• 11.04.2009

Klinsmann und die Krise des FC Bayern

Die gescheiterte Revolution

Jürgen Klinsmann sollte den FC Bayern reformieren. Er ist gescheitert, sein Verein in der Krise. Wandel ist nötig, doch das beschränkt sich nicht auf die Trainerposition.von Daniel Theweleit

  • 13.04.2009 16:30 Uhr

    von knirps:

    Nicht nur Bayern irrte sich in Klinsi, Klinsi irrte sich auch in Bayern. Seine Bosse taten geduldig, waren es aber nicht; hoch nervös warteten sie auf schnelle Erfolge. Klinsi sollte eine Tante Ju im Flug zum Tarnkappenjäger umbauen. Dass er das versprach, war ein Fehler. Er war zu optimistisch. Das Zwischenergebnis fliegt noch, was an sich schon eine erstaunliche Leistung ist.

  • 13.04.2009 14:30 Uhr

    von Franz:

    @björn Was für ein schlechter Kommentar, dir fällt ja nicht mal ein Grund ein. Vielleicht machst du dir besser ein Würstchen in der Mikrowelle warm. Und liest dazu die Bild. Was für richtige Männer. Hmm.

  • 13.04.2009 11:03 Uhr

    von Björn:

    Selten einen so dummen Artikel gelesen. Schreiben mittlerweile Hausfrauen bei der taz die Sportartikel? Sehr schlecht.

  • 13.04.2009 10:34 Uhr

    von Walter Euba:

    Man muss Klinsmann aber auch zu Gute halten, dass er laut Sepp Maier von Anfang an den Rensing nicht wollte, der auch durch seine schlechten Leistungen Mitschuld an der Misere hatte. Rensing hat auch eine sehr negative Außendarstellung mit seiner arroganten Art und kann niemals auf Dauer Nummer eins beim FC Bayern werden. Der erste Schritt zur Besserung wäre, einen Torhüter zu verpflichten, der bereits einen internationalen Nachweis erbracht hat.

  • 13.04.2009 10:12 Uhr

    von stefan:

    Ein sehr guter Bericht. Aber: Es ist immer wieder witzig, dass alle Medien kolportieren, dass Jürgen Klinsmann angeordnet hätte diese Buddas aufzustellen. Das ist so nicht richtig: Diese Buddha-Figuren wurden im Rahmen der Umbau-Maßnahmen von dem ausführenden Architekten aufgestellt.

  • 12.04.2009 21:59 Uhr

    von blueshark:

    Wo ist der gekreuzigte Klinsmann? Würde das Bild gerne ausdrucken. Find ich echt cool*

  • 12.04.2009 19:12 Uhr

    von Ludwig Paul Häußner:

    Soviel taz muss sein!


    Auch in der Fußballkritik ist die taz immer wieder aufs Neue lesenswert.

    Und nun zum FCB: Ein Klinsmann macht noch keinen Sommer. Klinsmann braucht mindestens drei Jahre, um den FCB auf die europäische Erfolgsspur zu bringen.

  • 12.04.2009 18:13 Uhr

    von Markus Seeger:

    Das Buddha-Missverständnis ? Nerv, wer immer noch nicht begriffen hat das Jürgen Klinsmann mit den Buddhas überhaupt gar nix zu tun hat, der sollte sich mal fragen ob er den richtigen Job hat. Man kann, bei aller berechtiger Kritik, Jürgen Klinsmann wirklich nicht jeden Blödsinn in die Schuhe schieben.

  • 12.04.2009 14:08 Uhr

    von malte:

    also erst einmal, ich mag die bayern nicht, ganz und garnicht und es war eine wonne dieses spiel gegen barca zu sehen!
    den bericht find ich gut! nur fehlt mir zur ausgewogenheit noch, dass bayern nicht verschuldet ist und leider alle anderen spitzenclubs mit was weiß ich wie vielen 100 millionen. oder einen club besitzer haben der einfach mal was weiß ich wieviele millionen rein steckt.
    also trotzdem super artikel, naja und als negatives beispiel, dass man auch mit viel geld trotzdem halt einfach auch einen guten job machen muss sieht man ja grad mal bei mancity.

  • 11.04.2009 21:02 Uhr

    von PRO KLINSMANN:

    Ich kann in keinster weise zustimmen! Das minder eingenommene Geld aus der TV Vermarktung ist der Hauptgrund dafür, dass in München wohl lange keine Champions League Siege zu feiern sein werden.
    Die Ausländischen Topklubs werden mit bis zu 150 Millionen Euro aus der Liga unterstützt, während bei den Bayern 50 Millionen die absolute Obergrenze ist. Es stimmt das der FCB zu den 5 Umsatzstärksten Vereinen gehört, jedoch wäre bei gleichberechtigung aller Europäischer Vereine der FC Bayern der Umsatzstärkste Verein, was an der besten Führung des Vereins liegt. Wenn man sich ansieht welche Summen in den letzten Jahren von Liverpool, Manchester, Chelsea, Inter.... ausgegeben wurden ist der Wettbewerbsnachteil, auch durch Investoren wohl nicht zu leugnen. Barcelona ist hier natürlich ein Sonderbeispiel, weil die Vereinsphilosophie wahrscheinlich die beste ist, die es gibt. Jedoch wäre der FCB mit mehr Geld durchaus mit Chelsea oder Man Udt. auf Augenhöhe.
    Hört auf damit alles immer schlecht zu reden und im Erfolgsfall alles wieder zu glorifizieren.

  • 11.04.2009 20:37 Uhr

    von Guy Fawkes:

    Och Leute ... kümmert Euch um Euren Sozialismus und sonstigen linken Schwachsinn .. aber lasst die Pfoten von Fußball ... das ist Kapitalismus und da habt Ihr, wie man sieht, keine Ahnung von...

  • 11.04.2009 15:22 Uhr

    von Hannes Estermann:

    Zuerst-ein sehr guter Artikel. Fair und informativ. Wissen was der FCB und Hr.Steinbrück
    gemeinsam haben? Beide jammern nach Geld-und Beide sind nicht fähig-dies richtig zu investieren. Große Schnauzen lieben wohl die meisten Bundesbürger-deshalb all diese Schlammasel.

  • 11.04.2009 13:56 Uhr

    von Rudolf Carstens:

    Der Artikel von Daniel Theweleit deckt das Dilemma bei Bayern München schonungslos auf. Selbst das Management wird angekratzt. Nur an diesem Punkt hätte ich mir noch ein wenig mehr Bestimmtheit gewünscht. An Selbstgefälligkeit und totaler Überschätzung sind Manager und Vorstand kaum zu überbieten. Dazu ein Beckenbauer als ständig labernder Präsident, der sich selbst am liebsten über die Bildzeitung vermarktet. Der Erfolg ist eben ein Mannschaftskader, der sich allenfalls als Mittelmaß präsentiert und größtenteils als Fehleinkauf gelten kann. Dagegen dürften auch andere Trainer machtlos sein (siehe Magath und Hitzfeld). Ein System bei der Zusammenstellung der Mannschaft ist jedenfalls nicht erkennbar, und es ist grausig zu erleben, wie satt und uninspiriert die Elf auf dem Spielfeld agiert. Das wird sich erst ändern, wenn das derzeitige Management endlich abtritt und ein anderer Wind in München weht. Dabei wäre Klinsmann als Trainer durchaus keine schlechte Figur, würde man ihm nur mehr Handlungsspielraum geben.

  • 11.04.2009 06:30 Uhr

    von Hank:

    Sehr guter Artikel, schade dass nun wahrscheinlich wieder strukturelle Defizite (Traingsmethodik, Integration von Eigengewächsen, Taktik etc.) von Personaldebatten und wirtschaftlicher Larmoyanz überdeckt werden.

    Dabei hat gerade dieses Spiel verdeutlich, dass man mit den Ideen des "Heldenfußballs" in der europäischen Spitze nichts mehr erreichen kann.

  • 10.04.2009 19:57 Uhr

    von Schneider:

    Geld als "Verdienst" für die Spieler und Verantwortliche, sollte als alte neue Motivation wieder beim FC Bayern eingeführt werden.
    Der Verkauf und Einkauf von Spielern sollte verboten und stattdessen die Nachwuchsarbeit ausgebaut werden.

  • 10.04.2009 17:53 Uhr

    von eric:

    Guter Bericht! Noch hinzuzufügen sei, dass Bayern München gem. Forbes in den Top-5 der reichsten Clubs vertreten ist und das ein paar Plätze vor Barcelona und auch dass Barça zwar mehr TV-Gelder verdient aber dagegen auf einen kommerziellen Trikot-Sponsor verzichtet und statt dessen für UNICEF Werbung macht, was ihnen noch weitere 'Unkosten' bereitet, ebenso wie das soziale Engangement in Teilen Afrikas und Südamerika.

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