Der eigentliche Verrat liegt in dem jahrelangen Schmusekurs mit der Bahn AG. Transnet machte und macht bei der Bahnprivatisierung mit. Inklusive Lohnverzicht, massivem Arbeitsplatzabbau und verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Das eine Gewerkschaft darauf schaut, wer in der Solidargemeinschaft mitfährt (Tariferhöhungen, Beratung, Rechtsschutz erhält) aber seinen Anteil nicht voll einbringt (also seine Kollegen für sich mitbezahlen lässt) ist grundsätzlich legetim. Allerdings kungelt man dazu nicht mit der Gegenseite. Die Transnetfunktionäre an der Spitze (nicht die einfachen Betriebsräte und Aktivisten an der Basis) machen sich schon lange der Kollaboration (euphemistisch "Sozialpartnertschaft") mit dem Bahnvorstand schuldig und helfen bei der Ausbeutung der Kollegen. Früher gabs dafür einen Begriff: Arbeiterverräter.
Leserkommentare
18.05.2009 07:16 Uhr
von Volker P.:
Der eigentliche Verrat liegt in dem jahrelangen Schmusekurs mit der Bahn AG. Transnet machte und macht bei der Bahnprivatisierung mit. Inklusive Lohnverzicht, massivem Arbeitsplatzabbau und verschlechterung der Arbeitsbedingungen.
Das eine Gewerkschaft darauf schaut, wer in der Solidargemeinschaft mitfährt (Tariferhöhungen, Beratung, Rechtsschutz erhält) aber seinen Anteil nicht voll einbringt (also seine Kollegen für sich mitbezahlen lässt) ist grundsätzlich legetim. Allerdings kungelt man dazu nicht mit der Gegenseite. Die Transnetfunktionäre an der Spitze (nicht die einfachen Betriebsräte und Aktivisten an der Basis) machen sich schon lange der Kollaboration (euphemistisch "Sozialpartnertschaft") mit dem Bahnvorstand schuldig und helfen bei der Ausbeutung der Kollegen. Früher gabs dafür einen Begriff: Arbeiterverräter.