Hatten wir diese Diskussion nicht schon neulich mal? Ich meine da ging es um die geschmacklichen Qualitäten und politischen Wirkungen von Tofu.....
11.09.2009 13:41 Uhr
von MarcelBerlin:
Ein negrophiler Fleischleibhaber... (what ever)
HaHaHa...kann ich dazu nur sagen! Ich ess mein Steak,Schnitzel und Goulasch wie und wann ich es will und werde es mir auch von keinem millitanten Veganer madig, geschweige denn verbieten lassen. Prinzipiell fänd ich es schon gut, wenn es ausschließlich Fleisch geben würde, welches aus biologischem Anbau von glücklichen Tieren kommt und ich bin auch bereit (und kaufe auch gelegentlich etwas davon) dafür mehr zu zahlen. Die Diskusion Vegan oder Vegetarisch oder mit Fleisch auf dem Teller zu leben fängt doch ganz woanders an. Es sind die Produktionsbedingungen, welche sich nicht mal eben mit einem Vaganen leben ändern lassen. (eine ziemlich ... Illusion)Dazu bedarf es eines politschen Willens. Schon klar, das ist nun nix neues. Ich halte nur eine vegane Lebensführung für die Therapie der Symptome. Hab ich nen Tumor im Kopf fress ich ja nun auch nicht nur Aspirin, sondern geh zum Arzt. Also wenn schon, dann tut auch was für den Tierschutz, nur vegan zu leben bringt den Tieren die so oder so geschlachtet werden und ein besch. Leben haben sowas von NIX!
Ausserdem, halte ich vegan zu leben für nicht gerade gesund. Ohne ab und zu Fleisch geht zu essen geht nix. Der Mensch ist nun mal nen Raubtier und ist auf diese Weise groß geworden.
... meine Meinung!
Servus
11.09.2009 13:18 Uhr
von Iss so!:
Ich bin auch der Meinung: Vegane Rezeptbücher gibt es wahrscheinlich mehr als Veganer selbst und das ist ihr Problem! Mit radikalen Positionen schreckt man die Masse ab und somit geht eigene 100%ig ökologische Korrektheit einer kleinen Minderheit auf Kosten einen gesamtgesallschaftlichen Umdenkens und damit eines spürbaren Effektes. Vielleicht ist dieser, unterstelle ich jetzt mal polemisch, ja auch gar nicht gewünscht, weil dann die gesellschaftliche Gegenposition und moralische Überlegenheit der "Radikalen" nicht mehr haltbar ist???
10.09.2009 18:59 Uhr
von Anne:
Was für ein nutzloses Buch! Geflügelbrühe und Ziegenkäse... ich glaube das muss man nicht weiter kommentieren. Wie schon richtig erkannt ist "vegan" die klimafreundlichste Lebensweise: Schaut Euch lieber das echte Klimakochbuch hier an: http://www.rezeptefuchs.de - da gibts einige hundert (natürlich vegane) Rezepte und dazu noch eine große vegane Produktdatenbank! Und das alles natürlich kostenlos, wer will kann sich die Rezepte auch selbst (natürlich auf Ökopapier ;-) ausdrucken. Die 13 Euro für das oben genannte Buch sollte man besser in Energiesparlampen investieren!
10.09.2009 14:50 Uhr
von Marcel S.:
Vegan mag zwar die rechnerisch einfachste Möglichkeit sein, aber die Frage ist ja, was sich dann tatsächlich auch umsetzen lässt. Viele wollen trotz vieler leckerer veganer/vegetarischer Alternativen eben nicht komplett auf Fleisch "verzichten". Ich zähle mich mit meiner stark fleischreduzierten Ernährung ebenfalls zu dieser Gruppe. Diskussionsrunden von "Militanten" nerven einfach nur.
Typisch Veganer eben. (Fühle ja eigentlich eine starke Sympathie zu Vegetariern/Veganern, aber solche Kommentare nerven)
Aber genau diese "Grabenkriege" führen uns doch nicht weiter. Man muss die Leute informieren, ihnen Alternativen aufzeigen ohne aber gleich mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen. Das versucht das Buch und enthält deshalb natürlich auch viele vegetarische und vegane Rezepte.Für Vegetarier und Veganer gibt es andere Bücher, dieses ist als "Einstieg" gedacht.
10.09.2009 14:45 Uhr
von Astrid:
Ohne Moralpredigt kann man locker auch vegan/vegetarisch kochen, das ist gesellschaftlich absolut etabliert. Jeder könnte dies 5 bis 7 mal die Woche, ohne Probleme. Für Einstiegsideen wie fleischfreier Montag in Städten sprachen sich schon Promis wie Paul McCartney aus. Die belgische Stadt Gent hat bereits den Donnerstag für vegetarisch erklärt (Restaurants bis Kantinen).
Jedem ersichtlich einfach kann man seinen ökologischen Fußabdruck berechnen, z.B. unter http://www.econautix.de/site/econautixpage_1064.php#nitf3f1ab1df95694 oder der Wasserverbrauch: http://www.waterfootprint.org/?page=files/home.
Nur mal doppelt rechnen lassen, einmal mit einmal ohne Fleischverbrauch, die Zahlen machen unbedingten Eindruck. Da brauche ich keine Moralpredigt.
10.09.2009 10:50 Uhr
von Achim Stößer:
Thema verfehlt. Selbst das Bundesumweltamt gibt zu: "Die rechnerisch einfachste Lösung wäre, wenn alle Menschen sich ab sofort vegan ernähren würden." (http://vegane-gesellschaft.de/archives/33-Umweltbundesamtsloesung-ab-sofort-alle-Menschen-vegan.html ).
Aber den Leichenfresser (auch vom BUND) ist ja keine Ausrede zu dumm.
Statt mit einem veganen Kochbuch Mord zu verhindern und als Nebeneffekt die klimagünstigsten Rezepte zu verbreiten (siehe etwa http://tierrechtskochbuch.de) wird hier mit Wischiwaschi die Tatsachenlage verwässert.
Dabei hätten sie in ihrem Buch sehr wohl vegane Rezepte verwenden können ohne "Moralpredigt", und ohne daß die Nekrophilen ("Fleichliebhaber") oder vielmehr Nekrophagen beim Kochen tot umgefallen wären.
Leserkommentare
14.09.2009 14:36 Uhr
von Michael:
Hatten wir diese Diskussion nicht schon neulich mal? Ich meine da ging es um die geschmacklichen Qualitäten und politischen Wirkungen von Tofu.....
11.09.2009 13:41 Uhr
von MarcelBerlin:
Ein negrophiler Fleischleibhaber... (what ever)
HaHaHa...kann ich dazu nur sagen! Ich ess mein Steak,Schnitzel und Goulasch wie und wann ich es will und werde es mir auch von keinem millitanten Veganer madig, geschweige denn verbieten lassen. Prinzipiell fänd ich es schon gut, wenn es ausschließlich Fleisch geben würde, welches aus biologischem Anbau von glücklichen Tieren kommt und ich bin auch bereit (und kaufe auch gelegentlich etwas davon) dafür mehr zu zahlen.
Die Diskusion Vegan oder Vegetarisch oder mit Fleisch auf dem Teller zu leben fängt doch ganz woanders an. Es sind die Produktionsbedingungen, welche sich nicht mal eben mit einem Vaganen leben ändern lassen. (eine ziemlich ... Illusion)Dazu bedarf es eines politschen Willens. Schon klar, das ist nun nix neues. Ich halte nur eine vegane Lebensführung für die Therapie der Symptome. Hab ich nen Tumor im Kopf fress ich ja nun auch nicht nur Aspirin, sondern geh zum Arzt. Also wenn schon, dann tut auch was für den Tierschutz, nur vegan zu leben bringt den Tieren die so oder so geschlachtet werden und ein besch. Leben haben sowas von NIX!
Ausserdem, halte ich vegan zu leben für nicht gerade gesund. Ohne ab und zu Fleisch geht zu essen geht nix. Der Mensch ist nun mal nen Raubtier und ist auf diese Weise groß geworden.
... meine Meinung!
Servus
11.09.2009 13:18 Uhr
von Iss so!:
Ich bin auch der Meinung: Vegane Rezeptbücher gibt es wahrscheinlich mehr als Veganer selbst und das ist ihr Problem! Mit radikalen Positionen schreckt man die Masse ab und somit geht eigene 100%ig ökologische Korrektheit einer kleinen Minderheit auf Kosten einen gesamtgesallschaftlichen Umdenkens und damit eines spürbaren Effektes. Vielleicht ist dieser, unterstelle ich jetzt mal polemisch, ja auch gar nicht gewünscht, weil dann die gesellschaftliche Gegenposition und moralische Überlegenheit der "Radikalen" nicht mehr haltbar ist???
10.09.2009 18:59 Uhr
von Anne:
Was für ein nutzloses Buch! Geflügelbrühe und Ziegenkäse... ich glaube das muss man nicht weiter kommentieren. Wie schon richtig erkannt ist "vegan" die klimafreundlichste Lebensweise: Schaut Euch lieber das echte Klimakochbuch hier an: http://www.rezeptefuchs.de - da gibts einige hundert (natürlich vegane) Rezepte und dazu noch eine große vegane Produktdatenbank! Und das alles natürlich kostenlos, wer will kann sich die Rezepte auch selbst (natürlich auf Ökopapier ;-) ausdrucken. Die 13 Euro für das oben genannte Buch sollte man besser in Energiesparlampen investieren!
10.09.2009 14:50 Uhr
von Marcel S.:
Vegan mag zwar die rechnerisch einfachste Möglichkeit sein, aber die Frage ist ja, was sich dann tatsächlich auch umsetzen lässt. Viele wollen trotz vieler leckerer veganer/vegetarischer Alternativen eben nicht komplett auf Fleisch "verzichten". Ich zähle mich mit meiner stark fleischreduzierten Ernährung ebenfalls zu dieser Gruppe. Diskussionsrunden von "Militanten" nerven einfach nur.
Typisch Veganer eben. (Fühle ja eigentlich eine starke Sympathie zu Vegetariern/Veganern, aber solche Kommentare nerven)
Aber genau diese "Grabenkriege" führen uns doch nicht weiter. Man muss die Leute informieren, ihnen Alternativen aufzeigen ohne aber gleich mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen. Das versucht das Buch und enthält deshalb natürlich auch viele vegetarische und vegane Rezepte.Für Vegetarier und Veganer gibt es andere Bücher, dieses ist als "Einstieg" gedacht.
10.09.2009 14:45 Uhr
von Astrid:
Ohne Moralpredigt kann man locker auch vegan/vegetarisch kochen, das ist gesellschaftlich absolut etabliert. Jeder könnte dies 5 bis 7 mal die Woche, ohne Probleme. Für Einstiegsideen wie fleischfreier Montag in Städten sprachen sich schon Promis wie Paul McCartney aus. Die belgische Stadt Gent hat bereits den Donnerstag für vegetarisch erklärt (Restaurants bis Kantinen).
Jedem ersichtlich einfach kann man seinen ökologischen Fußabdruck berechnen, z.B. unter http://www.econautix.de/site/econautixpage_1064.php#nitf3f1ab1df95694 oder der Wasserverbrauch: http://www.waterfootprint.org/?page=files/home.
Nur mal doppelt rechnen lassen, einmal mit einmal ohne Fleischverbrauch, die Zahlen machen unbedingten Eindruck.
Da brauche ich keine Moralpredigt.
10.09.2009 10:50 Uhr
von Achim Stößer:
Thema verfehlt. Selbst das Bundesumweltamt gibt zu: "Die rechnerisch einfachste Lösung wäre, wenn alle Menschen sich ab sofort vegan ernähren würden." (http://vegane-gesellschaft.de/archives/33-Umweltbundesamtsloesung-ab-sofort-alle-Menschen-vegan.html ).
Aber den Leichenfresser (auch vom BUND) ist ja keine Ausrede zu dumm.
Statt mit einem veganen Kochbuch Mord zu verhindern und als Nebeneffekt die klimagünstigsten Rezepte zu verbreiten (siehe etwa http://tierrechtskochbuch.de) wird hier mit Wischiwaschi die Tatsachenlage verwässert.
Dabei hätten sie in ihrem Buch sehr wohl vegane Rezepte verwenden können ohne "Moralpredigt", und ohne daß die Nekrophilen ("Fleichliebhaber") oder vielmehr Nekrophagen beim Kochen tot umgefallen wären.
Typisch Unveganer eben.