• 23.12.2009

Nicht Schnee und Minusgrade sind Schuld an dem neuen Bahn-Desaster. Die Ursachen sind vielmehr in dem kurzfristigen, börsenorientiertem Betriebskonzept zu suchen.

Zu geringe Reserve

KOMMENTARvon Richard Rother

  • 26.12.2009 18:43 Uhr

    von Jens Schlegel:

    Die Bahn verdient mittlerweile mehr Geld im Güterverkehr. Und wie ein Gut fühle ich mich manchmal. Im absoluten "BummelBahn" - Verkehr wollte ich die Toilette benutzen, 500m Zug und kein Klo funktioniert, bis auf eines, das sah aber auch schon dementsprechend aus.

    Als es einmal Regnete lief literweise das Wasser durch die Abteile.

    Durchsage um 5. 52 morgens "Der Zug mit Planmäßiger abfährt 5. 51 fällt aus." --> Ersatz? darüber gab es keine Auskunft.

    Einsteigen, Platz suchen, nächstes Abteil, nächstes Abteil..., nächstes Abteil, ah da ist ja noch einer frei. Aussteigen --> Türe defekt, nächste, Türe defekt, nächste, Türe defekt, nächste, ich kam dann dort wieder raus wo ich einstieg, alle anderen Türen waren beim Aussteigen zu.

    Was soll der Kunde noch ertragen bis er sich sagt:" ich hab doch da diesen Schein, damit kann ich ein Auto lenken..."?

    Ich bin eigentlich überzeugter Bahnfahrer, pendle jeden Tag 50km mit dem Zug, aber es wird immer anstrengender - und teurer.

  • 24.12.2009 11:48 Uhr

    von Amos:

    Fährt keiner mehr mit der Bahn, können sie ihre Aktien fressen, diese Dienstleister der Aktionäre.
    Die eigentliche Aufgabe der Bahn ist doch der Transport und nicht das Füttern der "Arbeitsscheuen".

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