Spekulationen über eine rot-grün-gelbe Koalition sollen SPD und FDP neue Perspektiven erschließen. Die Grünen winken ab. Für eine Ampel müsste sich die FDP "inhaltlich entkernen".von A. Wyputta
Eine NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der durch eine Koalition mit der FDP die Möglichkeit gegeben wäre, die nach links treibenden Kräfte ihrer SPD und die Ökospinnerer der grünen auszubremsen, würde eigentlich eine gute Regierung abgeben. Krau Kraft ist schließlich eine charmante und kompetente Frau, die allerdings unter dem ganzen rot-grün-blutroten Ballast kräftig zu leidern hat, der seine linksozialistisch bis postkommunistische Ideologie hinter ihrem Rock zu verstecken sucht. Die Frage ist halt, ob die telegene Lady stark genug ist, das innerpartlich durchzusetzen.
04.03.2010 15:50 Uhr
von Uwe Sak:
Die SPD hat nichts aus der BuWahl gelernt und will auch nichts lernen. Wenn immer wieder Umfragen die Runde machen, dass es der SPD Stimmen kosten würde, wenn sie Bündnisse mit der Linkspartei favorisiert, so kann man diese Umfragen als Unsinn abtun. Wenn die SPD sich an der Verteufelung der Linken beteidigt ist das kein Wunder. Sobald die SPD sich der Linkspartei öffnet, hat sie auch wieder Machtoptionen. Als die SPD einst ihre starre Haltung gegen die Grünen aufgab, kam sie nach und nach wieder in den Ländern an der Regierung. Kurz: Man muß Rüttgers nicht mögen, aber die SPD hat wietere 5 Jahre in der Opposition verdient, am besten mit einer starken Linkspartei im Parlament. Und es ist zu hoffen, dass die Linkspartei den Einzug ins Parlament schafft, trotz der zu erwartenden Schmutzkampagne der anderen Parteien und der Medien.
04.03.2010 13:19 Uhr
von Wollux:
@ Martin "Über "Geheimgespräche" zu berichten ist ein Paradoxon". Nehm' se dat nich so ernst: Die Politik ist am verblöden und die Medien versuchen verzweifelt hinterher zu kommen!
04.03.2010 05:03 Uhr
von claudia:
"Doch die Sozialdemokraten fürchten nichts mehr, als die laufende Rote-Socken-Kampagne der CDU neu zu füttern" Das zeigt erneut, dass die SPD handlungsunfähig ist: Sie kann nichts tun, ohne zuvor zu fragen, was denn die CDU dazu sagen wird. Vor Jahrzehnten hat sich die SPD als die "bessere CDU" dargestellt. So wurde sie zur Appendix der CDU und macht sich permanent lächerlich. Schon zu Zeiten des Kanzelers Schröder hat die SPD bewiesen, dass sie nichts anderes tut als die C-Parteien. Ob Kriegspolitk, ob Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme, in die Versicherte viele Milliarden investiert hatten: Alles vom grossen Vorbild kopiert und 1:1 umgesetzt.
Was nun? Einige Sozis haben die Konsequenz gezogen und mit der PDS eine sozialdemokratische Partei gegründet. Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als die neue sozialdemokratische Kraft im Lande bei den kommenden Wahlen zu stärken.
03.03.2010 17:15 Uhr
von Martin:
Über "Geheimgespräche" zu berichten ist ein Paradoxon.
Leserkommentare
04.03.2010 16:07 Uhr
von Joachim Bovier:
Eine NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der durch eine Koalition mit der FDP die Möglichkeit gegeben wäre, die nach links treibenden Kräfte ihrer SPD und die Ökospinnerer der grünen auszubremsen, würde eigentlich eine gute Regierung abgeben. Krau Kraft ist schließlich eine charmante und kompetente Frau, die allerdings unter dem ganzen rot-grün-blutroten Ballast kräftig zu leidern hat, der seine linksozialistisch bis postkommunistische Ideologie hinter ihrem Rock zu verstecken sucht. Die Frage ist halt, ob die telegene Lady stark genug ist, das innerpartlich durchzusetzen.
04.03.2010 15:50 Uhr
von Uwe Sak:
Die SPD hat nichts aus der BuWahl gelernt und will auch nichts lernen.
Wenn immer wieder Umfragen die Runde machen, dass es der SPD Stimmen kosten würde, wenn sie Bündnisse mit der Linkspartei favorisiert, so kann man diese Umfragen als Unsinn abtun.
Wenn die SPD sich an der Verteufelung der Linken beteidigt ist das kein Wunder. Sobald die SPD sich der Linkspartei öffnet, hat sie auch wieder Machtoptionen. Als die SPD einst ihre starre Haltung gegen die Grünen aufgab, kam sie nach und nach wieder in den Ländern an der Regierung.
Kurz: Man muß Rüttgers nicht mögen, aber die SPD hat wietere 5 Jahre in der Opposition verdient, am besten mit einer starken Linkspartei im Parlament.
Und es ist zu hoffen, dass die Linkspartei den Einzug ins Parlament schafft, trotz der zu erwartenden Schmutzkampagne der anderen Parteien und der Medien.
04.03.2010 13:19 Uhr
von Wollux:
@ Martin
"Über "Geheimgespräche" zu berichten ist ein Paradoxon". Nehm' se dat nich so ernst: Die Politik ist am verblöden und die Medien versuchen verzweifelt hinterher zu kommen!
04.03.2010 05:03 Uhr
von claudia:
"Doch die Sozialdemokraten fürchten nichts mehr, als die laufende Rote-Socken-Kampagne der CDU neu zu füttern"
Das zeigt erneut, dass die SPD handlungsunfähig ist: Sie kann nichts tun, ohne zuvor zu fragen, was denn die CDU dazu sagen wird.
Vor Jahrzehnten hat sich die SPD als die "bessere CDU" dargestellt. So wurde sie zur Appendix der CDU und macht sich permanent lächerlich.
Schon zu Zeiten des Kanzelers Schröder hat die SPD bewiesen, dass sie nichts anderes tut als die C-Parteien. Ob Kriegspolitk, ob Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme, in die Versicherte viele Milliarden investiert hatten: Alles vom grossen Vorbild kopiert und 1:1 umgesetzt.
Was nun? Einige Sozis haben die Konsequenz gezogen und mit der PDS eine sozialdemokratische Partei gegründet.
Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als die neue sozialdemokratische Kraft im Lande bei den kommenden Wahlen zu stärken.
03.03.2010 17:15 Uhr
von Martin:
Über "Geheimgespräche" zu berichten ist ein Paradoxon.