• 03.01.2009

Jetzt rächt sich, dass sich Linke und Globalisierungskritiker zu wenig um finanz- und wirtschaftspolitische Alternativen gekümmert haben.

Nachhilfe in Ökonomie

KOMMENTARvon Ulrich Schulte

  • 05.01.2009 09:50 Uhr

    von hto:

    Karl I.: "Attac lehnt dies ab.
    Aber Attac ist keine politische Partei, die Mitglieder sind Christdemokraten, Umweltschützer oder Sozialisten und es ist schwer unter diesen Bedingungen ein klares wirtschaftspolitisches Programm zu verabschieden."

  • 04.01.2009 11:37 Uhr

    von Karl Ilnyzckyj:

    Ich bin Mitglied von Attac-France und kann aus eigener Erfahrung erzählen:
    Attac "kritisiert" - seit 10 Jahren - den Turbo-Kapitalismus der Chicagoer Schule und die damit verbundene néoliberale Politik der Globalisierung.
    Vor 10 Jahren galt das Dogma der T.I.N.A ("the is no alternative") ohne Wiederspruch und alle systemtragenden Politiker arbeiteten rund um die Uhr an der Umverteilung des Volkseinkommens zu Gunsten der Kapitaleigner und Börsenspekulanten.
    Die herrschende Idéologie hatte uneingeschränkte Rückendeckung von den Medien.
    Heute erleben wir, wie die verfassungswiedrige "Wirtschaft der Finanzmärkte" ganze Staaten in den wirtschaftlichen Ruin treibt.
    Die systemtragenden Politiker antworten auf die Krise mit einer Politik der Verteilung der Verluste auf die arbeitende Bevölkerung.
    Attac lehnt dies ab.
    Aber Attac ist keine politische Partei, die Mitglieder sind Christdemokraten, Umweltschützer oder Sozialisten und es ist schwer unter diesen Bedingungen ein klares wirtschaftspolitisches Programm zu verabschieden.

  • 03.01.2009 11:44 Uhr

    von hto:

    Zitat Ulrich Schulte: "Diese Erkenntnis könnte gerade noch rechtzeitig kommen."

    Erkenntnis? Rechtzeitig? Und wofür?

    Ulrich Schulte: "Und auch andere gesellschaftliche Gruppen sehen ein, dass sie Bedarf an ökonomischer Nachhilfe haben, ob es nun Parteien, Gewerkschaften oder Basisinitiativen sind."

    Selbst die Kirchen rechnen sich, in der derzeit allgegenwärtigen Konfusion der systemrational-gepflegten Bewußtseinsschwäche, für ihren zeitgeistlich-reformistischen Kommunikationsmüll wieder Chancen aus.

    Die Basis, die unter dem stumpf- wie wahnsinnigen Wettbewerb (Ursache aller Probleme) liegt, ist kompromisslose Kommunikation zur eindeutigen Wahrheit ohne "Wer soll das bezahlen?", wenn alles grundsätzlich allen gehört, und tatsächlich ohne Regierungen wirklich (menschlich / menschenwürdig) demkratisch organisiert wird.

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