In heutiger Zeit erkennen einige Politikwissenschaftler auch im System der USA plutokratische Züge, wie auch in vielen anderen westlichen Ländern. Begründet wird diese Argumentation mit der Struktur der Rekrutierung politischer Eliten, die häufig eng verknüpft sind mit wirtschaftlichen Führungsschichten. Teilweise wird diese Macht zusätzlich durch einflussreiche Massenmedien gestützt - ein Beispiel im Zusammenhang mit der neokonservativen Weltanschauung wäre das Wirken des Medienimperiums von Rupert Murdoch. Die Verwendung des Begriffes Plutokratie in Bezug auf die USA ist umstritten, da dieser während der Zeit des Nationalsozialismus insbesondere gegen die USA und Großbritannien als Kampfbegriff verwendet wurde.
Kevin Philips, Autor und politischer Stratege von US-Präsident Richard Nixon erklärte, dass die Vereinigte Staaten von Amerika eine "Plutokratie" seien, in denen es eine "Vereinigung von Geld und Regierung" gäbe.
18.06.2009 08:57 Uhr
von Linkshänder:
@bananenkopf: Du hast ja so Recht. Aber dadurch das viele Menschen frust schiebt, statt sich demokratisch zu wehren, glaube ich nicht an einer Veränderung.Auch politisch ist es schwer gehört zu werden. Die vielen Nichtwähler verstehen sich als Protest. Was sie aber nicht sind. Die etablierten Parteien freuen sich.Dieser Artikel sollte zwingend jeden SPD Wähler motivieren eine alternative soziale Partei zu wählen. Die SPD ist einfach kaum noch zu ertragen. Auf Bundesebene. Auf Länderebene gibt es noch Mitglieder die für soziale Gerechtigkeit stehen. Wenn auch wenige. Also ich pflichte dir zu 100% zu.
18.06.2009 05:43 Uhr
von vic @ Frank:
Französiche Jugendliche haben aus verschiedenen Gründen schon mehr Autos abgefackelt, als in Deutschland vermutlich derzeit noch hergestellt werden. Naja zumindest einige. Man kann das durchaus Proteste nennen.
17.06.2009 17:46 Uhr
von Unglaublich:
Die SPD wird nach der nächten Wahl noch enttäuschter sein. Ganz besonders pikant ist die grobe Schieflage durch den freien Datenhandel für die wirtschaft auf der einen und die Internetzensur für die Bürger auf der anderen Seite.
17.06.2009 11:03 Uhr
von Frank:
Andi: Meinen Sie etwa das französische Volk, dessen Senat mit 297 zu 15 Stimmen für die Einführung eines "Internetverbot" bei dreimaliger Copyrightverletzung das Internet sperren lässt? Komisch dass es dagegen bisher noch keine wirklichen Proteste aus dem Volk gab.
17.06.2009 09:27 Uhr
von JaSicher:
Die SPD ist ein schlechter Witz. Hoffentlich wird bald wieder Wahlkampf damit man deren Mitglieder für den Verrat ihrer Partei an unseren Bürgerrechten zur Rede stellen kann. Charakterlose Abnicker, nichts anderes.
17.06.2009 09:20 Uhr
von tnj:
Der Zweckbindungsgrundsatz aus dem Datenschutzgesetz ist nicht interpretierbar - jegliche Auslegungen sind Versuche, illegalen Datenverrat zu legalisieren. Über Beteiligungen verdient der Staat auch kräftig am geheimen Abverkauf personenbezogener Daten mit. What's next? Die informationelle Selbstbestimmung wird gekippt, weil sie Arbeitsplätze kostet!?! Unternehmen entsteht ja ein wirtschaftlicher Schaden, wenn das Zusatzgeschäft Datenabverkauf wegfiele - ergo: wir müssen das Vetrauen in den Rechtstaat abschaffen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
17.06.2009 08:59 Uhr
von danielj:
Schon erstaunlich wie widerstandslos sich die SPD ein ums andere Mal von ihrem sog. Koalitionspartner vorführen lässt.
17.06.2009 08:42 Uhr
von Luftikus:
Die SPD ist enttäuscht - hoffentlich über sich selbst. Sie hätte sich ja durchsetzen können, statt mal wieder vor der CDU umzufallen und jetzt zu jammern.
17.06.2009 08:02 Uhr
von ImmerDasGleiche:
Und da wird sie mit einem Male wieder ganz klein, die große Koalition. Ein bissel Druck von der Wirtschaft und schon brechen ihre Knie wie dünne Streichhölzer zusammen. Und dieser Verein erzählt uns, er würde Politik fürs Volk machen. Das ich nicht lache. Wenn sie nicht aus Feigheit sterben, dann brechen sie sicherlich unter dem Gewicht der Schmiergelder zusammen.
17.06.2009 06:29 Uhr
von reblek:
Könnte es sein, dass nicht alles, was an gesetzlichen Veränderungen stattfindet, als "Reform" zu bezeichnen ist? Wo bleibt da das Recht des Reaktionären, also der Rückwärtsentwicklung von Gesellschaftlichem und Staatlichem? Oder eher das Unrecht, das regelmäßig geschieht?
17.06.2009 05:34 Uhr
von vic:
Dies Geschicke und Gesetze dieses Landes werden von Firmen und deren Interessen diktiert. Die politischen Verantwortlichen sowohl in Berlin, als auch in Brüssel/Straßburg, sind nur überflüssiges und teures Beiwerk. Für die kommende Legislaturperiode können sich Konzernchefs schonmal beruhigt zurücklehnen. Das geht so lange, bis dem deutschen Urnenpöbel Brot und Spiele, konkret: Billiglohn und Dumpf-TV nicht mehr genügen.
17.06.2009 02:51 Uhr
von bananenkopf:
Leider wie nicht anders zu erwarten...
Unsere Politik wird leider nicht von Vernunft sondern von Lobbies und Geld gelenkt... es wird getan was "der Wirtschaft" und "dem Wachstum" gut tut, und solange das die obersten Ziele bleiben wird sich daran auch nichts ändern.
Ein wahren Armutszeugnis für Deutschland!
Aber naja, dass das DatSchG in diesem Land mit Füßen getreten wird und in vielen Fällen nur auf Papier existiert ist ja auch nichts neues.
In diesem Sinne... it's time to change something. IHR HABT ES BEI DER WAHL IN DER HAND! ~bananenkopf
16.06.2009 22:05 Uhr
von Andi:
Es gibt ein Volk auf diesem Planeten, das weiß, wie man sich gegen Lügen der Politik währt und Sie in die Knie zwingt. Von Deutschland kann gar nicht die Rede sein. Das deutsche Volk ist ein dummes Volk. Welches Volk es ist? Frankzösische Volk.
16.06.2009 21:15 Uhr
von Schulz:
Schweine oder Hyänen! Wer ohne das Mitbestimmungsrecht, welches auch im Nachhinein veraenderbar sein muss, Daten weiterverkauft ist obengenanntes.... konkurrenzloses schlechtes und boesartiges Unternehmen!
Leserkommentare
18.06.2009 09:54 Uhr
von Untertasse:
aus: Wikipedia
Plutokratie in der Gegenwart
In heutiger Zeit erkennen einige Politikwissenschaftler auch im System der USA plutokratische Züge, wie auch in vielen anderen westlichen Ländern. Begründet wird diese Argumentation mit der Struktur der Rekrutierung politischer Eliten, die häufig eng verknüpft sind mit wirtschaftlichen Führungsschichten. Teilweise wird diese Macht zusätzlich durch einflussreiche Massenmedien gestützt - ein Beispiel im Zusammenhang mit der neokonservativen Weltanschauung wäre das Wirken des Medienimperiums von Rupert Murdoch. Die Verwendung des Begriffes Plutokratie in Bezug auf die USA ist umstritten, da dieser während der Zeit des Nationalsozialismus insbesondere gegen die USA und Großbritannien als Kampfbegriff verwendet wurde.
Kevin Philips, Autor und politischer Stratege von US-Präsident Richard Nixon erklärte, dass die Vereinigte Staaten von Amerika eine "Plutokratie" seien, in denen es eine "Vereinigung von Geld und Regierung" gäbe.
18.06.2009 08:57 Uhr
von Linkshänder:
@bananenkopf:
Du hast ja so Recht. Aber dadurch das viele Menschen frust schiebt, statt sich demokratisch zu wehren, glaube ich nicht an einer Veränderung.Auch politisch ist es schwer gehört zu werden. Die vielen Nichtwähler verstehen sich als Protest. Was sie aber nicht sind. Die etablierten Parteien freuen sich.Dieser Artikel sollte zwingend jeden SPD Wähler motivieren eine alternative soziale Partei zu wählen. Die SPD ist einfach kaum noch zu ertragen. Auf Bundesebene. Auf Länderebene gibt es noch Mitglieder die für soziale Gerechtigkeit stehen. Wenn auch wenige. Also ich pflichte dir zu 100% zu.
18.06.2009 05:43 Uhr
von vic @ Frank:
Französiche Jugendliche haben aus verschiedenen Gründen schon mehr Autos abgefackelt, als in Deutschland vermutlich derzeit noch hergestellt werden. Naja zumindest einige.
Man kann das durchaus Proteste nennen.
17.06.2009 17:46 Uhr
von Unglaublich:
Die SPD wird nach der nächten Wahl noch enttäuschter sein. Ganz besonders pikant ist die grobe Schieflage durch den freien Datenhandel für die wirtschaft auf der einen und die Internetzensur für die Bürger auf der anderen Seite.
17.06.2009 11:03 Uhr
von Frank:
Andi: Meinen Sie etwa das französische Volk, dessen Senat mit 297 zu 15 Stimmen für die Einführung eines "Internetverbot" bei dreimaliger Copyrightverletzung das Internet sperren lässt? Komisch dass es dagegen bisher noch keine wirklichen Proteste aus dem Volk gab.
17.06.2009 09:27 Uhr
von JaSicher:
Die SPD ist ein schlechter Witz.
Hoffentlich wird bald wieder Wahlkampf damit man deren Mitglieder für den Verrat ihrer Partei an unseren Bürgerrechten zur Rede stellen kann.
Charakterlose Abnicker, nichts anderes.
17.06.2009 09:20 Uhr
von tnj:
Der Zweckbindungsgrundsatz aus dem Datenschutzgesetz ist nicht interpretierbar - jegliche Auslegungen sind Versuche, illegalen Datenverrat zu legalisieren. Über Beteiligungen verdient der Staat auch kräftig am geheimen Abverkauf personenbezogener Daten mit.
What's next?
Die informationelle Selbstbestimmung wird gekippt, weil sie Arbeitsplätze kostet!?! Unternehmen entsteht ja ein wirtschaftlicher Schaden, wenn das Zusatzgeschäft Datenabverkauf wegfiele - ergo: wir müssen das Vetrauen in den Rechtstaat abschaffen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
17.06.2009 08:59 Uhr
von danielj:
Schon erstaunlich wie widerstandslos sich die SPD ein ums andere Mal von ihrem sog. Koalitionspartner vorführen lässt.
17.06.2009 08:42 Uhr
von Luftikus:
Die SPD ist enttäuscht - hoffentlich über sich selbst. Sie hätte sich ja durchsetzen können, statt mal wieder vor der CDU umzufallen und jetzt zu jammern.
17.06.2009 08:02 Uhr
von ImmerDasGleiche:
Und da wird sie mit einem Male wieder ganz klein, die große Koalition. Ein bissel Druck von der Wirtschaft und schon brechen ihre Knie wie dünne Streichhölzer zusammen. Und dieser Verein erzählt uns, er würde Politik fürs Volk machen. Das ich nicht lache. Wenn sie nicht aus Feigheit sterben, dann brechen sie sicherlich unter dem Gewicht der Schmiergelder zusammen.
17.06.2009 06:29 Uhr
von reblek:
Könnte es sein, dass nicht alles, was an gesetzlichen Veränderungen stattfindet, als "Reform" zu bezeichnen ist? Wo bleibt da das Recht des Reaktionären, also der Rückwärtsentwicklung von Gesellschaftlichem und Staatlichem? Oder eher das Unrecht, das regelmäßig geschieht?
17.06.2009 05:34 Uhr
von vic:
Dies Geschicke und Gesetze dieses Landes werden von Firmen und deren Interessen diktiert.
Die politischen Verantwortlichen sowohl in Berlin, als auch in Brüssel/Straßburg, sind nur überflüssiges und teures Beiwerk.
Für die kommende Legislaturperiode können sich Konzernchefs schonmal beruhigt zurücklehnen.
Das geht so lange, bis dem deutschen Urnenpöbel Brot und Spiele, konkret: Billiglohn und Dumpf-TV nicht mehr genügen.
17.06.2009 02:51 Uhr
von bananenkopf:
Leider wie nicht anders zu erwarten...
Unsere Politik wird leider nicht von Vernunft sondern von Lobbies und Geld gelenkt... es wird getan was "der Wirtschaft" und "dem Wachstum" gut tut, und solange das die obersten Ziele bleiben wird sich daran auch nichts ändern.
Ein wahren Armutszeugnis für Deutschland!
Aber naja, dass das DatSchG in diesem Land mit Füßen getreten wird und in vielen Fällen nur auf Papier existiert ist ja auch nichts neues.
In diesem Sinne... it's time to change something.
IHR HABT ES BEI DER WAHL IN DER HAND!
~bananenkopf
16.06.2009 22:05 Uhr
von Andi:
Es gibt ein Volk auf diesem Planeten, das weiß,
wie man sich gegen Lügen der Politik währt und Sie
in die Knie zwingt.
Von Deutschland kann gar nicht die Rede sein.
Das deutsche Volk ist ein dummes Volk.
Welches Volk es ist?
Frankzösische Volk.
16.06.2009 21:15 Uhr
von Schulz:
Schweine oder Hyänen!
Wer ohne das Mitbestimmungsrecht, welches auch im Nachhinein veraenderbar sein muss, Daten weiterverkauft ist obengenanntes.... konkurrenzloses schlechtes und boesartiges Unternehmen!