• 22.07.2010

Hitze, offene Fenster und die Zumutung, auf der Welt nicht alleine zu sein: So sieht Gentrifizierung in Neukölln aus.

Die Pest in den Zeiten der Cholera

KOLUMNEvon Arno Frank

  • 28.07.2010 18:08 Uhr

    von f4bm4n:

    Die Kolummne befasst sich überhaupt nicht mit den Arbeitern und Migranten, verlacht und entmündigt sie nicht. Wer über seinen Tellerrand und den ersten Absatz hinweglesen kann, ist klar im Vorteil!

  • 23.07.2010 10:30 Uhr

    von Peter:

    "Gentrifizierung ist für ein Stadtviertel, was die Pubertät für einen Menschen ist. Es wird attraktiv, lebendig, sozial, aber auch ein wenig wunderlich, schrill und trotzig. Es testet Grenzen aus, quackelt ständig dummes Zeug und macht Lärm, viel Lärm."

    - Das ist offen rassistisch bzw. sozialchauvinistisch. Die Arbeiter und Migranten, die das Viertel zuvor dominiert haben, sind also vergleichbar mit Kindern, die nach dieser Formulierung unattraktiv, unlebendig und asozial sind.
    - Weiterhin naturalisiert es Gentrifizierung anstatt es als das zu benennen, was es ist: politisch gewollt und sozial gemacht.

    Wie wäre es, Verdrängung und Mietexplosionen als Angriff auf sozial Schwache zu explizieren, anstatt diese sozial Schwachen auch noch als Kinder darstellend zu entmündigen und zu verlachen.
    Ekelhaft!

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