Es ist gut, dass sich Schwesig darüber Gedanken macht, wie verhindert werden kann, dass Kinder rechtsradikal indoktriniert werden. Der von ihr gewählt Weg ist aber problematisch und verschafft Neonazis eine Opferrolle.
Berufsverbote kommen wieder
KOMMENTARvon Gernot Knödler
Leserkommentare
02.09.2010 10:20 Uhr
von alcibiades:
Gibt's auch Hintenfaschisten? Buddhistenfaschisten (oder heißts Buddhofaschisten? Toskanafaschisten? Demokratenfaschisten? Auch wenn mir das jetzt als Grammatikfaschismus ausgelegt werden könnte...
30.07.2010 10:52 Uhr
von Gutso:
Endlich tut sich etwas. Wie weit soll das denn noch gehen, wenn Neonazis von der "national befreiten Stadt Anklam" sprechen. Über 130 Tote, von Schlägern der Nazis ermordet in den letzten Jahren. Und wir diskutieren darüber, ob diesen Kriminellen Meinungsfreiheit zugestanden werden muss und achten peinlich darauf, dass sie sich ja nicht als Opfer fühlen. Vielleicht geht es diesen Kriminellen besser, wenn sie sich als Täter fühlen können?!! Es ist eine Schande für Deutschland, dass diese Typen überhaupt wieder in der Öffentlichkeit auftreten. Und noch schlimmer ist dieses Schweigen zu all den Vorfällen, Anmaßungen, Straftaten, Bedrohungen, Körperverletzungen und Morden. Es ist gut, wenn endlich entschieden etwas getan wird! Die Neonazis sind nie Opfer, sie sind immer Täter!!!
29.07.2010 19:35 Uhr
von Ahso:
ah so ist das also... wenn rechtsfaschisten Kinder indoktrinieren wollen, dann ist das eklig. Aber weil evtl. nebenbei, sozusagen durch Versehen auch verhindert werden könnte, das Linksfaschisten oder islamofaschisten Kinder indoktrinieren können, sollte man das lieber ganz lassen?