Der nationale Mythos in Brasilien negiert jeden Rassismus, tatsächlich aber trennt Schwarze und Weiße dort bis heute ein schlichter Glaube an Reinheit.
Ergänzung: Gremio war tatächlich ein äusserst selektiver Club und hat lange Zeit nur "reinblütige Italiener" (bzw deren Nachfahren) akzeptiert. Darum gründete sich ja gerade der "Gegenverein" und dsarum nammte sich dieser "International".
08.09.2010 08:53 Uhr
von Helmut Schwarz:
Hallo
Der Artikel hat sicherlich einen wahren Kern, geht aber an der brasilianischen Realität vorbei. In Brasilien ist der "sozialer Rassismus" viel größer als der gegen "Schwarze". Diese Tatsache wird erst gar nicht erwähnt. Aufgrund der Geschichte und des katastrophalen Bildungssystem wird noch viel Zeit vergehen, bis die farbige Bevölkerung ihre Benachteiligung aufholen kann. Natürlich gibt es auch in Brasilien Vorbehalte gegen die Afrobraslianer, aber viel weniger als in den meisten anderen Ländern. Und in welchem anderen Land haben sich Zuwanderer (sogar die Japaner) so gut in ein Land assimiliert? Der Eindruck der diesen Artikels hinterlässt ist schrecklich.
07.09.2010 23:04 Uhr
von jan z. volens:
Im nationalen Zensus haben sich Brasileiros jetzt selbst erklaert: "Pardo" (Braun) 48%, "Branco" (Weiss) 42%, "Negro"(Schwarz) 8%, "outros" (Andere) 2%. Die 1.5 Millionen von vorwiegend japanischer Abkunft werden als "Weisse" betrachtet. 700,000 sind Stammesindianer, aber zwischen 35 und 45 Millionen Brasileiros - Weisse und Braune sagen dass sie auch indianische Vorfahren hatten. Auch haben viele Weisse in Brasilien etwas afrikanische Abstammung - wie der letzte Praesident F. H. Cardoso. Die Verschmelzung der drei Rassen setzt sich fort, wie ueberall in Lateinamerika! Brasilien hat fast 200 Millionen Einwohner.
07.09.2010 21:41 Uhr
von jke:
Wie kamen die Bulgaren seinerzeit auf Brasilien? Wg der Utopie?
Leserkommentare
08.09.2010 13:27 Uhr
von Michael:
Ergänzung: Gremio war tatächlich ein äusserst selektiver Club und hat lange Zeit nur "reinblütige Italiener" (bzw deren Nachfahren) akzeptiert. Darum gründete sich ja gerade der "Gegenverein" und dsarum nammte sich dieser "International".
08.09.2010 08:53 Uhr
von Helmut Schwarz:
Hallo
Der Artikel hat sicherlich einen wahren Kern, geht aber an der brasilianischen Realität vorbei.
In Brasilien ist der "sozialer Rassismus" viel größer als der gegen "Schwarze". Diese Tatsache wird erst gar nicht erwähnt.
Aufgrund der Geschichte und des katastrophalen Bildungssystem wird noch viel Zeit vergehen, bis die farbige Bevölkerung ihre Benachteiligung aufholen kann. Natürlich gibt es auch in Brasilien Vorbehalte gegen die Afrobraslianer, aber viel weniger als in den meisten anderen Ländern. Und in welchem anderen Land haben sich Zuwanderer (sogar die Japaner) so gut in ein Land assimiliert? Der Eindruck der diesen Artikels hinterlässt ist schrecklich.
07.09.2010 23:04 Uhr
von jan z. volens:
Im nationalen Zensus haben sich Brasileiros jetzt selbst erklaert: "Pardo" (Braun) 48%, "Branco" (Weiss) 42%, "Negro"(Schwarz) 8%, "outros" (Andere) 2%. Die 1.5 Millionen von vorwiegend japanischer Abkunft werden als "Weisse" betrachtet. 700,000 sind Stammesindianer, aber zwischen 35 und 45 Millionen Brasileiros - Weisse und Braune sagen dass sie auch indianische Vorfahren hatten. Auch haben viele Weisse in Brasilien etwas afrikanische Abstammung - wie der letzte Praesident F. H. Cardoso. Die Verschmelzung der drei Rassen setzt sich fort, wie ueberall in Lateinamerika! Brasilien hat fast 200 Millionen Einwohner.
07.09.2010 21:41 Uhr
von jke:
Wie kamen die Bulgaren seinerzeit auf Brasilien? Wg der Utopie?