Lena, weisst du, es geht ja gar nicht um das Deutschlernen an sich.
Tatsache ist, zweifelsfrei nicht alle Kinder mit Migrationshintergrund so sprachbegabt sind und gefoerdert werden wie Kuebra. Tatsache ist, dass viele Kinder, und da spreche ich aus Erfahrung, es aus dem einen oder anderen Grund nicht schaffen, perfekt zweisprachig zu sein, und dass es aus pragmatischen Gruenden sicher von Vorteil waere, wenn die von ihnen einigermassen gut beherrschte Sprache Deutsch waere. Insofern stimme ich der These von den verschenkten Potentialen auch nicht ganz zu.
Darum geht es aber gar nicht. Vielmehr geht es um die allgegenwaertige Abwertung der Herkunftskultur und Muttersprache und den Hochmut, mit denen diese Problemmigranten behandelt werden. Es geht darum, wie leichtfertig vom hohen Ross herab diesen zum Teil so demuetigen, warmherzigen Menschen, die ihrerseits oft voller Bewunderung fuer viele deutsche Eigenschaften sind, geurteilt wird. Es ist schlichtweg zum K...! Bei Bedarf kann ich gerne Beispiele anfuehren.
Ich wuenschte, selbstherrliche Bildungsbuerger und Paedagogen, die beleidigt sind, weil auf ihre Versuche, Migranten nicht nur die eigene Sprache, sondern auch die Kultur und Denkweise aufzuoktroieren nicht immer sofort mit uneingeschraenkter Begeisterung und Dankbarkeit reagiert wird, muessten nur einen einzigen Tag lang in den Mokkassins der Migranten herumlaufen und am eigenen Leib die Verachtung erfahren, mit denen diese seit Jahrzehnten behandelt werden!
Nur einen Tip an alle begnadeten und gebildteten Weltverbesserer, die die einzig wahre und humane Kultur auf der WElt vertreten . Urteilt nie ueber jemanden, dessen Situation ihr nicht kennt und einschaetzen koennt! Hochmut kommt vor dem Fall!
22.09.2010 17:25 Uhr
von Lena:
Ja...hmm...Sachinformationen sind Ihnen wohl fremd, Soko! Ihnen scheint die (Ein)Sicht zu fehlen und Sie erregen lieber Ihr Gemüt über die Intoleranz der anderen anstatt selber Ihren Blick für das Problem zu schärfen. Erregte Gemüter haben aber leider noch keinem geholfen. Schade, ich dachte der Titel der Bundeszentrale für politische Bildung "Migrantenkinder- im Bildungssystem doppelt benachteiligt" würde gerade Leute wie Sie interessieren, weil Sie ja sooo gut verstehen, was "solche Jugendlichen durchmachen".
14.09.2010 13:52 Uhr
von Emberto Soko:
@Lena: und was lernen wir daraus? Wissen will gelernt sein.
06.09.2010 13:19 Uhr
von Lena:
36 bis 40 Prozent der Kompetenzunterschiede in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen zwischen statusgleichen Einheimischen und hier geborenen Migrantenjugendlichen hängen damit zusammen, ob in den Migrantenfamilien Deutsch gesprochen wird oder nicht. Und zugewanderte Migrantenjugendliche entwickeln sogar dieselben Kompetenzen wie statusgleiche Einheimische, wenn in ihren Familien Deutsch gesprochen wird (2006).[23] Auch bei den Grundschulempfehlungen für die Realschulen und Gymnasien sowie bei Klassenwiederholungen sind fast die Hälfte der Nachteile von statusgleichen Migrantenkindern auf deren unzureichende Deutschkenntnisse zurückzuführen. 15-Jährige mit Migrationshintergrund haben bei gleichem Sozialstatus und gleichen Deutschkenntnissen dagegen dieselben Chancen, eine Realschule oder ein Gymnasium zu besuchen wie die Einheimischen.[24]
Spannend, dass eine erwachsene Frau und Mitarbeiterin der taz hier so einfach geduzt wird. Was das wohl bedeuten mag!?
02.09.2010 22:10 Uhr
von alp tagan:
so sehr du auch recht haben magst ändern werden wir an dieser gesellschaft nicht sehr viel u. das zeigen uns die meinungen der mehrheit zum aktuellen thema sarrazin.
02.09.2010 14:08 Uhr
von Harald Hamburg:
Dieser Artikel/Kommentar bietet nicht viel mehr als das bspw. Gejammer der Deutschen, über die zunehmende Verdrängung der deutschen Sprache durch die englische Sprache. Gähn! Sprachen kommen und gehen, gerade in einer multikulturellen Gesellschaft. Auch daran wird man sich als Deutscher und als Migrant gewöhnen müssen!
02.09.2010 11:46 Uhr
von Abulein:
Danke liebe Kübra,
du hast genau da angesetzt wo der Umbruch auch geschehen muss. Nämlich in der Anerkennung der sogenannten Ausländer als Teil dieser Gesellschafft, die sich langsam einmal dem Wandel der Zeit anpassen muss. Multikulturalität gehört zu diesem Wandel und ist eine ökonomische und kulturelle Bereicherung für die gesamte Gesellschaft..
Multilingualität wird in Zeiten der Globalisierung sowieso zur Selbstverständlichkeit werden! Oder ist sie das nicht schon längst in anderen Breitengraden?!
LG, wslm, Abdullah
02.09.2010 03:45 Uhr
von Nebi:
Gucci, anscheinend können Sie doch nicht auf die Kolumnen von Kübra Yücel verzichten, wenn Sie darüber so gut informiert sind ;-)
Kübra, danke, dass du die richtigen Themen zur richtigen Zeit ansprichtst. Das könnte auch eine Antwort auf S. (nicht Wert seinen Namen auszuschreiben) sein.
01.09.2010 16:08 Uhr
von Emberto Soko:
Herzlichen Glückwunsch Frau Yücel! Sie werden es sicher wieder geschafft haben Gemüter zu erregen. Vor allem solche, die gar nicht verstehen können worüber Sie hier schreiben, weil ihnen diese (Ein-) Sicht gänzlich fehlt. Sie werden auch die Gemüter derer erregen, die sich nun auf den Schlips getreten fühlen und die es gar nicht einsehen, dass sie etwas verkehrt gemacht haben. Zu den erregten Gemüter werden aber auch bestimmt solche gehören, die a la Sarazzin Migranten per se als untauglich abstempeln.
Dennoch, ich finde es bemerkenswert mit welcher Würze sie den Spagaht beschreiben, den solche Jugendliche durchmachen müssen und hoffe, dass Ihre Kolumne den einen oder anderen doch zu einer neuen (Ein-) Sicht führt.
01.09.2010 14:48 Uhr
von vantast:
Je mehr man Minderheiten 'runtermachen kann, desto mehr steigt die eigene Wertschätzung. Tucholsky sagt in etwa: Der Franzose ist stolz, Franzose zu sein, der Engländer ist stolz, Engländer zu sein, der Deutsche ist sowieso was Besseres. Das soetwas wie hier beschrieben heute noch passiert, ist beschämend. Noch mehr, da es auch die "besseren Bildungskreise" betrifft. Wenn die wüßten, wie lächerlich sie sich verhalten...
01.09.2010 13:38 Uhr
von Eser A.:
Ich habe es als ehemaliger Schüler früher mitbekommen, wie es anderen Schülern verboten wurde, in den Pausen ihre Muttersprache zu sprechen. Das wirkte zynisch, wenn man unmittelbar danach Englischunterricht oder Französischunterricht hatte. Auf der Universität werden dann türkisch-, arabisch- und russisch Kurse angeboten.
01.09.2010 12:30 Uhr
von gucci:
Einer der ganz wenigen Texte von Kübra Yücel, der zum Nachdenken anregt und der nicht - wie sonst - von Selbstbeweihräucherung oder gar Selbstmitleid geprägt ist. Insgesamt gesehen kann ich auf die "Kolumne" von Fräulein Yücel aber gerne verzichten.
01.09.2010 11:47 Uhr
von Berlinerin:
Ein sehr schöner Text! Habe selber zwei Kinder, die zweisprachig aufwachsen (deutsch-polnisch) und würde mir auch wünschen, dass die Zweisprachigkeit als Bereicherung angesehen wird, egal um welche Sprachen es sich dabei handelt!
01.09.2010 11:33 Uhr
von sue:
super, liebe kübra yücel, toll pointierter text (mal wieder). wichtiges thema, trauriges faktum: potenziale, fähigkeiten, leistungen von kindern mit "migrationshintergrund" werden, vor allem wenn sie türkische oder arabische wurzeln haben, wenig bis gar nicht anerkannt, oft sogar verächtlich gemacht. welch wunder, wenn viele, ob dieser aggressiven abwehr selbst aggressionen entwickeln und ausagieren. alles hausgemacht. integration ist eben keine einbahnstrasse. das deutsche bildungssystem versagt an dieser stelle besonders gründlich. bis heute.
01.09.2010 11:14 Uhr
von Lulu:
Kübra, du hast recht. Eine andere wohlwollendere Sichtweise hätte für weniger Probleme gesorgt. Eine Freundin von mir macht gerade einen Arabischkurs und sagte gestern "Jetzt weiß ich, warum es Arabern zum Teil schwer fällt Deutsch zu lernen. Die Sprachen sind so unterschiedlich. Wenn man Englisch kann und dann Dänisch lernt, gibt es unzähliche Gemeinsamkeiten in der Sprache, aber Arabisch und Deutsch sind beide nicht leicht zu lernen." Ein wenig mehr Mitgefühl wäre angebracht.
Leserkommentare
26.09.2010 12:45 Uhr
von Hulda:
Lena, weisst du, es geht ja gar nicht um das Deutschlernen an sich.
Tatsache ist, zweifelsfrei nicht alle Kinder mit Migrationshintergrund so sprachbegabt sind und gefoerdert werden wie Kuebra. Tatsache ist, dass viele Kinder, und da spreche ich aus Erfahrung, es aus dem einen oder anderen Grund nicht schaffen, perfekt zweisprachig zu sein, und dass es aus pragmatischen Gruenden sicher von Vorteil waere, wenn die von ihnen einigermassen gut beherrschte Sprache Deutsch waere. Insofern stimme ich der These von den verschenkten Potentialen auch nicht ganz zu.
Darum geht es aber gar nicht. Vielmehr geht es um die allgegenwaertige Abwertung der Herkunftskultur und Muttersprache und den Hochmut, mit denen diese Problemmigranten behandelt werden. Es geht darum, wie leichtfertig vom hohen Ross herab diesen zum Teil so demuetigen, warmherzigen Menschen, die ihrerseits oft voller Bewunderung fuer viele deutsche Eigenschaften sind, geurteilt wird. Es ist schlichtweg zum K...! Bei Bedarf kann ich gerne Beispiele anfuehren.
Ich wuenschte, selbstherrliche Bildungsbuerger und Paedagogen, die beleidigt sind, weil auf ihre Versuche, Migranten nicht nur die eigene Sprache, sondern auch die Kultur und Denkweise aufzuoktroieren nicht immer sofort mit uneingeschraenkter Begeisterung und Dankbarkeit reagiert wird, muessten nur einen einzigen Tag lang in den Mokkassins der Migranten herumlaufen und am eigenen Leib die Verachtung erfahren, mit denen diese seit Jahrzehnten behandelt werden!
Nur einen Tip an alle begnadeten und gebildteten Weltverbesserer, die die einzig wahre und humane Kultur auf der WElt vertreten . Urteilt nie ueber jemanden, dessen Situation ihr nicht kennt und einschaetzen koennt! Hochmut kommt vor dem Fall!
22.09.2010 17:25 Uhr
von Lena:
Ja...hmm...Sachinformationen sind Ihnen wohl fremd, Soko! Ihnen scheint die (Ein)Sicht zu fehlen und Sie erregen lieber Ihr Gemüt über die Intoleranz der anderen anstatt selber Ihren Blick für das Problem zu schärfen. Erregte Gemüter haben aber leider noch keinem geholfen. Schade, ich dachte der Titel der Bundeszentrale für politische Bildung "Migrantenkinder- im Bildungssystem doppelt benachteiligt" würde gerade Leute wie Sie interessieren, weil Sie ja sooo gut verstehen, was "solche Jugendlichen durchmachen".
14.09.2010 13:52 Uhr
von Emberto Soko:
@Lena: und was lernen wir daraus? Wissen will gelernt sein.
06.09.2010 13:19 Uhr
von Lena:
36 bis 40 Prozent der Kompetenzunterschiede in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen zwischen statusgleichen Einheimischen und hier geborenen Migrantenjugendlichen hängen damit zusammen, ob in den Migrantenfamilien Deutsch gesprochen wird oder nicht. Und zugewanderte Migrantenjugendliche entwickeln sogar dieselben Kompetenzen wie statusgleiche Einheimische, wenn in ihren Familien Deutsch gesprochen wird (2006).[23] Auch bei den Grundschulempfehlungen für die Realschulen und Gymnasien sowie bei Klassenwiederholungen sind fast die Hälfte der Nachteile von statusgleichen Migrantenkindern auf deren unzureichende Deutschkenntnisse zurückzuführen. 15-Jährige mit Migrationshintergrund haben bei gleichem Sozialstatus und gleichen Deutschkenntnissen dagegen dieselben Chancen, eine Realschule oder ein Gymnasium zu besuchen wie die Einheimischen.[24]
Quelle:
http://www.bpb.de/publikationen/G3M7VR,0,0,Migrantenkinder_im_Bildungssystem%3A_doppelt_benachteiligt.html#art0
04.09.2010 10:50 Uhr
von Lesebrille:
Spannend, dass eine erwachsene Frau und Mitarbeiterin der taz hier so einfach geduzt wird. Was das wohl bedeuten mag!?
02.09.2010 22:10 Uhr
von alp tagan:
so sehr du auch recht haben magst ändern werden wir an dieser gesellschaft nicht sehr viel u. das zeigen uns die meinungen der mehrheit zum aktuellen thema sarrazin.
02.09.2010 14:08 Uhr
von Harald Hamburg:
Dieser Artikel/Kommentar bietet nicht viel mehr als das bspw. Gejammer der Deutschen, über die zunehmende Verdrängung der deutschen Sprache durch die englische Sprache. Gähn! Sprachen kommen und gehen, gerade in einer multikulturellen Gesellschaft. Auch daran wird man sich als Deutscher und als Migrant gewöhnen müssen!
02.09.2010 11:46 Uhr
von Abulein:
Danke liebe Kübra,
du hast genau da angesetzt wo der Umbruch auch geschehen muss. Nämlich in der Anerkennung der sogenannten Ausländer als Teil dieser Gesellschafft, die sich langsam einmal dem Wandel der Zeit anpassen muss. Multikulturalität gehört zu diesem Wandel und ist eine ökonomische und kulturelle Bereicherung für die gesamte Gesellschaft..
Multilingualität wird in Zeiten der Globalisierung sowieso zur Selbstverständlichkeit werden! Oder ist sie das nicht schon längst in anderen Breitengraden?!
LG, wslm,
Abdullah
02.09.2010 03:45 Uhr
von Nebi:
Gucci, anscheinend können Sie doch nicht auf die Kolumnen von Kübra Yücel verzichten, wenn Sie darüber so gut informiert sind ;-)
Kübra, danke, dass du die richtigen Themen zur richtigen Zeit ansprichtst. Das könnte auch eine Antwort auf S. (nicht Wert seinen Namen auszuschreiben) sein.
01.09.2010 16:08 Uhr
von Emberto Soko:
Herzlichen Glückwunsch Frau Yücel! Sie werden es sicher wieder geschafft haben Gemüter zu erregen. Vor allem solche, die gar nicht verstehen können worüber Sie hier schreiben, weil ihnen diese (Ein-) Sicht gänzlich fehlt. Sie werden auch die Gemüter derer erregen, die sich nun auf den Schlips getreten fühlen und die es gar nicht einsehen, dass sie etwas verkehrt gemacht haben. Zu den erregten Gemüter werden aber auch bestimmt solche gehören, die a la Sarazzin Migranten per se als untauglich abstempeln.
Dennoch, ich finde es bemerkenswert mit welcher Würze sie den Spagaht beschreiben, den solche Jugendliche durchmachen müssen und hoffe, dass Ihre Kolumne den einen oder anderen doch zu einer neuen (Ein-) Sicht führt.
01.09.2010 14:48 Uhr
von vantast:
Je mehr man Minderheiten 'runtermachen kann, desto mehr steigt die eigene Wertschätzung. Tucholsky sagt in etwa: Der Franzose ist stolz, Franzose zu sein, der Engländer ist stolz, Engländer zu sein, der Deutsche ist sowieso was Besseres. Das soetwas wie hier beschrieben heute noch passiert, ist beschämend. Noch mehr, da es auch die "besseren Bildungskreise" betrifft. Wenn die wüßten, wie lächerlich sie sich verhalten...
01.09.2010 13:38 Uhr
von Eser A.:
Ich habe es als ehemaliger Schüler früher mitbekommen, wie es anderen Schülern verboten wurde, in den Pausen ihre Muttersprache zu sprechen. Das wirkte zynisch, wenn man unmittelbar danach Englischunterricht oder Französischunterricht hatte. Auf der Universität werden dann türkisch-, arabisch- und russisch Kurse angeboten.
01.09.2010 12:30 Uhr
von gucci:
Einer der ganz wenigen Texte von Kübra Yücel, der zum Nachdenken anregt und der nicht - wie sonst - von Selbstbeweihräucherung oder gar Selbstmitleid geprägt ist. Insgesamt gesehen kann ich auf die "Kolumne" von Fräulein Yücel aber gerne verzichten.
01.09.2010 11:47 Uhr
von Berlinerin:
Ein sehr schöner Text! Habe selber zwei Kinder, die zweisprachig aufwachsen (deutsch-polnisch) und würde mir auch wünschen, dass die Zweisprachigkeit als Bereicherung angesehen wird, egal um welche Sprachen es sich dabei handelt!
01.09.2010 11:33 Uhr
von sue:
super, liebe kübra yücel, toll pointierter text (mal wieder). wichtiges thema, trauriges faktum: potenziale, fähigkeiten, leistungen von kindern mit "migrationshintergrund" werden, vor allem wenn sie türkische oder arabische wurzeln haben, wenig bis gar nicht anerkannt, oft sogar verächtlich gemacht. welch wunder, wenn viele, ob dieser aggressiven abwehr selbst aggressionen entwickeln und ausagieren. alles hausgemacht. integration ist eben keine einbahnstrasse. das deutsche bildungssystem versagt an dieser stelle besonders gründlich. bis heute.
01.09.2010 11:14 Uhr
von Lulu:
Kübra, du hast recht. Eine andere wohlwollendere Sichtweise hätte für weniger Probleme gesorgt.
Eine Freundin von mir macht gerade einen Arabischkurs und sagte gestern "Jetzt weiß ich, warum es Arabern zum Teil schwer fällt Deutsch zu lernen. Die Sprachen sind so unterschiedlich. Wenn man Englisch kann und dann Dänisch lernt, gibt es unzähliche Gemeinsamkeiten in der Sprache, aber Arabisch und Deutsch sind beide nicht leicht zu lernen."
Ein wenig mehr Mitgefühl wäre angebracht.