Während CDU und FDP Agrar-Gentechnik in Deutschland fördern wollen, kündigt die CSU ein Veto an. Laut Umweltorganisationen ist auch eine Mehrheit der Verbraucher dagegen.von Claus Breuer
Solange auch nur ein Mensch hungert, darf man nicht Gentechnik verbieten und Öko anbauen, wer Öko kauft tötet hungernde. Wir sind nicht besser, das wir uns ineffizientes Luxusessen leisten können.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist leider falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora. In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Axel Dörken:
Dass ich das noch erleben darf: Aus den Reihen der CSU nehme ich Sinnvolles wahr.
Danke!
Liebe Grüße Axel
11.02.2011 18:00 Uhr
von Gregor:
Interessant, dass die Regierung sich mehr um Genkartoffel kümmert als um das tägliche millionenfache Leid der Tiere in der Massentierhaltung.
Naja, aber es sit doch wirklich normal und zu erwarten, dass eine CDU-FDP-CSU Regierung wenig übrig hat für das niedere Volk. Ihnen gehts primär um den ach so wundervollen Wohlstand. Den Erreicht man indem die Reichen (Leistungsträger nenn tman sie ja neuerdings, damits legitim ist) reicher werden und die Armen...ja die bekommen höhere Freibeträge. Ist doch allen geholfen oder? Nagut, Kartoffeln werden genmanipuliert und dadurch die gesamte umliegende Landschaft verseucht, aber mal im Ernst: Habt ihr wirklich etwas anderes erwartet? In 4 Jahren muss die Neue Regierung, geführt von der Linkspartei zusammen mit SPD und Grüne, wieder alles aufräumen. Klingt nach Arbeit, aber mich würds freuen. Ich träumer ich.
11.02.2011 18:00 Uhr
von vic:
Wenn sie damit durchkommen, ist mir egal ob das populistisch war.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Nein zu US-Frankensteinfraß:
Vielleicht sind noch nicht alle Optionen auf dem Tisch. Wie wäre es, wenn die Verbreitung von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln eine Straftat mit Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren wird? Wenn die CSU nicht nur versucht den Ablauf ihrer Wähler an die Freien Wähler aufzuhalten, dann sollte die CSU vielleicht laut über mehr als nur Minimalforderungen diskutieren, die letztendlich keinem politischen Kompromiss standhalten.
11.02.2011 18:00 Uhr
von G. H. Pohl:
Auch wenn die CSU sich hier verbraucherfreundlich gibt, sie ist allenfalls populistisch. Niemand kann doch ernsthaft glauben, daß die künftige Regierung allen sich Ernstes für Verbraucherschutz einsetzt. Das hat die z.Zt. noch amtierenden Regierung hat das nicht getan und dies ist erst recht nicht von der künftigen zu erwarten. Beispiele gefällig? • Man hat sich erfolgreich um die massenhaft gewünschte Lebensmittel-Ampel gedrückt. Sie hätte einen wirksamen Beitrag leisten können, daß man nicht erst Biologie, Chemie und Mathematik studieren muß, um sich z.B. über Ekelkäse, –wurst und Gen-Schund schnell und zuverlässig zu informieren. • Die AGB der Banken sind zu Nachteil der Verbraucher formuliert worden ( besser geht’s in Frankreich, wo EU Richtlinien auch umgesetzt wurden). Man hat z.B. bei Verlust von Kreditkarten das Kunststück fertiggebracht, die Beweislast umzukehren und nunmehr der Kunde seine Unschuld beweisen muß, wenn unberechtigt Geld von seinem Konto abgehoben wird. • Oder wer hat den Pharmakonzernen bei Ihren üblen Preisfindungstricke für Generika und Arzneien, die einem neuen Verwendungszweck fanden auf die Finger gehauen? • Was ist mit der Atomlobby? Sie will uns nur Gutes tun, indem Sie die längst abgeschriebenen AKW’s noch ein paar Jahre laufen läßt. Das gibt billigen Strom, müssen sie wissen, und umweltfreundlich ist es noch dazu! Da liegen wahrhaft Milliarden in der Luft. Und wer muß sie bezahlen? Wie kommt’s? Liegt es vielleicht daran, daß zugegebenermaßen in Ministerien Lobbyisten gearbeitet haben? Natürlich nur, weil sie Unterstützung leisten wollten. Die Lieben. Die Guten. Die Qualität kann man an den entsprechenden Gesetzes (mach) werken erkennen….
20.10.2009 20:44 Uhr
von Siegmund:
Solange auch nur ein Mensch hungert, darf man nicht Gentechnik verbieten und Öko anbauen, wer Öko kauft tötet hungernde. Wir sind nicht besser, das wir uns ineffizientes Luxusessen leisten können.
15.10.2009 13:25 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
15.10.2009 12:36 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora. In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
15.10.2009 12:34 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist leider falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora. In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
15.10.2009 11:17 Uhr
von Axel Dörken:
Dass ich das noch erleben darf: Aus den Reihen der CSU nehme ich Sinnvolles wahr.
Danke!
Liebe Grüße Axel
15.10.2009 09:10 Uhr
von Gregor:
Interessant, dass die Regierung sich mehr um Genkartoffel kümmert als um das tägliche millionenfache Leid der Tiere in der Massentierhaltung.
Naja, aber es sit doch wirklich normal und zu erwarten, dass eine CDU-FDP-CSU Regierung wenig übrig hat für das niedere Volk. Ihnen gehts primär um den ach so wundervollen Wohlstand. Den Erreicht man indem die Reichen (Leistungsträger nenn tman sie ja neuerdings, damits legitim ist) reicher werden und die Armen...ja die bekommen höhere Freibeträge. Ist doch allen geholfen oder? Nagut, Kartoffeln werden genmanipuliert und dadurch die gesamte umliegende Landschaft verseucht, aber mal im Ernst: Habt ihr wirklich etwas anderes erwartet? In 4 Jahren muss die Neue Regierung, geführt von der Linkspartei zusammen mit SPD und Grüne, wieder alles aufräumen. Klingt nach Arbeit, aber mich würds freuen. Ich träumer ich.
15.10.2009 02:24 Uhr
von vic:
Wenn sie damit durchkommen, ist mir egal ob das populistisch war.
14.10.2009 23:20 Uhr
von Bastian:
weil die CSU langsam Angst vor den in Bayern wichtigen Bauerveränden bekommt, ist sie gegen Gentechnik. Diese sind für konservertivere Anbaumethoden, haben sich z.T. sogar mit den BIO-Grünen solidarisiert. Auch weil sie mit BIO durch geringere Produktion weniger dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
konservativ (bewahrend) kann selbst in der Politik manchmal auch nachhaltig bedeuten. Aber auch nur manchmal.
14.10.2009 22:14 Uhr
von Nein zu US-Frankensteinfraß:
Vielleicht sind noch nicht alle Optionen auf dem Tisch. Wie wäre es, wenn die Verbreitung von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln eine Straftat mit Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren wird? Wenn die CSU nicht nur versucht den Ablauf ihrer Wähler an die Freien Wähler aufzuhalten, dann sollte die CSU vielleicht laut über mehr als nur Minimalforderungen diskutieren, die letztendlich keinem politischen Kompromiss standhalten.
14.10.2009 17:57 Uhr
von G. H. Pohl:
Auch wenn die CSU sich hier verbraucherfreundlich gibt, sie ist allenfalls populistisch. Niemand kann doch ernsthaft glauben, daß die künftige Regierung allen sich Ernstes für Verbraucherschutz einsetzt. Das hat die z.Zt. noch amtierenden Regierung hat das nicht getan und dies ist erst recht nicht von der künftigen zu erwarten. Beispiele gefällig? • Man hat sich erfolgreich um die massenhaft gewünschte Lebensmittel-Ampel gedrückt. Sie hätte einen wirksamen Beitrag leisten können, daß man nicht erst Biologie, Chemie und Mathematik studieren muß, um sich z.B. über Ekelkäse, –wurst und Gen-Schund schnell und zuverlässig zu informieren. • Die AGB der Banken sind zu Nachteil der Verbraucher formuliert worden ( besser geht’s in Frankreich, wo EU Richtlinien auch umgesetzt wurden). Man hat z.B. bei Verlust von Kreditkarten das Kunststück fertiggebracht, die Beweislast umzukehren und nunmehr der Kunde seine Unschuld beweisen muß, wenn unberechtigt Geld von seinem Konto abgehoben wird. • Oder wer hat den Pharmakonzernen bei Ihren üblen Preisfindungstricke für Generika und Arzneien, die einem neuen Verwendungszweck fanden auf die Finger gehauen? • Was ist mit der Atomlobby? Sie will uns nur Gutes tun, indem Sie die längst abgeschriebenen AKW’s noch ein paar Jahre laufen läßt. Das gibt billigen Strom, müssen sie wissen, und umweltfreundlich ist es noch dazu! Da liegen wahrhaft Milliarden in der Luft. Und wer muß sie bezahlen? Wie kommt’s? Liegt es vielleicht daran, daß zugegebenermaßen in Ministerien Lobbyisten gearbeitet haben? Natürlich nur, weil sie Unterstützung leisten wollten. Die Lieben. Die Guten. Die Qualität kann man an den entsprechenden Gesetzes (mach) werken erkennen….
Leserkommentare
11.02.2011 18:00 Uhr
von Siegmund:
Solange auch nur ein Mensch hungert, darf man nicht Gentechnik verbieten und Öko anbauen, wer Öko kauft tötet hungernde. Wir sind nicht besser, das wir uns ineffizientes Luxusessen leisten können.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist leider falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora.
In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Axel Dörken:
Dass ich das noch erleben darf: Aus den Reihen der CSU nehme ich Sinnvolles wahr.
Danke!
Liebe Grüße
Axel
11.02.2011 18:00 Uhr
von Gregor:
Interessant, dass die Regierung sich mehr um Genkartoffel kümmert als um das tägliche millionenfache Leid der Tiere in der Massentierhaltung.
Naja, aber es sit doch wirklich normal und zu erwarten, dass eine CDU-FDP-CSU Regierung wenig übrig hat für das niedere Volk. Ihnen gehts primär um den ach so wundervollen Wohlstand. Den Erreicht man indem die Reichen (Leistungsträger nenn tman sie ja neuerdings, damits legitim ist) reicher werden und die Armen...ja die bekommen höhere Freibeträge. Ist doch allen geholfen oder? Nagut, Kartoffeln werden genmanipuliert und dadurch die gesamte umliegende Landschaft verseucht, aber mal im Ernst: Habt ihr wirklich etwas anderes erwartet? In 4 Jahren muss die Neue Regierung, geführt von der Linkspartei zusammen mit SPD und Grüne, wieder alles aufräumen. Klingt nach Arbeit, aber mich würds freuen. Ich träumer ich.
11.02.2011 18:00 Uhr
von vic:
Wenn sie damit durchkommen, ist mir egal ob das populistisch war.
11.02.2011 18:00 Uhr
von Nein zu US-Frankensteinfraß:
Vielleicht sind noch nicht alle Optionen auf dem Tisch. Wie wäre es, wenn die Verbreitung von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln eine Straftat mit Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren wird? Wenn die CSU nicht nur versucht den Ablauf ihrer Wähler an die Freien Wähler aufzuhalten, dann sollte die CSU vielleicht laut über mehr als nur Minimalforderungen diskutieren, die letztendlich keinem politischen Kompromiss standhalten.
11.02.2011 18:00 Uhr
von G. H. Pohl:
Auch wenn die CSU sich hier verbraucherfreundlich gibt, sie ist allenfalls populistisch.
Niemand kann doch ernsthaft glauben, daß die künftige Regierung allen sich Ernstes für Verbraucherschutz einsetzt.
Das hat die z.Zt. noch amtierenden Regierung hat das nicht getan und dies ist erst recht nicht von der künftigen zu erwarten.
Beispiele gefällig?
• Man hat sich erfolgreich um die massenhaft gewünschte Lebensmittel-Ampel gedrückt. Sie hätte einen wirksamen Beitrag leisten können, daß man nicht erst Biologie, Chemie und Mathematik studieren muß, um sich z.B. über Ekelkäse, –wurst und Gen-Schund schnell und zuverlässig zu informieren.
• Die AGB der Banken sind zu Nachteil der Verbraucher formuliert worden ( besser geht’s in Frankreich, wo EU Richtlinien auch umgesetzt wurden). Man hat z.B. bei Verlust von Kreditkarten das Kunststück fertiggebracht, die Beweislast umzukehren und nunmehr der Kunde seine Unschuld beweisen muß, wenn unberechtigt Geld von seinem Konto abgehoben wird.
• Oder wer hat den Pharmakonzernen bei Ihren üblen Preisfindungstricke für Generika und Arzneien, die einem neuen Verwendungszweck fanden auf die Finger gehauen?
• Was ist mit der Atomlobby? Sie will uns nur Gutes tun, indem Sie die längst abgeschriebenen AKW’s noch ein paar Jahre laufen läßt. Das gibt billigen Strom, müssen sie wissen, und umweltfreundlich ist es noch dazu!
Da liegen wahrhaft Milliarden in der Luft. Und wer muß sie bezahlen?
Wie kommt’s?
Liegt es vielleicht daran, daß zugegebenermaßen in Ministerien Lobbyisten gearbeitet haben?
Natürlich nur, weil sie Unterstützung leisten wollten. Die Lieben. Die Guten.
Die Qualität kann man an den entsprechenden Gesetzes (mach) werken erkennen….
20.10.2009 20:44 Uhr
von Siegmund:
Solange auch nur ein Mensch hungert, darf man nicht Gentechnik verbieten und Öko anbauen, wer Öko kauft tötet hungernde. Wir sind nicht besser, das wir uns ineffizientes Luxusessen leisten können.
15.10.2009 13:25 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
15.10.2009 12:36 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora.
In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
15.10.2009 12:34 Uhr
von Sabine:
"Horst Seehofer will bayrische Kartoffelfelder gentechnikfrei halten."
Das ist leider falsch. Die CSU steht bislang lediglich hinter dem Verbot von MON 810 und ist offen gegenüber andren Sorten, konkretes Beispiel: Die Genkartoffel Amflora.
In Bayern gibt es immer noch bestehende Genehmigungen für diverse Freisetzungsversuche mit Genmais und Genkartoffeln im Landkreis Kitzingen und im schwäbischen Möttingen.
15.10.2009 11:17 Uhr
von Axel Dörken:
Dass ich das noch erleben darf: Aus den Reihen der CSU nehme ich Sinnvolles wahr.
Danke!
Liebe Grüße
Axel
15.10.2009 09:10 Uhr
von Gregor:
Interessant, dass die Regierung sich mehr um Genkartoffel kümmert als um das tägliche millionenfache Leid der Tiere in der Massentierhaltung.
Naja, aber es sit doch wirklich normal und zu erwarten, dass eine CDU-FDP-CSU Regierung wenig übrig hat für das niedere Volk. Ihnen gehts primär um den ach so wundervollen Wohlstand. Den Erreicht man indem die Reichen (Leistungsträger nenn tman sie ja neuerdings, damits legitim ist) reicher werden und die Armen...ja die bekommen höhere Freibeträge. Ist doch allen geholfen oder? Nagut, Kartoffeln werden genmanipuliert und dadurch die gesamte umliegende Landschaft verseucht, aber mal im Ernst: Habt ihr wirklich etwas anderes erwartet? In 4 Jahren muss die Neue Regierung, geführt von der Linkspartei zusammen mit SPD und Grüne, wieder alles aufräumen. Klingt nach Arbeit, aber mich würds freuen. Ich träumer ich.
15.10.2009 02:24 Uhr
von vic:
Wenn sie damit durchkommen, ist mir egal ob das populistisch war.
14.10.2009 23:20 Uhr
von Bastian:
weil die CSU langsam Angst vor den in Bayern wichtigen Bauerveränden bekommt, ist sie gegen Gentechnik.
Diese sind für konservertivere Anbaumethoden, haben sich z.T. sogar mit den BIO-Grünen solidarisiert. Auch weil sie mit BIO durch geringere Produktion weniger dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
konservativ (bewahrend) kann selbst in der Politik manchmal auch nachhaltig bedeuten.
Aber auch nur manchmal.
14.10.2009 22:14 Uhr
von Nein zu US-Frankensteinfraß:
Vielleicht sind noch nicht alle Optionen auf dem Tisch. Wie wäre es, wenn die Verbreitung von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln eine Straftat mit Freiheitsstrafe nicht unter 5 Jahren wird? Wenn die CSU nicht nur versucht den Ablauf ihrer Wähler an die Freien Wähler aufzuhalten, dann sollte die CSU vielleicht laut über mehr als nur Minimalforderungen diskutieren, die letztendlich keinem politischen Kompromiss standhalten.
14.10.2009 17:57 Uhr
von G. H. Pohl:
Auch wenn die CSU sich hier verbraucherfreundlich gibt, sie ist allenfalls populistisch.
Niemand kann doch ernsthaft glauben, daß die künftige Regierung allen sich Ernstes für Verbraucherschutz einsetzt.
Das hat die z.Zt. noch amtierenden Regierung hat das nicht getan und dies ist erst recht nicht von der künftigen zu erwarten.
Beispiele gefällig?
• Man hat sich erfolgreich um die massenhaft gewünschte Lebensmittel-Ampel gedrückt. Sie hätte einen wirksamen Beitrag leisten können, daß man nicht erst Biologie, Chemie und Mathematik studieren muß, um sich z.B. über Ekelkäse, –wurst und Gen-Schund schnell und zuverlässig zu informieren.
• Die AGB der Banken sind zu Nachteil der Verbraucher formuliert worden ( besser geht’s in Frankreich, wo EU Richtlinien auch umgesetzt wurden). Man hat z.B. bei Verlust von Kreditkarten das Kunststück fertiggebracht, die Beweislast umzukehren und nunmehr der Kunde seine Unschuld beweisen muß, wenn unberechtigt Geld von seinem Konto abgehoben wird.
• Oder wer hat den Pharmakonzernen bei Ihren üblen Preisfindungstricke für Generika und Arzneien, die einem neuen Verwendungszweck fanden auf die Finger gehauen?
• Was ist mit der Atomlobby? Sie will uns nur Gutes tun, indem Sie die längst abgeschriebenen AKW’s noch ein paar Jahre laufen läßt. Das gibt billigen Strom, müssen sie wissen, und umweltfreundlich ist es noch dazu!
Da liegen wahrhaft Milliarden in der Luft. Und wer muß sie bezahlen?
Wie kommt’s?
Liegt es vielleicht daran, daß zugegebenermaßen in Ministerien Lobbyisten gearbeitet haben?
Natürlich nur, weil sie Unterstützung leisten wollten. Die Lieben. Die Guten.
Die Qualität kann man an den entsprechenden Gesetzes (mach) werken erkennen….