"Und ich schreibe hier als jemand, der schon als Schüler versucht hat, sich nicht zu privilegieren, indem er (auf Anraten einer Klassenkameradin, die auf unserer Schule die "Frauen-AG" mitgegrüdet hat) die Beine brav übereinanderschlug, wenn er saß, weil das ja die Mädels auch mussten."
Bitte? was war das denn für eine Schule? Ein Internat etwa für Gutbetuchte in dem Knigge gehuldigt wurde? Wie kann frau überhaupt am Tisch arbeiten, wenn sie die Beine übereinanderschlägt?
Deine Motivation bleibt etwas rätselhaft; da war wohl der gewünschte Eindruck auf die Mitbegründerin der Frauen-AG aussschlaggebend ;)
01.10.2010 00:43 Uhr
von Katharina:
@ James T. kirk: Aha, gegen Frauen an sich geht es nicht bei diesen Kommentaren? Aber Frauen, die feministisch denken, darf man ihrer Meinung nach dann schon beleidigen und bedrohen? Sind ja selbst schuld? Ihr Beitrag liest sich zumindest so. Sehr befremdlich, Ihre Einstellung! Schon einmal etwas davon gehört, dass man auch Menschen, die anders denken, als man selbst, nicht beleidigen und bedrohen darf?
29.09.2010 15:23 Uhr
von MissPiggy:
@Beinlausi "Nach meiner Erfahrung geht Emanzipation bei den meisten Frauen auch genau so weit , bis man sich als Gentleman zu verhalten hat. Weil den meisten, die ich kennengelernt habe, Bequemlichkeit immer noch wichtiger ist als Selbstbestimmung"
den zusammenhang zwischen "sich als gentleman zu verhalten" (als mann) und "bequemlichkeit statt selbstbestimmung" (frau) sehe ich nicht.
ein "gentleman" (antiquiert, was heißt das im 21. jh.?) ist schließlich kein butler.
wenn eine frau sich gut behandelt sehen will, anstatt grobheit und/oder gleichgültigkeit hinzunehmen ist das ein unerhörter fortschritt auf dem weg in ein eigenständiges, selbstbestimmtes leben. dabei geht es ja auch immer um integrität.
soll heißen: wenn ein typ meint, er muss sich keine mühe geben: okay, wir müssen nicht leben und uns behandeln lassen, wie unsere mütter und großmütter es noch hinzunehmen hatten - dann eben nicht.
20.09.2010 14:49 Uhr
von mr. spock:
Sehr richtig, Commander.
Aber nicht nur das, die "Mädchen" löschen nicht nur, was ihnen nicht in den rosaroten Kram passt, nein, sie tun das auch unter expliziter Missachtung ihrer eigenen Netiquette.
Das nennt sich Bigotterie und kommt nirgends so richtig gut an.
19.09.2010 21:24 Uhr
von James T. Kirk:
Mal wieder ein peinlicher "feministischer" Beitrag.
Niemand behauptet, dass es keine Frauenfeindlichkeit im Internet gibt.
Mit diesen Verbalinjurien sind FEMINISTINNEN gemeint, weitestgehend nicht Frauen.
Natürlich ist da viel ungehobelter Schwachsinn bei.
Aber dass dies alles im Kontext eines chauvinistischen und verblendeten "feministischen" Blogs wie der Mädchenmannschaft stattfindet, wird unterschlagen bzw. nicht herausgestellt und kritisch reflektiert. Immer wieder der gleiche Müll: "Feministinnen" werden angegriffen wegen des Schwachsinns, den sie verzapfen, und dann schreien diese: Frauenfeindlichkeit.
Dieses "feministische" Selbstmitleid und diese Weigerung, sich kritisch zu hinterfragen, sind schon sehr peinlich.
Feminismuskritik = frauenfeindlich
Solche halbwegs sachlichen Kritiken wie die meinige werden übrigens gnadenlos auf der "Mädchenmannschaft" gelöscht. (Das ist übrigens ein implizites Kompliment an die taz. Ihr könnt Euch aber auch mal Gedanken darüber machen, was Ihr hier alles an feministischem Schwachsinn abdruckt.)
Ich empfehle jedem Leser, sich selbst ein Bild über die "Mädchengarnison" zu machen.
Möglichst sachlich und verbindlich argumentieren - dann wird man dort lustige "Abenteuer" erleben. Diesen "frauenfeindlichen" Kommentaren steht vermutlich ein Vielfaches, wenn nicht Hundertfaches an gelöschten sachlichen Kommentaren gegenüber, die für das "feministische" Gemüt offenbar unerträglich sind...
Viel Spaß.
PS: Mein diesbezüglicher ähnlich lautender Kommentar auf der Mädchenmannschaft wurde sofort gelöscht. Das sind die Leute, die sich über "Frauenfeindlichkeit" aufregen. Nächstes Mal, liebe Susanne, beklag Dich doch über Demokratiefeindlichkeit und Verlogenheit im Netz. Da kannst Du möglicherweise selbst etwas zur Besserung beitragen.
17.09.2010 15:23 Uhr
von klagenfurter zentrum für depressionsforschung:
In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?
ich will in einer gesellschaft leben, wo ich nicht täglich die platte mit dem sprung, das neu-feministische jammerliedchen geträllert bekomme. demnach werden frauen ja quasi rund um die uhr und auf allen kanälen beschimpft, belästigt und angepöbelt. natürlich immer sexuell.
bechäftigt euch mal mit feminismus. der wurde nicht von klageweibern gemacht.
16.09.2010 19:54 Uhr
von Piratenweib:
Schön, da geht´s in den Kommentaren ja gleich weiter mit den guten Ratschlägen, wie Frau sich nun zu verhalten hat.
"Jammer mal nicht so, sei kein Opfer, stell dich auf die Hinterbeine, tu was dagegen, habt ihr keine anderen Probleme, wer sich trollen lässt, ist sowieso selbst schuld, das ist doch gar nicht frauenfeindlich - höchstens beleidigend, Scheisse gab´s schon immer - daran kann man nichts ändern."
Hey, Leute, merkt ihr was?
In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?
16.09.2010 18:22 Uhr
von Dr. rer. Nat. Harald Wenk:
In einer solchen Sebstbeschimpfung off the record zu leben stelle ich mir gar nicht schön vor. Aber es kommt zweifellos in einigen Männern un Frauen vor, diese "Wendung gegen sich" (Deleuze&Guattari, dritte gefährlichste Gefahr, Tausend Plateaus, Ende 9. Kapitel, mit Faschismsuanalyse). Solche Selbsbseschimpfungen. Ich rate da DRINGENDST zu kopfintensiven Yogaübungen, insbesondere Khechari Mudra und aller Arten von Umkehrübungen, die die nagenden Kritik der Neurotransmitter ändern und in ein Wohlgefühl, dann auch mit sich, verwandeln. Schon normaler Schmerz ist da ein Fortschritt. Es handelt sich grob gesprochen um projizierten Schmerez. "Die Linie der Selbsdestruktion (Deleuze udn Guattari)" kann man nur mit Hilfe des Köpers verlassen. Es geht da explizit um Faschismus. HOCHALARM!!!!!
16.09.2010 12:07 Uhr
von danksagung:
zum text: beschimpfungen übelster sorte hat es immer gegeben und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern ...
stimmt. und wenn das das einzige thema der alpha-mädchen ist - *OMG* - dann gute nacht, ihr feministinnen. ihr habt wirklich wichtigere probleme, kennt sie aber gar nicht. jammert nur weiter. man wirds euch danken.
16.09.2010 10:50 Uhr
von Beinlausi:
Um das mal von vorne herein klarzustellen: Ich bin ein totaler Verfechter von Gleichberechtigung von Menschen, egal, wo und mit was für Geschlechtsteilen und so weiter sie geboren sind. Was ich nicht bin, ist ein Freund von krampfhafter Gleichstellung aller Gruppen, die es alleine nicht schaffen. Im Ehrenamt (welche Gruppe tut nix zur Sache...) hab' ich (Ich glaube, es war in der Bundesgliederung.) mitgekriegt, dass, nachdem alle Vorstände sauber "durchgegendert" wurden, die Forderung auftrat, doch bitte auch eine der Quote in der Bevölkerung entsprechende Anzahl an homosexuellen Entscheidungsträgern in der Satzung festzulegen. Dass darauf eher Sarkasmus ("Und 'ne Hunde/Katzenfreundequote?!") als eine Satzungsänderung folgte, überrascht wohl kaum. Und ich schreibe hier als jemand, der schon als Schüler versucht hat, sich nicht zu privilegieren, indem er (auf Anraten einer Klassenkameradin, die auf unserer Schule die "Frauen-AG" mitgegrüdet hat) die Beine brav übereinanderschlug, wenn er saß, weil das ja die Mädels auch mussten. Resultate: 2-3 anerkennende Gesten, viele kichernde Mädels, Krampfadern auf der rechten Wade. Nach meiner Erfahrung geht Emanzipation bei den meisten Frauen auch genau so weit , bis man sich als Gentleman zu verhalten hat. Weil den meisten, die ich kennengelernt habe, Bequemlichkeit immer noch wichtiger ist als Selbstbestimmung. (Das ist übrigens nicht geschlechtsspezifisch.) Also: Gleichstellung: Ja! Wenn Du gleichgestellt werden willst: Tu was dafür!
16.09.2010 09:38 Uhr
von TrueColors:
hallo "interaktion" und andere: bitte nicht alle feministisch bewegten frauen über einen kamm scheren! und selbst bitte auch mal "aus den puschen kommen", mal euer eigenes selbstverständnis als mann in frage stellen.
zum text: beschimpfungen übelster sorte hat es immer gegeben und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern - warum sich lange damit aufhalten? darüber eine öffentliche debatte führen heißt auch, andere mädchen und frauen eventuell zu verschrecken, die sich ohnehin schwer tun, für sich einzustehen. als "frontfrau" einer teilbewegung ist das doch auch bedenkenswert, oder?
die kolumne ist, nach meinem empfinden, missverständlich angelegt. die farbe lila steht ja eigentlich für den 70er jahre feminismus, der war kämpferisch, frech und explosiv. schon das wort "alphamädchen" impliziert ja abe eher so was wie "alles können und haben wollen" (alpha) und "versorgt werden möchten" (mädchen). "mädchenmannschaft" finde ich übrigens noch problematischer: mädchen in der Mannschaft - oh weh. wo bleiben da die frauen, bitte?
mein vorschlag: bitte die kolumne umbenennen in: "die farbe rosa". und daneben viellecht noch eine postfeministische platzieren ...
15.09.2010 21:08 Uhr
von die waldfee:
der artikel ist nett.. aber irgendwie am problem vorbei. frauen und mädchen sind keine opfer! warum muss immer wieder mit dieser rolle öffentlich kokettiert werden?
15.09.2010 18:32 Uhr
von Hubert:
Was soll mir der Beitrag jetzt sagen? Dass es im Internet Idioten gibt? Aha.
Gibt schon ein Haufen Primaten,Entschuldigung Schimpansen und Co.,da draußen
15.09.2010 14:55 Uhr
von interaktion:
man solls ja nicht glauben, aber es handelt sich auch bei frauenfeindlichkeit um eine interaktion. da haben - auch - frauen eine aktie dran. wenn ihr nicht endlich mal aus den puschen kommt und euch fragt: was können WIR SELBST anders machen? dann wirds nix. aber vermutlich soll gar nichts werden, es ist so gemütlich da unten im jammertal. bei kranken nennt man es den "sekundären krankheitsgewinn". frauen genießen den sekundären diskriminierungsgewinn: "... Zugewinn an Aufmerksamkeit und Beachtung durch seine Umwelt, die Möglichkeit, im Bett bleiben zu können und dort die Nahrung serviert zu bekommen" schreibt wikipedia. frauen scheinen sich von mitleid zu ernähren.
mahlzeit.
15.09.2010 13:22 Uhr
von sue:
den kommentar kann ich nicht nachvollziehen - chronische opferhaltung ist auch eine schonhaltung - wollen wir die wieder pflegen oder nicht lieber endgültig "aus dem kreuz kommen", zusammen mit männern, die auch tiefgreifende veränderungen im geschlechterreigen wünschen?
@sebastian s. also ich hab ne schwäche für "weicheier" und "flaschen". im ernst: eine emanzipierte frau braucht und will keinen "großen ernährer", eher schon den "großen versteher" - ansonsten macht sich selbst etwas vor in puncto unabhängigkeit und autonomie.
wie ist deine kritik zu verstehen? frauen haben zu lange auf den "wilden mann" gesetzt? also meine sehnsucht war der nie ... bin selbst schon wild genug, reicht für zwei ...
15.09.2010 08:15 Uhr
von Swanni:
Dass in der Anonymität des Internet häufig unterirdisch gepöbelt wird, ist nichts neues und betrifft Rechte ,Linke, Männer, Frauen, Schwule, Türken, Muslime, Christen, Juden,Sozialleistungsbezieher, Besserverdienende, Kleintierzüchter, Veganer und überhaupt alle und jeden. Dass die Autorin sich deshalb sogleich wegen ihres Geschlechtes diskriminiert fühlt und sich in der Opferrolle sieht, wundert nicht, so funktioniert halt Feminismus. Mich erstaunt eher, dass in dem Artikel nicht sogleich die Einrichtung von Planstellen für InternetfrauendiskriminierungsbeauftragtInnen gefordert wird.
15.09.2010 04:23 Uhr
von Sebastian S.:
Die Frauen sind an solchen Zuständen zum großen Teil Mitschuld. Immerhin soll der Mann aus Frauensicht ja meistens der große, starke Ernährer sein, alle anderen sind Weicheier und Flaschen.
14.09.2010 21:19 Uhr
von s. peter:
ich freu mich schon auf den ersten frauentext, der nicht aus der opferecke kommt.
das wird vielleicht schon 2020 soweit sein. juchuu.
14.09.2010 21:01 Uhr
von Christiane:
Ich habe in über 3 Jahren Telefonsex erfahren, daß die meisten Männer tatsächlich so über (vorallem im Beisein ihrer Kumpels) und z.T. auch mit Frauen so reden.
Aber da gibt es dann noch die andere, verborgene Seite oftmals der selben Männer. Im Klartext: Tagsüber Frauen beleidigen und sich abends bei der Domina den Arsch versohlen und heimlich Scheiße ins Gesicht schmieren lassen...
Mädels zieht Euch die Stiefel an und dann zeigt den Herren mal, daß wir uns durchaus mit "Hämmerchen" und deren Gebrauch auskennen. Wir wissen, wo wir sie hinhängen müssen und wir können sogar bei der Größe variieren, Jungs.
14.09.2010 17:45 Uhr
von uli:
Und der Dietha möchte uns jetzt allen gern erklären, warum er ganz schlimm zornig ist: Na los, Dietah?
14.09.2010 15:54 Uhr
von miri:
Klasse Text. Die zitierten Kommentare sind leider ein Teil der Realität, die wir uns nicht aussuchen können. Wegdiskutieren sinnlos. Auch einige der Kommentare hier zeigen, dass das zugrundeliegende Ressentiment bei Männern überall anzutreffen ist. Wir Frauen müssen mit diesen Männern auskommen, das ist in der Realität oft noch schwerer als im Web...
14.09.2010 13:54 Uhr
von dietah:
schöne sache, gefällt mir. Aber hey. Nicht traurig sein. Aber ihr superperfekte, blonde, hochintelligente, 1er Diplomantinnen, überengagierte, veganische, über Männchen schwafelnde, kinderliebende, sozial engagierte, durchsetzungsstarke Überwesen nervt einfach. Vor allem: Ihr seid genauso dämlich wie alle anderen. Aber ziemlich gut im Selbstmarketing. Das nervt. Vor allem dieser "jetzt zeig ichs aber allen reflex".
Und: Ihr habt euch selbst eingesperrt in dieser Perfektionsfalle. Werdet mal wieder locker, dann gibts auch nicht ständig einen auf die Fresse.
Niemand mag Streber. Und StreberInnen schonmal gar nicht. Und! Gottverdammte Scheiße! findet nicht immer alles toll.
14.09.2010 13:26 Uhr
von H. Celine:
Wollte gerade kommentieren, aber Waldo hat alles gesagt. Full Ack!
14.09.2010 13:10 Uhr
von Paula Muesli:
tja, leider sind solche kommentare die realität wenn frau in foren mitdiskutieren will, egal zu welchem thema und egal wie viele sachliche argumente sie anbringt. schön, dass es jemand anspricht.
14.09.2010 12:25 Uhr
von Marija:
Der Artikel hat weder gesagt, dass das Netz frauenfeidnlich ist (zumindest nicht mehr als der Rest unserer Gesellschaft) noch, dass die Sexisten in der Überzahl sind. Er benennt aber ein Problem, das ich auch oft erlebe, dass die Alltagserfahrung dessen was man sich in Foren zu Gender-Themen anhören muss kollidiert mit der beständigen Aussage in Netz und RL, es gäbe gar keinen Sexismus mehr. Versuchen Sie mal einen Monat alle Foren zu Gender-Themen zu besuchen. Ich schaue in die Foren nicht mal mehr rein, die sexistischen Kommentare sind weit in der Überzahl, von besonders schlimm wie etwa in der Telepolis bis "nur" unsachlich und emotional sexistisch wie in Foren der Zeit, wo stärker zensiert wird. Es gibt in Foren zu Gender-Themen kaum sachliche Beiträge weil niemand Lust hat eine Diskussion mit Leuten zu beginnen die sofort das eigene Sexualleben in die Diskussion bringen. Ich finde es gut, dass diese Erfahrung, die sicher viele Frauen teilen, die sich für feministische Themen interessieren, in der Taz einmal benannt wurde.
vielen Dank
Marija
14.09.2010 11:45 Uhr
von roterbaron:
Auch deshalb lese ich die taz. Danke für den tollen ironischen Artikel. Ich habe herzhaft gealacht.
14.09.2010 11:41 Uhr
von Banjo Hansen:
Große Probleme...
14.09.2010 11:34 Uhr
von Felix:
Bitte nicht explizite Frauenfeindlichkeit mit gewöhnlicher, Beleidigung verwechseln. Man achtet bei Beleidigungen gegen Männer gar nicht drauf, ob sie etwas mit Geschlecht zu tun haben.
Dazu gibt es einen sehr schönen Kommentar im Blog "Silke und die Piratenpartei".
14.09.2010 11:06 Uhr
von Schwarzbrot:
frauenfeindlichkeit muss thematisiert werden, ja. aber eine aneinanderreihung von beleidungen, diffamierungen von teilweise doch offensichtlich schwer gestörten - was bringt so ein "artikel"? ich fürchte, noch mehr hirn- und verbal-ausfälle. findet ja beachtung.
frauen sollten sich groß machen - DAS stärkt. ich jedenfalls, habe keinen bock in der opferecke hockend wahrgenommen zu werden. brauchen wir mitleid? nein, schließlich wollen wir doch nicht wie kleine mädchen auf den schoß genommen und getröstet werden, oder? wir brauchen respekt und anerkennung. den verschafft frau sich durch konzentration auf's wesentliche, auf die wirklichen probleme! und die liegen wahrlich woanders.
14.09.2010 09:15 Uhr
von Peter Rosenstein:
@ KampfKatze_aka_Weibsbild:
Was meinen Sie, wie viele der Kommentare von Frauen stammen? Ich tippe – abgesehen mal von den groben Beleidigungen – mindestens die Hälfte.
14.09.2010 00:51 Uhr
von von Berliner:
Ebenfalls danke für diesen guten und wichtigen Artikel! Auch hier gibt es ja bereits ein paar Kommentare, die, wenn auch in milderem Tonfall vorgetragen, die Authentizität der im Artikel aufgelisteten Kommentare durchaus untermauern.
13.09.2010 22:06 Uhr
von Waldo:
Hier wird immer wieder gefragt, was der Artikel eigentlich bezwecken soll. Er muss nichts bezwecken! Diese 'netten' Kommentare, diese krassen und gruseligen Beleidigungen, erhält sie als im Netz relativ exponierte Frau vermutlich täglich!
Ja, ich glaub diese Scheisse, die sie dann immer zu lesen kriegt, die muss einfach mal raus! Aus ihrem Artikel spricht Wut über diese menschenverachtenden Beleidigungen, und diese Wut ist nur allzu verständlich!!!! Und nicht nur das - sie ist wichtig!
Und auch dieser Artikel ist wichtig!
13.09.2010 19:21 Uhr
von Verena:
Klasse Artikel! Und die Mädchenmannschaft ist auch klasse.
Von den Kommentaren unter diesem Artikel halte ich mich lieber fern. Denn ich befürchte, da gibt es wieder einige, die ernsthaft darüber diskutieren, ob diese unappetitlichen Kommentare, aus denen Susanne Klingner ihren Artikel gesampelt hat, nicht doch gerechtfertigt sind. Und die Maskulinisten sind bei jedem Artikel, der sich auch nur im entferntesten mit Gender-Themen befasst, auch nicht weit. Leider auch bei der TAZ.
13.09.2010 18:11 Uhr
von Freigeist:
Vielleicht wäre "Selektive Wahrnehmung" eine bessere Überschrift gewesen? Es ist schon ein sehr populistisches Vorgehen aus Million von Kommentaren einige herauszugreifen (ich unterstelle mal, die hat es alle wirklich gegeben) und als Massenerscheinung zu präsentieren. Da kann ich auch täglich drei Millionen Tweets filtern und finde dort mindestens so viele Beispiele für Männer-, Homosexuellen-, Farbigen-, Deutschen-, Ausländer-, oder siebenarmige Krakenfeindlichkeit. Hat irgendjemand behauptet, es gäbe bei 80 Millionen Einwohnern nicht ein paar Irre, die obige Kommentare absondern? Es gibt aber sicher auch auf der anderen Seite genausoviele Verrückte, die das gleiche mit anderen Vorzeichen von sich geben. Wollen wir die oben zitierten Ergüsse dieser "Kommentatoren" nun als allgemein anerkannte Meinung präsentieren?
Wie wäre es denn mal mit einer Statistik, mit welcher relativer Häufigkeit diese Kommentare auf die Masse der Posts im Netz vorkommen? Denn ein frauenfeindlicher Kommentar macht noch keine Frauenfeindlichkeit (Stichwort: Ausreißer). Ein aktuell heiß diskutiertes Buch gibt bestimmt Anhaltspunkte zum statistisch sauberen Vorgehen ;-)
13.09.2010 18:07 Uhr
von Weibsbild:
@winzig
ja, leider. habe nur vorsichtig draufhinweisen wollen (deswegen mein "sorry!"), da ich mich dennoch solidarisch mit ihnen fühle und das auch zeigen möchte.
13.09.2010 17:34 Uhr
von Riin:
Lass das besser. Feminismus ist im RL schon schwer genug, aber sich die Frauenfeindlichkeit im Internet anzutun, ist wie in den Rhein zu springen mit der Absicht, ihn leerzutrinken. Es bringt einfach nichts, außer dass es einen kaputtmacht. Manchmal ist es auch besser, nicht zu wissen, was der andere wirklich denkt, wenn man seine Handlungsfähigkeit behalten will...
Ach ja, und - du hältst Kampfkatzen?
13.09.2010 15:06 Uhr
von Hannes:
Im Netz gibt es Frauenfeindlichkeit? Krass. Und Kraftausdrücke auch :o. Mir wird grad ganz anders.
/ironie
Captain Obvious hat man wieder zugeschlagen. Im Netz gibt es alles, wenn man lange genug sucht. War schon immer so, wird immer so bleiben. Wer sich davon trollen lässt, ist selber schuld.
13.09.2010 14:48 Uhr
von winzig:
dazu gesellen sich dann noch die typen, die ständig und sowieso bemüht sind, frauen zu kleinen mädchen (sorry! machen zu wollen.
hallo! aufwachen! die alphamädchen / mädchenmannschaft haben sch selbst zu kleinen mädchen erklärt.
13.09.2010 13:44 Uhr
von vera:
Siehste, sind die intelligenten, weiterführenden und wohlwollenden Kommentare doch mal zu was gut ...
13.09.2010 13:28 Uhr
von dave prizer:
Teilweise hat sie gar nicht so unrecht.
13.09.2010 11:38 Uhr
von Michael:
Gähn! Die armen fraune. Möchte den gleichen Kommentar mal von einem Mann bezogen auf die Frauen geschrieben sehen
13.09.2010 11:16 Uhr
von Andreas:
Frauenfeindlichkeit im Netz kann es gar nicht geben. Schon, weil es keine Frauen um Netz gibt!!1!
Nein, ernsthaft, was man manchmal zu lesen bekommt, ist schon echt hart. Fast alles aus obigem Text habe ich live und un Farbe schon zu sehen bekommen. Und nicht immer waren es Trolle, die allein auf Provokation aus waren...
13.09.2010 11:16 Uhr
von Ulf Dunkel:
Na, das waren jetzt aber viele böse-böse Wörter. Geht's Ihnen jetzt wieder besser? ;-)
PS: Latürnich gips Frauenfeindlichkeit im Internet, leider. Aber "die Dummen gehen halt nicht alle".
13.09.2010 11:16 Uhr
von KeinKommentar:
Kein Kommentar!
13.09.2010 10:37 Uhr
von freidenker:
Gelungene soziologische Abhandlung ohne Schnörkel.
13.09.2010 10:28 Uhr
von Yadgar:
Also, wenn mich mir den Dreck ansehe, der in Maskulisten-Foren wie z. B. "Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land" (nein, kein Link, ich will diese Wirrköpfe nicht auch noch im Google-Rating pushen!) herumschwappt, wird mir übel... da ist allen Ernstes die Rede von "Fotzendiktatur" und "Fotzenfaschismus"! Was müssen das für arme Würstchen sein, die solchen Hass brauchen...
13.09.2010 08:42 Uhr
von Agari:
Frauenfeindlichkeit im Internet. Natürlich gibt es den, genauso wie im wahren Leben. Es gibt aber auch Rassismus und Schwulenfeindlichkeit im Netz. Und viele andere schlimme Dinge - so wie im eben auch draußen vor dem Computer. Natürlich ist das schlecht und sollte bekämpft werden. Aber was der Artikel mir zu dem Thema sagen will, ist mir noch nicht aufgegangen.
13.09.2010 08:38 Uhr
von Mauntz:
Ähm, schlecht geträumt? Das war weder geistreich, noch sonderlich provokant. Ich antworte hier auch nur, um der Autorin einen Gefallen zu tun. Aber das nächste Mal bitte einen sinnvollen Text abliefern, über den zu streiten sich lohnt, danke.
13.09.2010 00:48 Uhr
von Seelensammler:
Wir originell. Hat die Autorin in den Frühwerken von Rainald Goetz geschmökert und diese dann fraulich adaptiert?
12.09.2010 22:41 Uhr
von KampfKatze_aka_Weibsbild:
natürlich ein fader witz, von wegen frauenfeindlichkeit im netz gibt's nicht. in der anonymität packen einige erst aus, was sie im wirklichen leben lieber für sich behalten. dazu gesellen sich dann noch die typen, die ständig und sowieso bemüht sind, frauen zu kleinen mädchen (sorry! machen zu wollen. von daher stellt sich die frage, ob frau unbelehrbaren jungs der marke "alles nutten außer mutti" überhaupt beachtung schenken sollte. wahrscheinlich springen so nur noch mehr fehlgeleitete aufs trittbrett"der schlampe-zeig-ich-jetzt-mal-wo-mein-hämmerchen-hängt". diese heinis haben ein problem, für das wir nicht verantwortlich sind. die sollen ihre ödipal grundierte neurotische störung gefälligst da ausleben, wo sie hingehört: wahlweise bei mutti, beim seelenklemptner oder in der gummizelle, bitteschön. machen sie natürlich nicht, dazu gehörte ja reflektionsvermögen. deswegen: ins leere laufen lassen. ganz ladylike und draufgesch...
12.09.2010 22:28 Uhr
von bubi zitrone:
respekt ist m.e. nicht das am besten geeignete wort, aber dennoch habe ich unheimlichen respekt vor dir, dass du das zum hot topic erklärst was es ja angeblich nicht gibt, auch wenn dabei der ekelhafte umweg über dich als konkrete person und dem empfangen solcher menschenverachtender ansammlungen an worten, ressentiments und weltanschauungen. count me in, wenn es darum geht unterstützung hinter dir zu wissen.
12.09.2010 22:09 Uhr
von Berlinerin:
Danke für diesen bösen, aber großartigen und so treffenden Beitrag!
12.09.2010 20:40 Uhr
von Jens Schlegel:
Verstehe ich richtig, dass diese Ansammlung widerwärtiger Aussagen und Bezeichnungen gesammelte Kommentare sind.
Und sollen diese nun darstellen, dass das Internet frauenfeindlich ist?
Ok, die Sprache ist unter jedem Niveau. Und sie ist auch gegen Frauen oder eine Frau gerichtet. Aber in jedem kleinen Forum, viele Kommentare in Blogs, auf Videosammelseiten usw. zeigen, Anonym werden die Beleidigungen unter Männern, von Frauen an Frauen, von Männern an Frauen und von Frauen an Männern - kurz gesagt untereinander - immer heftiger.
Kann daran liegen, dass jemand denkt, "wenn ich mich XY123 nenne, erkennt mich niemand" oder daran, dass derjenige ein Troll ist.
Aufs übelste wird hier aber jeder beleidigt. Demnach wäre das Netz auch rassistisch. Lese ich doch immer häufiger "Scheiß Türke / Russe / Deutscher" in den Kommentaren.
Ja, es gibt frauenfeindliches im Internet. Auch rassistisches. Und warum? Weil es relativ anonym und frei zugänglich ist. Somit kann jeder Depp schreiben was er will.
Wäre die Sammlung von Kommentaren angekündigt worden, hätte sie an Überraschung verloren, es wäre aber nicht so widerlich gewesen, diese zu lesen.
12.09.2010 17:40 Uhr
von Martin:
Ich bin mir nicht ganz sicher, was der Artikel eigentlich bezwecken soll, aber als Student der BWL kann ich sehr lebendig sehen, bei uns stechen die Mädels gut raus, kriegen tolle Praktika und auch als Hiwis sind sie inzwischen in der Mehrzahl. Bei den Abiturienten, den Studienbeginnern ebenfalls, ich denke, das wichtie, nämlich Netzwerke, werden sich dadurch ebenfalls bilden.
Das einzige, wo vielleicht ein Unterschied ist: Frauen sind nicht so extrem wie Männer, d.h. vielen reicht mittleres Management, Männer sind ehrgeiziger, daher gibt es mehr im Top-Management und mehr im Knast. Was nicht unbedingt für Männer spricht.
Leserkommentare
01.10.2010 18:36 Uhr
von Camelot:
@Beinlausi
"Und ich schreibe hier als jemand, der schon als Schüler versucht hat, sich nicht zu privilegieren, indem er (auf Anraten einer Klassenkameradin, die auf unserer Schule die "Frauen-AG" mitgegrüdet hat) die Beine brav übereinanderschlug, wenn er saß, weil das ja die Mädels auch mussten."
Bitte? was war das denn für eine Schule? Ein Internat etwa für Gutbetuchte in dem Knigge gehuldigt wurde? Wie kann frau überhaupt am Tisch arbeiten, wenn sie die Beine übereinanderschlägt?
Deine Motivation bleibt etwas rätselhaft; da war wohl der gewünschte Eindruck auf die Mitbegründerin der Frauen-AG aussschlaggebend ;)
01.10.2010 00:43 Uhr
von Katharina:
@ James T. kirk: Aha, gegen Frauen an sich geht es nicht bei diesen Kommentaren? Aber Frauen, die feministisch denken, darf man ihrer Meinung nach dann schon beleidigen und bedrohen? Sind ja selbst schuld? Ihr Beitrag liest sich zumindest so. Sehr befremdlich, Ihre Einstellung! Schon einmal etwas davon gehört, dass man auch Menschen, die anders denken, als man selbst, nicht beleidigen und bedrohen darf?
29.09.2010 15:23 Uhr
von MissPiggy:
@Beinlausi
"Nach meiner Erfahrung geht Emanzipation bei den meisten Frauen auch genau so weit , bis man sich als Gentleman zu verhalten hat. Weil den meisten, die ich kennengelernt habe, Bequemlichkeit immer noch wichtiger ist als Selbstbestimmung"
den zusammenhang zwischen "sich als gentleman zu verhalten" (als mann) und "bequemlichkeit statt selbstbestimmung" (frau) sehe ich nicht.
ein "gentleman" (antiquiert, was heißt das im 21. jh.?) ist schließlich kein butler.
wenn eine frau sich gut behandelt sehen will, anstatt grobheit und/oder gleichgültigkeit hinzunehmen ist das ein unerhörter fortschritt auf dem weg in ein eigenständiges, selbstbestimmtes leben. dabei geht es ja auch immer um integrität.
soll heißen: wenn ein typ meint, er muss sich keine mühe geben: okay, wir müssen nicht leben und uns behandeln lassen, wie unsere mütter und großmütter es noch hinzunehmen hatten - dann eben nicht.
20.09.2010 14:49 Uhr
von mr. spock:
Sehr richtig, Commander.
Aber nicht nur das, die "Mädchen" löschen nicht nur, was ihnen nicht in den rosaroten Kram passt, nein, sie tun das auch unter expliziter Missachtung ihrer eigenen Netiquette.
Das nennt sich Bigotterie und kommt nirgends so richtig gut an.
19.09.2010 21:24 Uhr
von James T. Kirk:
Mal wieder ein peinlicher "feministischer" Beitrag.
Niemand behauptet, dass es keine Frauenfeindlichkeit im Internet gibt.
Mit diesen Verbalinjurien sind FEMINISTINNEN gemeint, weitestgehend nicht Frauen.
Natürlich ist da viel ungehobelter Schwachsinn bei.
Aber dass dies alles im Kontext eines chauvinistischen und verblendeten "feministischen" Blogs wie der Mädchenmannschaft stattfindet, wird unterschlagen bzw. nicht herausgestellt und kritisch reflektiert. Immer wieder der gleiche Müll: "Feministinnen" werden angegriffen wegen des Schwachsinns, den sie verzapfen, und dann schreien diese: Frauenfeindlichkeit.
Dieses "feministische" Selbstmitleid und diese Weigerung, sich kritisch zu hinterfragen, sind schon sehr peinlich.
Feminismuskritik = frauenfeindlich
Solche halbwegs sachlichen Kritiken wie die meinige werden übrigens gnadenlos auf der "Mädchenmannschaft" gelöscht.
(Das ist übrigens ein implizites Kompliment an die taz. Ihr könnt Euch aber auch mal Gedanken darüber machen, was Ihr hier alles an feministischem Schwachsinn abdruckt.)
Ich empfehle jedem Leser, sich selbst ein Bild über die "Mädchengarnison" zu machen.
Möglichst sachlich und verbindlich argumentieren - dann wird man dort lustige "Abenteuer" erleben. Diesen "frauenfeindlichen" Kommentaren steht vermutlich ein Vielfaches, wenn nicht Hundertfaches an gelöschten sachlichen Kommentaren gegenüber, die für das "feministische" Gemüt offenbar unerträglich sind...
Viel Spaß.
PS: Mein diesbezüglicher ähnlich lautender Kommentar auf der Mädchenmannschaft wurde sofort gelöscht. Das sind die Leute, die sich über "Frauenfeindlichkeit" aufregen. Nächstes Mal, liebe Susanne, beklag Dich doch über Demokratiefeindlichkeit und Verlogenheit im Netz. Da kannst Du möglicherweise selbst etwas zur Besserung beitragen.
17.09.2010 15:23 Uhr
von klagenfurter zentrum für depressionsforschung:
ich will in einer gesellschaft leben, wo ich nicht täglich die platte mit dem sprung, das neu-feministische jammerliedchen geträllert bekomme. demnach werden frauen ja quasi rund um die uhr und auf allen kanälen beschimpft, belästigt und angepöbelt. natürlich immer sexuell.
bechäftigt euch mal mit feminismus. der wurde nicht von klageweibern gemacht.
16.09.2010 19:54 Uhr
von Piratenweib:
Schön, da geht´s in den Kommentaren ja gleich weiter mit den guten Ratschlägen, wie Frau sich nun zu verhalten hat.
"Jammer mal nicht so, sei kein Opfer, stell dich auf die Hinterbeine, tu was dagegen, habt ihr keine anderen Probleme, wer sich trollen lässt, ist sowieso selbst schuld, das ist doch gar nicht frauenfeindlich - höchstens beleidigend, Scheisse gab´s schon immer - daran kann man nichts ändern."
Hey, Leute, merkt ihr was?
In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?
16.09.2010 18:22 Uhr
von Dr. rer. Nat. Harald Wenk:
In einer solchen Sebstbeschimpfung off the record zu leben stelle ich mir gar nicht schön vor.
Aber es kommt zweifellos in einigen Männern un Frauen vor, diese "Wendung gegen sich" (Deleuze&Guattari, dritte gefährlichste Gefahr, Tausend Plateaus, Ende 9. Kapitel, mit Faschismsuanalyse). Solche Selbsbseschimpfungen.
Ich rate da DRINGENDST zu kopfintensiven Yogaübungen, insbesondere Khechari Mudra und aller Arten von Umkehrübungen, die die nagenden Kritik der Neurotransmitter ändern und in ein Wohlgefühl, dann auch mit sich, verwandeln. Schon normaler Schmerz ist da ein Fortschritt. Es handelt sich grob gesprochen um projizierten Schmerez. "Die Linie der Selbsdestruktion (Deleuze udn Guattari)" kann man nur mit Hilfe des Köpers verlassen. Es geht da explizit um Faschismus.
HOCHALARM!!!!!
16.09.2010 12:07 Uhr
von danksagung:
stimmt. und wenn das das einzige thema der alpha-mädchen ist - *OMG* - dann gute nacht, ihr feministinnen. ihr habt wirklich wichtigere probleme, kennt sie aber gar nicht. jammert nur weiter. man wirds euch danken.
16.09.2010 10:50 Uhr
von Beinlausi:
Um das mal von vorne herein klarzustellen: Ich bin ein totaler Verfechter von Gleichberechtigung von Menschen, egal, wo und mit was für Geschlechtsteilen und so weiter sie geboren sind.
Was ich nicht bin, ist ein Freund von krampfhafter Gleichstellung aller Gruppen, die es alleine nicht schaffen.
Im Ehrenamt (welche Gruppe tut nix zur Sache...) hab' ich (Ich glaube, es war in der Bundesgliederung.) mitgekriegt, dass, nachdem alle Vorstände sauber "durchgegendert" wurden, die Forderung auftrat, doch bitte auch eine der Quote in der Bevölkerung entsprechende Anzahl an homosexuellen Entscheidungsträgern in der Satzung festzulegen.
Dass darauf eher Sarkasmus ("Und 'ne Hunde/Katzenfreundequote?!") als eine Satzungsänderung folgte, überrascht wohl kaum.
Und ich schreibe hier als jemand, der schon als Schüler versucht hat, sich nicht zu privilegieren, indem er (auf Anraten einer Klassenkameradin, die auf unserer Schule die "Frauen-AG" mitgegrüdet hat) die Beine brav übereinanderschlug, wenn er saß, weil das ja die Mädels auch mussten.
Resultate: 2-3 anerkennende Gesten, viele kichernde Mädels, Krampfadern auf der rechten Wade.
Nach meiner Erfahrung geht Emanzipation bei den meisten Frauen auch genau so weit , bis man sich als Gentleman zu verhalten hat. Weil den meisten, die ich kennengelernt habe, Bequemlichkeit immer noch wichtiger ist als Selbstbestimmung. (Das ist übrigens nicht geschlechtsspezifisch.)
Also: Gleichstellung: Ja!
Wenn Du gleichgestellt werden willst: Tu was dafür!
16.09.2010 09:38 Uhr
von TrueColors:
hallo "interaktion" und andere:
bitte nicht alle feministisch bewegten frauen über einen kamm scheren! und selbst bitte auch mal "aus den puschen kommen", mal euer eigenes selbstverständnis als mann in frage stellen.
zum text: beschimpfungen übelster sorte hat es immer gegeben und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern - warum sich lange damit aufhalten? darüber eine öffentliche debatte führen heißt auch, andere mädchen und frauen eventuell zu verschrecken, die sich ohnehin schwer tun, für sich einzustehen. als "frontfrau" einer teilbewegung ist das doch auch bedenkenswert, oder?
die kolumne ist, nach meinem empfinden, missverständlich angelegt. die farbe lila steht ja eigentlich für den 70er jahre feminismus, der war kämpferisch, frech und explosiv. schon das wort "alphamädchen" impliziert ja abe eher so was wie "alles können und haben wollen" (alpha) und "versorgt werden möchten" (mädchen). "mädchenmannschaft" finde ich übrigens noch problematischer: mädchen in der Mannschaft - oh weh. wo bleiben da die frauen, bitte?
mein vorschlag: bitte die kolumne umbenennen in:
"die farbe rosa". und daneben viellecht noch eine postfeministische platzieren ...
15.09.2010 21:08 Uhr
von die waldfee:
der artikel ist nett.. aber irgendwie am problem vorbei. frauen und mädchen sind keine opfer! warum muss immer wieder mit dieser rolle öffentlich kokettiert werden?
15.09.2010 18:32 Uhr
von Hubert:
Was soll mir der Beitrag jetzt sagen? Dass es im Internet Idioten gibt? Aha.
15.09.2010 17:38 Uhr
von Holzer:
Passender Blog zum Thema!
http://www.piratenweib.de/one-step-too-far-street-harassment
http://www.piratenweib.de/piratenfotze
Gibt schon ein Haufen Primaten,Entschuldigung Schimpansen und Co.,da draußen
15.09.2010 14:55 Uhr
von interaktion:
man solls ja nicht glauben, aber es handelt sich auch bei frauenfeindlichkeit um eine interaktion. da haben - auch - frauen eine aktie dran.
wenn ihr nicht endlich mal aus den puschen kommt und euch fragt: was können WIR SELBST anders machen? dann wirds nix. aber vermutlich soll gar nichts werden, es ist so gemütlich da unten im jammertal. bei kranken nennt man es den "sekundären krankheitsgewinn". frauen genießen den sekundären diskriminierungsgewinn: "... Zugewinn an Aufmerksamkeit und Beachtung durch seine Umwelt, die Möglichkeit, im Bett bleiben zu können und dort die Nahrung serviert zu bekommen" schreibt wikipedia. frauen scheinen sich von mitleid zu ernähren.
mahlzeit.
15.09.2010 13:22 Uhr
von sue:
den kommentar kann ich nicht nachvollziehen - chronische opferhaltung ist auch eine schonhaltung - wollen wir die wieder pflegen oder nicht lieber endgültig "aus dem kreuz kommen", zusammen mit männern, die auch tiefgreifende veränderungen im geschlechterreigen wünschen?
@sebastian s.
also ich hab ne schwäche für "weicheier" und "flaschen". im ernst: eine emanzipierte frau braucht und will keinen "großen ernährer", eher schon den "großen versteher" - ansonsten macht sich selbst etwas vor in puncto unabhängigkeit und autonomie.
wie ist deine kritik zu verstehen? frauen haben zu lange auf den "wilden mann" gesetzt? also meine sehnsucht war der nie ... bin selbst schon wild genug, reicht für zwei ...
15.09.2010 08:15 Uhr
von Swanni:
Dass in der Anonymität des Internet häufig unterirdisch gepöbelt wird, ist nichts neues und betrifft Rechte ,Linke, Männer, Frauen, Schwule, Türken, Muslime, Christen, Juden,Sozialleistungsbezieher, Besserverdienende, Kleintierzüchter, Veganer und überhaupt alle und jeden.
Dass die Autorin sich deshalb sogleich wegen ihres Geschlechtes diskriminiert fühlt und sich in der Opferrolle sieht, wundert nicht, so funktioniert halt Feminismus. Mich erstaunt eher, dass in dem Artikel nicht sogleich die Einrichtung von Planstellen für InternetfrauendiskriminierungsbeauftragtInnen gefordert wird.
15.09.2010 04:23 Uhr
von Sebastian S.:
Die Frauen sind an solchen Zuständen zum großen Teil Mitschuld. Immerhin soll der Mann aus Frauensicht ja meistens der große, starke Ernährer sein, alle anderen sind Weicheier und Flaschen.
14.09.2010 21:19 Uhr
von s. peter:
ich freu mich schon auf den ersten frauentext, der nicht aus der opferecke kommt.
das wird vielleicht schon 2020 soweit sein. juchuu.
14.09.2010 21:01 Uhr
von Christiane:
Ich habe in über 3 Jahren Telefonsex erfahren, daß die meisten Männer tatsächlich so über (vorallem im Beisein ihrer Kumpels) und z.T. auch mit Frauen so reden.
Aber da gibt es dann noch die andere, verborgene Seite oftmals der selben Männer. Im Klartext: Tagsüber Frauen beleidigen und sich abends bei der Domina den Arsch versohlen und heimlich Scheiße ins Gesicht schmieren lassen...
Mädels zieht Euch die Stiefel an und dann zeigt den Herren mal, daß wir uns durchaus mit "Hämmerchen" und deren Gebrauch auskennen. Wir wissen, wo wir sie hinhängen müssen und wir können sogar bei der Größe variieren, Jungs.
14.09.2010 17:45 Uhr
von uli:
Und der Dietha möchte uns jetzt allen gern erklären, warum er ganz schlimm zornig ist: Na los, Dietah?
14.09.2010 15:54 Uhr
von miri:
Klasse Text. Die zitierten Kommentare sind leider ein Teil der Realität, die wir uns nicht aussuchen können. Wegdiskutieren sinnlos. Auch einige der Kommentare hier zeigen, dass das zugrundeliegende Ressentiment bei Männern überall anzutreffen ist. Wir Frauen müssen mit diesen Männern auskommen, das ist in der Realität oft noch schwerer als im Web...
14.09.2010 13:54 Uhr
von dietah:
schöne sache, gefällt mir.
Aber hey.
Nicht traurig sein.
Aber ihr superperfekte, blonde, hochintelligente, 1er Diplomantinnen, überengagierte, veganische, über Männchen schwafelnde, kinderliebende, sozial engagierte, durchsetzungsstarke Überwesen nervt einfach.
Vor allem:
Ihr seid genauso dämlich wie alle anderen. Aber ziemlich gut im Selbstmarketing. Das nervt.
Vor allem dieser "jetzt zeig ichs aber allen reflex".
Und:
Ihr habt euch selbst eingesperrt in dieser Perfektionsfalle. Werdet mal wieder locker, dann gibts auch nicht ständig einen auf die Fresse.
Niemand mag Streber. Und StreberInnen schonmal gar nicht. Und! Gottverdammte Scheiße! findet nicht immer alles toll.
14.09.2010 13:26 Uhr
von H. Celine:
Wollte gerade kommentieren, aber Waldo hat alles gesagt. Full Ack!
14.09.2010 13:10 Uhr
von Paula Muesli:
tja, leider sind solche kommentare die realität wenn frau in foren mitdiskutieren will, egal zu welchem thema und egal wie viele sachliche argumente sie anbringt.
schön, dass es jemand anspricht.
14.09.2010 12:25 Uhr
von Marija:
Der Artikel hat weder gesagt, dass das Netz frauenfeidnlich ist (zumindest nicht mehr als der Rest unserer Gesellschaft) noch, dass die Sexisten in der Überzahl sind. Er benennt aber ein Problem, das ich auch oft erlebe, dass die Alltagserfahrung dessen was man sich in Foren zu Gender-Themen anhören muss kollidiert mit der beständigen Aussage in Netz und RL, es gäbe gar keinen Sexismus mehr.
Versuchen Sie mal einen Monat alle Foren zu Gender-Themen zu besuchen. Ich schaue in die Foren nicht mal mehr rein, die sexistischen Kommentare sind weit in der Überzahl, von besonders schlimm wie etwa in der Telepolis bis "nur" unsachlich und emotional sexistisch wie in Foren der Zeit, wo stärker zensiert wird. Es gibt in Foren zu Gender-Themen kaum sachliche Beiträge weil niemand Lust hat eine Diskussion mit Leuten zu beginnen die sofort das eigene Sexualleben in die Diskussion bringen. Ich finde es gut, dass diese Erfahrung, die sicher viele Frauen teilen, die sich für feministische Themen interessieren, in der Taz einmal benannt wurde.
vielen Dank
Marija
14.09.2010 11:45 Uhr
von roterbaron:
Auch deshalb lese ich die taz. Danke für den tollen ironischen Artikel. Ich habe herzhaft gealacht.
14.09.2010 11:41 Uhr
von Banjo Hansen:
Große Probleme...
14.09.2010 11:34 Uhr
von Felix:
Bitte nicht explizite Frauenfeindlichkeit mit gewöhnlicher, Beleidigung verwechseln. Man achtet bei Beleidigungen gegen Männer gar nicht drauf, ob sie etwas mit Geschlecht zu tun haben.
Dazu gibt es einen sehr schönen Kommentar im Blog "Silke und die Piratenpartei".
14.09.2010 11:06 Uhr
von Schwarzbrot:
frauenfeindlichkeit muss thematisiert werden, ja. aber eine aneinanderreihung von beleidungen, diffamierungen von teilweise doch offensichtlich schwer gestörten - was bringt so ein "artikel"? ich fürchte, noch mehr hirn- und verbal-ausfälle. findet ja beachtung.
frauen sollten sich groß machen - DAS stärkt. ich jedenfalls, habe keinen bock in der opferecke hockend wahrgenommen zu werden. brauchen wir mitleid? nein, schließlich wollen wir doch nicht wie kleine mädchen auf den schoß genommen und getröstet werden, oder? wir brauchen respekt und anerkennung. den verschafft frau sich durch konzentration auf's wesentliche, auf die wirklichen probleme! und die liegen wahrlich woanders.
14.09.2010 09:15 Uhr
von Peter Rosenstein:
@ KampfKatze_aka_Weibsbild:
Was meinen Sie, wie viele der Kommentare von Frauen stammen? Ich tippe – abgesehen mal von den groben Beleidigungen – mindestens die Hälfte.
14.09.2010 00:51 Uhr
von von Berliner:
Ebenfalls danke für diesen guten und wichtigen Artikel! Auch hier gibt es ja bereits ein paar Kommentare, die, wenn auch in milderem Tonfall vorgetragen, die Authentizität der im Artikel aufgelisteten Kommentare durchaus untermauern.
13.09.2010 22:06 Uhr
von Waldo:
Hier wird immer wieder gefragt, was der Artikel eigentlich bezwecken soll. Er muss nichts bezwecken! Diese 'netten' Kommentare, diese krassen und gruseligen Beleidigungen, erhält sie als im Netz relativ exponierte Frau vermutlich täglich!
Ja, ich glaub diese Scheisse, die sie dann immer zu lesen kriegt, die muss einfach mal raus! Aus ihrem Artikel spricht Wut über diese menschenverachtenden Beleidigungen, und diese Wut ist nur allzu verständlich!!!! Und nicht nur das - sie ist wichtig!
Und auch dieser Artikel ist wichtig!
13.09.2010 19:21 Uhr
von Verena:
Klasse Artikel!
Und die Mädchenmannschaft ist auch klasse.
Von den Kommentaren unter diesem Artikel halte ich mich lieber fern. Denn ich befürchte, da gibt es wieder einige, die ernsthaft darüber diskutieren, ob diese unappetitlichen Kommentare, aus denen Susanne Klingner ihren Artikel gesampelt hat, nicht doch gerechtfertigt sind.
Und die Maskulinisten sind bei jedem Artikel, der sich auch nur im entferntesten mit Gender-Themen befasst, auch nicht weit. Leider auch bei der TAZ.
13.09.2010 18:11 Uhr
von Freigeist:
Vielleicht wäre "Selektive Wahrnehmung" eine bessere Überschrift gewesen?
Es ist schon ein sehr populistisches Vorgehen aus Million von Kommentaren einige herauszugreifen (ich unterstelle mal, die hat es alle wirklich gegeben) und als Massenerscheinung zu präsentieren. Da kann ich auch täglich drei Millionen Tweets filtern und finde dort mindestens so viele Beispiele für Männer-, Homosexuellen-, Farbigen-, Deutschen-, Ausländer-, oder siebenarmige Krakenfeindlichkeit.
Hat irgendjemand behauptet, es gäbe bei 80 Millionen Einwohnern nicht ein paar Irre, die obige Kommentare absondern? Es gibt aber sicher auch auf der anderen Seite genausoviele Verrückte, die das gleiche mit anderen Vorzeichen von sich geben. Wollen wir die oben zitierten Ergüsse dieser "Kommentatoren" nun als allgemein anerkannte Meinung präsentieren?
Wie wäre es denn mal mit einer Statistik, mit welcher relativer Häufigkeit diese Kommentare auf die Masse der Posts im Netz vorkommen? Denn ein frauenfeindlicher Kommentar macht noch keine Frauenfeindlichkeit (Stichwort: Ausreißer). Ein aktuell heiß diskutiertes Buch gibt bestimmt Anhaltspunkte zum statistisch sauberen Vorgehen ;-)
13.09.2010 18:07 Uhr
von Weibsbild:
@winzig
ja, leider. habe nur vorsichtig draufhinweisen wollen (deswegen mein "sorry!"), da ich mich dennoch solidarisch mit ihnen fühle und das auch zeigen möchte.
13.09.2010 17:34 Uhr
von Riin:
Lass das besser. Feminismus ist im RL schon schwer genug, aber sich die Frauenfeindlichkeit im Internet anzutun, ist wie in den Rhein zu springen mit der Absicht, ihn leerzutrinken. Es bringt einfach nichts, außer dass es einen kaputtmacht. Manchmal ist es auch besser, nicht zu wissen, was der andere wirklich denkt, wenn man seine Handlungsfähigkeit behalten will...
Ach ja, und - du hältst Kampfkatzen?
13.09.2010 15:06 Uhr
von Hannes:
Im Netz gibt es Frauenfeindlichkeit? Krass. Und Kraftausdrücke auch :o. Mir wird grad ganz anders.
/ironie
Captain Obvious hat man wieder zugeschlagen. Im Netz gibt es alles, wenn man lange genug sucht. War schon immer so, wird immer so bleiben. Wer sich davon trollen lässt, ist selber schuld.
13.09.2010 14:48 Uhr
von winzig:
hallo! aufwachen! die alphamädchen / mädchenmannschaft haben sch selbst zu kleinen mädchen erklärt.
13.09.2010 13:44 Uhr
von vera:
Siehste, sind die intelligenten, weiterführenden und wohlwollenden Kommentare doch mal zu was gut ...
13.09.2010 13:28 Uhr
von dave prizer:
Teilweise hat sie gar nicht so unrecht.
13.09.2010 11:38 Uhr
von Michael:
Gähn! Die armen fraune. Möchte den gleichen Kommentar mal von einem Mann bezogen auf die Frauen geschrieben sehen
13.09.2010 11:16 Uhr
von Andreas:
Frauenfeindlichkeit im Netz kann es gar nicht geben. Schon, weil es keine Frauen um Netz gibt!!1!
Nein, ernsthaft, was man manchmal zu lesen bekommt, ist schon echt hart. Fast alles aus obigem Text habe ich live und un Farbe schon zu sehen bekommen. Und nicht immer waren es Trolle, die allein auf Provokation aus waren...
13.09.2010 11:16 Uhr
von Ulf Dunkel:
Na, das waren jetzt aber viele böse-böse Wörter. Geht's Ihnen jetzt wieder besser? ;-)
PS: Latürnich gips Frauenfeindlichkeit im Internet, leider. Aber "die Dummen gehen halt nicht alle".
13.09.2010 11:16 Uhr
von KeinKommentar:
Kein Kommentar!
13.09.2010 10:37 Uhr
von freidenker:
Gelungene soziologische Abhandlung ohne Schnörkel.
13.09.2010 10:28 Uhr
von Yadgar:
Also, wenn mich mir den Dreck ansehe, der in Maskulisten-Foren wie z. B. "Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land" (nein, kein Link, ich will diese Wirrköpfe nicht auch noch im Google-Rating pushen!) herumschwappt, wird mir übel... da ist allen Ernstes die Rede von "Fotzendiktatur" und "Fotzenfaschismus"! Was müssen das für arme Würstchen sein, die solchen Hass brauchen...
13.09.2010 08:42 Uhr
von Agari:
Frauenfeindlichkeit im Internet. Natürlich gibt es den, genauso wie im wahren Leben. Es gibt aber auch Rassismus und Schwulenfeindlichkeit im Netz. Und viele andere schlimme Dinge - so wie im eben auch draußen vor dem Computer.
Natürlich ist das schlecht und sollte bekämpft werden.
Aber was der Artikel mir zu dem Thema sagen will, ist mir noch nicht aufgegangen.
13.09.2010 08:38 Uhr
von Mauntz:
Ähm, schlecht geträumt?
Das war weder geistreich, noch sonderlich provokant.
Ich antworte hier auch nur, um der Autorin einen Gefallen zu tun. Aber das nächste Mal bitte einen sinnvollen Text abliefern, über den zu streiten sich lohnt, danke.
13.09.2010 00:48 Uhr
von Seelensammler:
Wir originell. Hat die Autorin in den Frühwerken von Rainald Goetz geschmökert und diese dann fraulich adaptiert?
12.09.2010 22:41 Uhr
von KampfKatze_aka_Weibsbild:
natürlich ein fader witz, von wegen frauenfeindlichkeit im netz gibt's nicht. in der anonymität packen einige erst aus, was sie im wirklichen leben lieber für sich behalten. dazu gesellen sich dann noch die typen, die ständig und sowieso bemüht sind, frauen zu kleinen mädchen (sorry! machen zu wollen. von daher stellt sich die frage, ob frau unbelehrbaren jungs der marke "alles nutten außer mutti" überhaupt beachtung schenken sollte. wahrscheinlich springen so nur noch mehr fehlgeleitete aufs trittbrett"der schlampe-zeig-ich-jetzt-mal-wo-mein-hämmerchen-hängt". diese heinis haben ein problem, für das wir nicht verantwortlich sind. die sollen ihre ödipal grundierte neurotische störung gefälligst da ausleben, wo sie hingehört: wahlweise bei mutti, beim seelenklemptner oder in der gummizelle, bitteschön. machen sie natürlich nicht, dazu gehörte ja reflektionsvermögen. deswegen: ins leere laufen lassen. ganz ladylike und draufgesch...
12.09.2010 22:28 Uhr
von bubi zitrone:
respekt ist m.e. nicht das am besten geeignete wort, aber dennoch habe ich unheimlichen respekt vor dir, dass du das zum hot topic erklärst was es ja angeblich nicht gibt, auch wenn dabei der ekelhafte umweg über dich als konkrete person und dem empfangen solcher menschenverachtender ansammlungen an worten, ressentiments und weltanschauungen. count me in, wenn es darum geht unterstützung hinter dir zu wissen.
12.09.2010 22:09 Uhr
von Berlinerin:
Danke für diesen bösen, aber großartigen und so treffenden Beitrag!
12.09.2010 20:40 Uhr
von Jens Schlegel:
Verstehe ich richtig, dass diese Ansammlung widerwärtiger Aussagen und Bezeichnungen gesammelte Kommentare sind.
Und sollen diese nun darstellen, dass das Internet frauenfeindlich ist?
Ok, die Sprache ist unter jedem Niveau. Und sie ist auch gegen Frauen oder eine Frau gerichtet. Aber in jedem kleinen Forum, viele Kommentare in Blogs, auf Videosammelseiten usw. zeigen, Anonym werden die Beleidigungen unter Männern, von Frauen an Frauen, von Männern an Frauen und von Frauen an Männern - kurz gesagt untereinander - immer heftiger.
Kann daran liegen, dass jemand denkt, "wenn ich mich XY123 nenne, erkennt mich niemand" oder daran, dass derjenige ein Troll ist.
Aufs übelste wird hier aber jeder beleidigt. Demnach wäre das Netz auch rassistisch. Lese ich doch immer häufiger "Scheiß Türke / Russe / Deutscher" in den Kommentaren.
Ja, es gibt frauenfeindliches im Internet. Auch rassistisches. Und warum? Weil es relativ anonym und frei zugänglich ist. Somit kann jeder Depp schreiben was er will.
Wäre die Sammlung von Kommentaren angekündigt worden, hätte sie an Überraschung verloren, es wäre aber nicht so widerlich gewesen, diese zu lesen.
12.09.2010 17:40 Uhr
von Martin:
Ich bin mir nicht ganz sicher, was der Artikel eigentlich bezwecken soll, aber als Student der BWL kann ich sehr lebendig sehen, bei uns stechen die Mädels gut raus, kriegen tolle Praktika und auch als Hiwis sind sie inzwischen in der Mehrzahl.
Bei den Abiturienten, den Studienbeginnern ebenfalls, ich denke, das wichtie, nämlich Netzwerke, werden sich dadurch ebenfalls bilden.
Das einzige, wo vielleicht ein Unterschied ist: Frauen sind nicht so extrem wie Männer, d.h. vielen reicht mittleres Management, Männer sind ehrgeiziger, daher gibt es mehr im Top-Management und mehr im Knast. Was nicht unbedingt für Männer spricht.