ein wesentliches Problem in dieser Welt- und "Werteordnung" des geistigen Stillstandes mit gutbürgerlich-gebildeter Suppenkaspermentalität im nun "freiheitlichen" Wettbewerb um ... ist, daß die Suche nach dem systemrationalen Stein der Weisen so blödsinnig wie die Sündenbocksuche in unserem "Recht des Stärkeren" heuchlerisch und zynisch ist - Konfusion in Überproduktion von KOMMUNIKATIONSMÜLL!!!
29.12.2012 22:59 Uhr
von Detlev:
Das Problem von Sabine Reiner heißt nicht nur SPD und CDU/CSU, sondern auch IG Metall, IGBCE und eine steigende Gruppe von komplett entrechteten Arbeitnehmerinnen, die sich nicht mehr organisieren lässt. Denn freiwillig wird die Politik nicht einsehen, dass Wachstum keine Auswahl, sondern Zwang ist. Ohne Wachstum passiert eben nicht - das System funktioniert nur so. Und bei stagnativem Wachstum alles zwischen 0,0 und 1,0 Prozent passiert auch nichts. Wirkliche Effekte kommen nur ab 2,0 Prozent zustande und zwar nicht in einem, sondern in mehreren Jahren.
Und das verändert eine Gesellschaft, das belebt immer den Arbeitsmarkt und facht unterschiedliche Kräfte an. Und genau solche Effekte will die deutsche Wirtschaft nicht, weil sie so fixiert auf den Export ist, dass sie eben schlechtere Terms of Trade befürchtet und dann durchlädt und jede Initiative für Wachstum runterstutzt, bis sie nicht mehr schadet bzw. etwas nutzt.
Und der DGB bzw. Ver.di müsste schon erheblich mehr Mobilisierungskraft gewinnen, um eine echte Wachstumsdiskussion anzustoßen. Die IGM-Arbeiter im Maschinenbau wollen aber nicht dabei sein, sondern bleiben auf der Linie ihrer (exportorientierten) Branche, genau wie viele andere Kräfte in der Wirtschaft. Mit dem neuen Kandidaten der SPD Steibrück dürfte jede Chance auf wachstumsorientierte Politik vorbei sein. Erst bei der Aussicht auf deutsches Schrumpfen, also Minuswahstum, wird sich dies wohl ändern, dann könnte es zu spät sein.
29.12.2012 19:26 Uhr
von JMK:
Guten Abend Frau Reiner.
Kreditfinanziertes Aufblähen des BIP kann aber auch keine Lösung sein! Das schadet der Wirtschaft mehr als das es nützt (Beispiele sind Japan in den 90ern, Simbabwe unter Mugabe, Ungarn...)
Die 150 Milliarden Euro jährlich müssten gedruckt werden. (alles andere würde die Wirtschaft "abwürgen")
Und die so steigende Geldmenge beschleunigt nur die Verelendung der Bevölkerung, weil sie(die Geldmenge) schneller wächst als die Löhne steigen.
Die von Ihnen geforderte Finanztransaktionssteuer würde das Problem kurzfristig vor unsere Haustür verlagern. (nach Luxemburg/Irland/Frankreich, wg dem hohen Bankenanteil am BIP). Und so die nächsten Euroländer zu Fall bringen.
Leserkommentare
30.12.2012 17:14 Uhr
von ion:
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:
«Europäische Banken haben erhebliche Liquiditäts-Probleme»
[http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/30/europaeische-banken-haben-erhebliche-liquiditaets-probleme/]
30.12.2012 13:16 Uhr
von hto:
Liebe Frau Reiner,
ein wesentliches Problem in dieser Welt- und "Werteordnung" des geistigen Stillstandes mit gutbürgerlich-gebildeter Suppenkaspermentalität im nun "freiheitlichen" Wettbewerb um ... ist, daß die Suche nach dem systemrationalen Stein der Weisen so blödsinnig wie die Sündenbocksuche in unserem "Recht des Stärkeren" heuchlerisch und zynisch ist - Konfusion in Überproduktion von KOMMUNIKATIONSMÜLL!!!
29.12.2012 22:59 Uhr
von Detlev:
Das Problem von Sabine Reiner heißt nicht nur SPD und CDU/CSU, sondern auch IG Metall, IGBCE und eine steigende Gruppe von komplett entrechteten Arbeitnehmerinnen, die sich nicht mehr organisieren lässt.
Denn freiwillig wird die Politik nicht einsehen, dass Wachstum keine Auswahl, sondern Zwang ist. Ohne Wachstum passiert eben nicht - das System funktioniert nur so. Und bei stagnativem Wachstum alles zwischen 0,0 und 1,0 Prozent passiert auch nichts. Wirkliche Effekte kommen nur ab 2,0 Prozent zustande und zwar nicht in einem, sondern in mehreren Jahren.
Und das verändert eine Gesellschaft, das belebt immer den Arbeitsmarkt und facht unterschiedliche Kräfte an.
Und genau solche Effekte will die deutsche Wirtschaft nicht, weil sie so fixiert auf den Export ist, dass sie eben schlechtere Terms of Trade befürchtet und dann durchlädt und jede Initiative für Wachstum runterstutzt, bis sie nicht mehr schadet bzw. etwas nutzt.
Und der DGB bzw. Ver.di müsste schon erheblich mehr Mobilisierungskraft gewinnen, um eine echte Wachstumsdiskussion anzustoßen. Die IGM-Arbeiter im Maschinenbau wollen aber nicht dabei sein, sondern bleiben auf der Linie ihrer (exportorientierten) Branche, genau wie viele andere Kräfte in der Wirtschaft. Mit dem neuen Kandidaten der SPD Steibrück dürfte jede Chance auf wachstumsorientierte Politik vorbei sein. Erst bei der Aussicht auf deutsches Schrumpfen, also Minuswahstum, wird sich dies wohl ändern, dann könnte es zu spät sein.
29.12.2012 19:26 Uhr
von JMK:
Guten Abend Frau Reiner.
Kreditfinanziertes Aufblähen des BIP kann aber auch keine Lösung sein! Das schadet der Wirtschaft mehr als das es nützt (Beispiele sind Japan in den 90ern, Simbabwe unter Mugabe, Ungarn...)
Die 150 Milliarden Euro jährlich müssten gedruckt werden. (alles andere würde die Wirtschaft "abwürgen")
Und die so steigende Geldmenge beschleunigt nur die Verelendung der Bevölkerung, weil sie(die Geldmenge) schneller wächst als die Löhne steigen.
Die von Ihnen geforderte Finanztransaktionssteuer würde das Problem kurzfristig vor unsere Haustür verlagern. (nach Luxemburg/Irland/Frankreich, wg dem hohen Bankenanteil am BIP).
Und so die nächsten Euroländer zu Fall bringen.
Grüße
JMK