder Weiblein, den man alternativ als Wehrdienst beim Bund leisten kann.
Die 9 Monate schaden keinem Jugendlichen (ich war selbst Zivi), denn es tut jedem gut, sich mal in der Pflege für Alte, Junge, Kranke, Schwache, usw. einzusetzen. Und der Ein oder Andere findet vielleicht gefallen daran und bleibt in der Branche. Für so einen Dienst ist auch jede und jeder tauglich. Da gibt es was im Büro, im Garten, in der Werkstatt, im direkten Kontakt zu den Menschen, usw...
Es täte dem Sozial- und Gesundheitssystem und auch den Jugendlichen gut.
21.03.2010 22:11 Uhr
von Hermann Klöti:
Deutschland wird nicht am Hindukusch, sondern - je länger je dringender - an den Pflegebetten zu verteidigen sein. Zivildienst FÜR ALLE deshalb: Warum nicht?
21.03.2010 18:26 Uhr
von IAndreas:
Dieses Rumgejammere wegen dem Zivildienst nervt. Der Zivildienst kann die Wehrpflicht nicht begründen. Also ist es vollkommen egal, ob die Verbände nun meinen, ob 6 Monate ausreichen oder nicht. Die Zivis wurden ohnehin gegen die bestehenden Gesetze eingesetzt, wenn sie plötzlich unverzichtbar seien sollten. Wenn mit den 6 Monaten eine Entwöhnung von Zivis und Wehrpflichtigen einhergeht, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Aussetzung erreicht.
21.03.2010 17:55 Uhr
von Klaus Keller:
Da is er ja wieder:-)
und ich freute mich schon da er mir am letzten Sonntag fehlte und dann wieder so ein Satz:
Die Politik hat hier die große Chance, den Zivildienst obligat und den Kriegsdienst zur begründeten Ausnahme zu machen....
Was soll das denn? Zwangsdienste für alle?
Die Zivis sind gut fürs Lohndumping im sozialen Bereich.
Es gibt glaube ich ca 70.000 von ihnen zZt.
Wenn an diesen Anlehrnlingen das dt. Gesundheitswesen hängt ist dasselbe schrottreif.
Aus Zivi-Stellen angemessen bezahlte Arbeitsplätze zu machen ist die Aufgabe und nicht Ausweitung des Lohndumpings in Form des Zwangsdienstes für alle!
Unsere Politiker sparen das Gesundheitssystem aber lieber zu Tode anstatt auch an diese Stelle Geld in die Hand zu nehem.
Ich habe das Gefühl Herr Küppersbusch denkt wie viele andere auch im Gesundheitswesen sollten die Leute für ein:vergelt(d)s Gott arbeiten!
Nicht mit mir!!
PS 1 schon die Weizsäckerkommission verwarf den Gedanken den Wehrdienst mit dem Ersatzdienst zu begründen.
PS 2 ich halte den Textteil nicht für Satire oder Polemik, ich vermute er glaubt wirklich an die Richtigkeit des Zwangsdienstes für alle.
klaus keller hanau
(Fachkrankenpfleger i.d. Psych.)