Der Vergleich Dath/Zizek ist passend. Beide treten kokett als "Pop-Leninisten" auf. Die Frage ist, warum dieses durchschaubare Überbietungs-Spiel so viel Aufmerksamkeit bewirkt?
Es würde sich auch lohnen, genauer darzustellen, welches Interesse Frank Schirrmacher hatte, als er Dath von der Spex zur FAZ holte. Das geschah nach der Pleite mit der FAZ-Haupstadt-Ausgabe ("Berliner Seiten"), an der bereits viele Autoren aus dem Pop-Milieu beteiligt waren.
Gefördert vom Roland Koch-Förderer Schirrmacher, konnte Dath die auflagenstarken Sprechorte FAZ und FAS nutzen, um sich auch auf dem Buchmarkt zu etablieren.
Bemerkenswert ist auch, das die eigenartige Koalition der Dath-Verehrer, die von der rechten Mitte bis zur Linken reicht und dort alle sonst so verfeindeten Strömungen erfasst hat - von Junge Welt bis Jungle World und Konkret. Gremliza und Schirrmacher haben plötzlich Gemeinsamkeiten. Wie konnte es dazu kommen? Einige Antworten versucht dieses weblog zu geben: http://polittbuero.blog.de
13.04.2010 12:43 Uhr
von Thorkil:
Es ist manchmal viel zu einfach, einem Kritiker Neid vorzuwerfen. Manchmal greift ein solcher Vorwurf auch viel zu kurz. Manchmal. Aber nun zur Debatte: Was ist falsch an der Grundaussage dieses Textes? Noch dazu rassistisch? Hab ich immer noch nicht verstanden. Was ich verstanden habe, und das bereits seit Jahren: im politisch korrekten Universum gibt es weder Humor noch die Möglichkeit der sachlichen Auseinandersetzung. Es gibt nur: Freund oder Feind. Und die gute alte Rassismuskeule, die wirkt immer.
13.04.2010 11:38 Uhr
von artur:
...ja ja, getroffene Hunde bellen halt. Die "Vielschreiberei" eines Autors als einhergehend mit inhaltlichen Patzern zu suggerieren ist auch nicht so wahnsinnig originell. Dieses Argument könnte man jedoch ganz gut auf gewisse tagesaktuelle Berichte und Kommentare gewisser Zeitungen wenden. Nichts für ungut
12.04.2010 18:57 Uhr
von nina:
schlechter Artikel, ohne überzeugende Gegenargumente. Ein gescheiterter Versuch, Dath vorzuführen. Was genau ist schlecht daran, die postmoderne zu hinterfragen?
12.04.2010 13:36 Uhr
von Tech:
*räusper* dann schreibt Dath meinetwegen etwas Dummes, Unpassendes, Verharmlosendes, Relativierendes (im Stile verschiedener Peta-Kampagnen, bei denen gezielt provoziert werden soll), weswegen er kritisiert werden sollte - aber etwas Rassistisches (wie es in der Überschrift angedeutet wird?) kann ich darin nicht erkennen. Eher schon in einem davor angesprochenen Schmähton über kulturelle Heterogenität - aber das wird im Artikel nur kurz gestreift, ein Textauszug fehlt.
12.04.2010 12:53 Uhr
von sten:
und wo ist jetzt der rassismus?
da geißelt jemand die rassistische diskriminierung von asylbewerbern auf evt. geschmacklose/hist. falsche weise - und ihr werft ihm rassismus vor?
dann müsste doch das ganze im text verteidigte multikultigutmenschentum der hort des rassisitischen bösen sein.
Leserkommentare
05.07.2010 12:59 Uhr
von Petra:
Der Vergleich Dath/Zizek ist passend. Beide treten kokett als "Pop-Leninisten" auf. Die Frage ist, warum dieses durchschaubare Überbietungs-Spiel so viel Aufmerksamkeit bewirkt?
Es würde sich auch lohnen, genauer darzustellen, welches Interesse Frank Schirrmacher hatte, als er Dath von der Spex zur FAZ holte. Das geschah nach der Pleite mit der FAZ-Haupstadt-Ausgabe ("Berliner Seiten"), an der bereits viele Autoren aus dem Pop-Milieu beteiligt waren.
Gefördert vom Roland Koch-Förderer Schirrmacher, konnte Dath die auflagenstarken Sprechorte FAZ und FAS nutzen, um sich auch auf dem Buchmarkt zu etablieren.
Bemerkenswert ist auch, das die eigenartige Koalition der Dath-Verehrer, die von der rechten Mitte bis zur Linken reicht und dort alle sonst so verfeindeten Strömungen erfasst hat - von Junge Welt bis Jungle World und Konkret. Gremliza und Schirrmacher haben plötzlich Gemeinsamkeiten. Wie konnte es dazu kommen? Einige Antworten versucht dieses weblog zu geben:
http://polittbuero.blog.de
13.04.2010 12:43 Uhr
von Thorkil:
Es ist manchmal viel zu einfach, einem Kritiker Neid vorzuwerfen. Manchmal greift ein solcher Vorwurf auch viel zu kurz. Manchmal. Aber nun zur Debatte: Was ist falsch an der Grundaussage dieses Textes? Noch dazu rassistisch? Hab ich immer noch nicht verstanden. Was ich verstanden habe, und das bereits seit Jahren: im politisch korrekten Universum gibt es weder Humor noch die Möglichkeit der sachlichen Auseinandersetzung. Es gibt nur: Freund oder Feind. Und die gute alte Rassismuskeule, die wirkt immer.
13.04.2010 11:38 Uhr
von artur:
...ja ja, getroffene Hunde bellen halt. Die "Vielschreiberei" eines Autors als einhergehend mit inhaltlichen Patzern zu suggerieren ist auch nicht so wahnsinnig originell. Dieses Argument könnte man jedoch ganz gut auf gewisse tagesaktuelle Berichte und Kommentare gewisser Zeitungen wenden. Nichts für ungut
12.04.2010 18:57 Uhr
von nina:
schlechter Artikel, ohne überzeugende Gegenargumente. Ein gescheiterter Versuch, Dath vorzuführen. Was genau ist schlecht daran, die postmoderne zu hinterfragen?
12.04.2010 13:36 Uhr
von Tech:
*räusper* dann schreibt Dath meinetwegen etwas Dummes, Unpassendes, Verharmlosendes, Relativierendes (im Stile verschiedener Peta-Kampagnen, bei denen gezielt provoziert werden soll), weswegen er kritisiert werden sollte - aber etwas Rassistisches (wie es in der Überschrift angedeutet wird?) kann ich darin nicht erkennen. Eher schon in einem davor angesprochenen Schmähton über kulturelle Heterogenität - aber das wird im Artikel nur kurz gestreift, ein Textauszug fehlt.
12.04.2010 12:53 Uhr
von sten:
und wo ist jetzt der rassismus?
da geißelt jemand die rassistische diskriminierung von asylbewerbern auf evt. geschmacklose/hist. falsche weise - und ihr werft ihm rassismus vor?
dann müsste doch das ganze im text verteidigte multikultigutmenschentum der hort des rassisitischen bösen sein.