• 30.07.2010

Jetzt ist der E-Post-Brief da. Damit wird die Behördenpost zwar sicher vor Hundebissen. Nur leider macht man so Adresse und Mailinhalte auch Abmahnern und Adresshändlern zugänglich.

Kostenpflichtiges Sicherheitsrisiko

KOLUMNEvon Constanze Kurz

  • 25.05.2011 20:10 Uhr

    von Pascal:

    Grundsätzlich finde Ich sollte man für neues offen sein. So habe Ich mich registriert und schon einen ersten Brief per EPOSTBRIEF versendet. Schon während diesem Vorgang wurden mit zwei Fehlermeldungen angezeigt. Dann hab Ich dem Servicecenter eine Nachricht geschickt um Sie darüber aufzuklären. Schon 1 Tag später kam in meinem EPOSTBRIEF-Postfach eine Antwort! Erfreulich! Leider kann Ich Ihnen an dieser Stelle nicht sagen was Ich als Antwort erhielt: Beim Versuch die Nachricht zu öffnen kam eine Fehlermeldung.

    Weiter so, Deutsche Post!

  • 31.07.2010 16:32 Uhr

    von Lars:

    De-Ident?!? Also ausgeschrieben deidentifizieren? Wird das wirklich so beworben?

  • 31.07.2010 13:30 Uhr

    von Ernesto Ruge:

    Um ein paar Details zum kostenlosen Verschlüsseln zu liefern: Das funktioniert mit dem GPG - dem Gnu Privacy Guard. Eine detaillierte Anleitung für Mozilla Thunderbird gibt es hier: http://uckanleitungen.de/thunderbird/gnupg-verschluesselung/ .

    Größter Vorteil: Die Daten sind wirklich verschlüsselt, und es gibt genau eine einzige Person, die die Mail dann auch lesen kann - der Empfänger. Denn nur er hat den Key zum entschlüsseln - nicht irgendwelche ominösen Firmen, die dann auch noch Adressen verkaufen.

    Und zweiter Vorteil - es funktioniert mit jeder Mailadresse.

    Dritter Vorteil: es kostet nichts. Und wird professionell eingesetzt, so dass man sich sehr sicher sein kann, dass es dort keine geheimen Löcher gibt, wo dann andere Leute doch mitlesen können.

  • 31.07.2010 08:11 Uhr

    von Rod:

    Ohne mich. Ich folge dem Gegentrend, den Einsatz des Internets deutlich zu reduzieren. Bereits das "Social Networking" mache ich nicht mit, und elektronische Briefe noch weniger. Auch die Nutzung von Handy und SMS lehne ich ab. Ich besitze lediglich ein Handy ohne SIM-Karte, falls ich mal einen Notruf tätigen muss.

  • 31.07.2010 03:51 Uhr

    von krupert:

    siehe auch:
    Podcast "Digitale Postkarten"
    "Über die Versuche, elektronische Post staatlich zu organisieren und kostenpflichtig zu machen"
    http://chaosradio.ccc.de/cr159.html

  • 30.07.2010 23:46 Uhr

    von Sikasuu:

    Ich zahle weitgehend bar, finde Kundenkarten.... bäh, lege auch keinen Wert auf diese unsichere Art, Mails zu verschicken.
    .
    PGP gibt es eit X Jahren ein engeführtes, sicheres Verfahren OHNE einen "Mann in der Mitte".

    Das ist wahrscheinlich zu sicher für unsere Welt.

    Kopfschüttelde Gruesse über die Netz-Ausdrucker
    Sikasuu

  • 30.07.2010 23:02 Uhr

    von Serviceteam E-POSTBRIEF:

    Sehr geehrte Frau Kurz,

    gerne nehme ich hier Stellung zu einigen Aussagen aus Ihrem Artikel.

    Die Interpretation unserer AGB – eine Variante mit Ihnen als Gast haben wir kürzlich bei Chaosradio "Blue Moon" gehört – ist der Deutschen Post AG bekannt. Um Antworten darauf zu geben, haben wir Mitte dieser Woche eine FAQ veröffentlicht: http://go.post.de/w4hao

    Die FAQ geht im Besonderen auf Anmerkungen zu den folgenden Punkten ein:

    - tägliche Kontrolle des E-POSTBRIEF Eingangs
    - Besonderheiten beim Löschen von Daten
    - Weitergabe von Daten an Dritte
    - Briefgeheimnis und Datenschutz beim E-POSTBRIEF

    Darüber hinaus weisen wir Sie darauf hin, dass das Verfahren zum Identitätsnachweis während der Registrierung zum E-POSTBRIEF ein langjähriges und bewährtes Produkt der Deutschen Post AG ist, welches Postident heißt. Die signaturgesetzkonforme Identifikation, die vor allem für Trust-Center Anwendung findet, hat sich die Deutschen Post AG durch den TÜV IT zertifizieren lassen. Dies spiegelt auch die hohe Sicherheits- und Qualitätsgüte der Dienstleistung Postident wieder. Der von Ihnen beschriebene "De-Safe" ist nicht als Bestandteil des E-POSTBRIEF Portals verfügbar.

    E-POSTBRIEF und De-Mail haben des Weiteren nichts miteinander zu tun. Es handelt sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Produkte.

    Für weitere Fragen rund um den E-POSTBRIEF stehe ich gerne zur Verfügung.

    Philipp Schwertner vom Serviceteam E-POSTBRIEF

  • 30.07.2010 18:45 Uhr

    von Susi:

    "Jeder kann übrigens auch völlig kostenfrei verschlüsselte und signierte E-Mails versenden. Sie sind sicher gegen unerwünschte Mitleser durch Verschlüsselung vom Sender zum Empfänger - ohne kostenpflichtiges Sicherheitsrisiko "De-Mail" in der Mitte." Wo ist das möglich? Könnte die Redaktion hierzu eine Adresse oder einen Hinweis preisgeben? Das wäre super! Danke!

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder