Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben die gleichen Vorstellungen über die Regelung der neuen Technik, die Kohlekraftwerke klimafreundlicher machen soll.von Susanne Götze
Es ist erschreckend, wie politische Verantwortungsträger dem Gelaber von Lobbyisten der Industrie folgen und wie die entstandene Akzeptanz für Notwendiges gegen den Klimawandel von Geschäftemachern missbraucht wird."
Ich hatte versucht mit einem Leserbrief unter http://euractiv.blogactiv.eu/2008/09/15/26082008-deutscher-bundestag-erhebliche-risiken-bei-kohlendioxid-einlagerung/ die Entscheidung des Europäischen Parlaments zu beeinflussen.
Ich weiss natürlich, dass mein Bemühen so ist "als wenn in China ein Sack Reis" umfällt.
In der Regel werden Nachrichten an unsere politische "Elite" nicht nur in der EU ungelesen gelöscht, sie haben eben nur für die Interessen der Energiekonzerne und deren Lobbyisten Zeit, sollen die blöden Bürger doch an dem ausströmenden Kohlendioxid verrecken. Die Würde des Menschen ist nicht mehr unantastbar.
Dennoch bin ich der Auffassung, dass "steter Tropfen einen Stein höhlt" und deshalb lasse ich nicht locker mich für die Vernunft einzusetzen, aber nicht mit Kritik sondern mit Vorschlägen.
Ich möchte nicht, dass Deutschland in die Arme von Extremisten getrieben wird.
Das was durch die Spielsüchtigen in den Banken, durch andere Kranke, wie Mehdorn und die Schaeffler-Sippe angerichtet wurde ist extrem gefährlich. Diese von Gier, Größenwahn und ausufernden Egoismus getragene schizophrene Aktivität dieser Leute ist gegen unsere auf Gemeinwohl und Leistungsfähigkeit orientiertes demokratisches Gesellschaftssystem gerichtet. Die Wirkung ist eklatanter als eine solche, die von Terroristen ausgehen könnte.
Unter dem Druck der übermächtigen Energiekonzerne hat sich die EU entgegen der Vernunft für das Verstecken des Kohlendioxides entschieden und noch einen bedeutendes Geschenk an die Energiekonzerne, 2 Milliarden EURO für den Unsinn, nach geschoben.
Nachdem die EU das Verstecken von Kohlendioxid als Möglichkeit, "Elektrizität ?ohne? Emission von Kohlendioxid" zu erzeugen, sieht und legalisiert, hat sich nun das BMWi und das BMU geeinigt diesen Weg mit zugehen, weil EU-Unrecht in deutsches Unrecht umgesetzt werden muss.
Vernünftiges, wie die GÜLTIGE EU-Richtlinie Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie)wird seit 1996 nicht konsequent umgesetzt.
Viele Umweltaktivisten kennen noch nicht einmal diese Richtlinie, obwohl sie eine ausgezeichnete Grundlage für unser Begehren ist.
Ich meine man sollte unseren noch verbliebenen nationalen Reichtum, die Braunkohle nicht ineffizient verstromen und die zwangsläufig dabei entstehende Wärme nicht ungenutzt entsorgen.
Aus dieser Handhabung würde sich eine solche Emissionsreduzierung ergeben, dass man das weiter entstehende Kohlendioxid nicht zu verstecken brauchte.
Wir brauchen keine Agrarprodukte, die der Ernährung der Menschen entzogen werden, zu vergasen. Wir sollten die Braunkohle, die wird noch in grosser Menge haben, vergasen. Dadurch können wir uns tatsächlich partiell aber wesentlich von Gas- und Ölimporten unabhängig machen. Diese Handhabung würde ergeben, dass wir Zugang zu preiswerten Kraftstoff, Gas und Grundstoffen für die chemische Industrie haben, bis tatsächlich Alternativen verfügbar sind. Ich verweise auf den Beitrag aus CHEManager Ausgabe 02/2009 - 28.01.2009 Seite 14 "Kohle statt Öl - Die Feststoffvergasung erlebt eine Renaissance".
Wiederholt habe ich mich mit den Argumenten von Dilettanten auseinander zu setzen, die sagen, aber Herr Kastner durch die Verwertung entsteht ja auch Kohlendioxid. Das ist zweifellos richtig, aber dieses Kohlendioxid entsteht nicht zusätzlich. Es würde jedoch aber zusätzlich entstehen, wenn man Kraftstoff oder chemische Produkte aus Erdgas oder aus importiertem Erdöl oder die importierten Energierohstoffe selbst einsetzen würde.
Ich stimme im Übrigen der aktuellen Auffassung vom 21.02.09 - CO2-Speicherung: Neue Greenpeace-Analyse zu Gesetzesentwurf unter http://www.klima-magazin.de/news/ansicht/archive/2009/02/21/article/co2-speicherung-neue-greenpeace-analyse-zu-gesetzesentwurf-659.html zu.
Auszug daraus: "Die Studie listet eine ganze Reihe weiterer Fehleinschätzungen zur CO2-Lagerung auf. So bewertet der Gesetzesentwurf mögliche Endlager-Standorte zu positiv. Der Entwurf sieht zudem eine nur geringe Betreiberhaftung vor, bei Folgeschäden soll die öffentliche Hand unbegrenzt haften. Außerdem zeigen die Autoren Parallelen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle auf. Der Skandal um das instabile Atommüll-Lager Asse II zeige beispielhaft, wie schwierig komplexe natürliche Systeme zu beurteilen seien. In der Asse tritt aus beschädigten Fässern Radioaktivität aus. Die Gefahr einer Freisetzung sei bei einem Gas wie CO2 noch größer.
"Es sollen dieselben Fehler wie in der Asse wiederholt werden", sagt Smid. "Die Energieversorger spekulieren auf ein lasches Gesetz, um selbst keine langfristige Verantwortung für ihren CO2-Müll übernehmen zu müssen. Statt unausgereifte Technologien zu fördern, sollte die Bundesregierung Erneuerbare Energien und eine effizientere Nutzung von Energie vorantreiben. CO2 darf nicht in die Erde gepresst werden, es muss vermieden werden."
Wie lautete ein zurück liegender erfolgreicher Grundsatz: VERMEIDEN - VERWERTEN und dann erst ENTSORGEN.
19.02.2009 01:05 Uhr
von wanja:
Statt solche gigantischen Dummheiten zu begehen, die zukünftige Generationen evtl. als crime against humanity bewerten werden, statt also CO2 in riesigen Mengen unter die Erde zu pumpen zu versuchen, sollten besser die Milliarden an Gewinnen, welche die großen Energieunternehmen sowie die ganze Petrolindustrie bisher gemacht haben, von der Öffentlichkeit zurückgefordert werden, um in verantwortungsvolle Technologien investiert zu werden. Statt CO2 unter die Erde zu pumpen, sollte Erdwärme aus der Erde heraufgepumpt werden, genauer gesagt: Oberflächennahe Geothermie und Tiefengeothermie, z.B. HDR Verfahren (Hot Dry Rock ...), welches wegen des kleinen Erdbebens in Basel vor einigen Monaten zu Unrecht bzw. in irrational übertriebener Panik in Verruf geraten ist.
Mit einer deutlich geringeren Summe, als auch nur die Hälfte der gegenwärtigen "Konjunkturpakete" könnte mehr als die Hälfte der gesamten Wärme und Elektrizität in ganz Deutschland allein mit dieser Technik gewonnen werden - in schon wenigen Jahren. Gleichzeitig könnte ein Ausbau der thermischen & photovoltaischen Aufdachsolaranlagen etc. erfolgen (es ist meistens besser, eine Brücke auf mehrere Pfeiler zu stützen, nicht nur auf einen).
Nebenbei würde dieser Ausbau nicht nur die CO2-Vergrabungsrisiken und Atomenergie-Risiken vermeiden, sondern auch andere Risiken, wie sie z.B. das Desertec Projekt in sich birgt (z.B. riesige neue Abhängigkeiten von Staaten, die leider noch weniger demokratisch sind, als diejenigen der EU).
Leserkommentare
01.03.2009 16:06 Uhr
von Hans-Jürgen Kastner:
Es ist erschreckend, wie politische Verantwortungsträger dem Gelaber von Lobbyisten der Industrie folgen und wie die entstandene Akzeptanz für Notwendiges gegen den Klimawandel von Geschäftemachern missbraucht wird."
Ich hatte versucht mit einem Leserbrief unter
http://euractiv.blogactiv.eu/2008/09/15/26082008-deutscher-bundestag-erhebliche-risiken-bei-kohlendioxid-einlagerung/
die Entscheidung des Europäischen Parlaments zu beeinflussen.
Ich weiss natürlich, dass mein Bemühen so ist "als wenn in China ein Sack Reis" umfällt.
In der Regel werden Nachrichten an unsere politische "Elite" nicht nur in der EU ungelesen gelöscht, sie haben eben nur für die Interessen der Energiekonzerne und deren Lobbyisten Zeit, sollen die blöden Bürger doch an dem ausströmenden Kohlendioxid verrecken. Die Würde des Menschen ist nicht mehr unantastbar.
Dennoch bin ich der Auffassung, dass "steter Tropfen einen Stein höhlt" und deshalb lasse ich nicht locker mich für die Vernunft einzusetzen, aber nicht mit Kritik sondern mit Vorschlägen.
Ich möchte nicht, dass Deutschland in die Arme von Extremisten getrieben wird.
Das was durch die Spielsüchtigen in den Banken, durch andere Kranke, wie Mehdorn und die Schaeffler-Sippe angerichtet wurde ist extrem gefährlich. Diese von Gier, Größenwahn und ausufernden Egoismus getragene schizophrene Aktivität dieser Leute ist gegen unsere auf Gemeinwohl und Leistungsfähigkeit orientiertes demokratisches Gesellschaftssystem gerichtet. Die Wirkung ist eklatanter als eine solche, die von Terroristen ausgehen könnte.
Unter dem Druck der übermächtigen Energiekonzerne hat sich die EU entgegen der Vernunft für das Verstecken des Kohlendioxides entschieden und noch einen bedeutendes Geschenk an die Energiekonzerne, 2 Milliarden EURO für den Unsinn, nach geschoben.
Nachdem die EU das Verstecken von Kohlendioxid als Möglichkeit, "Elektrizität ?ohne? Emission von Kohlendioxid" zu erzeugen, sieht und legalisiert, hat sich nun das BMWi und das BMU geeinigt diesen Weg mit zugehen, weil EU-Unrecht in deutsches Unrecht umgesetzt werden muss.
Vernünftiges, wie die GÜLTIGE EU-Richtlinie Integrierte Vermeidung und Verminderung der
Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie)wird seit 1996 nicht konsequent umgesetzt.
Viele Umweltaktivisten kennen noch nicht einmal diese Richtlinie, obwohl sie eine ausgezeichnete Grundlage für unser Begehren ist.
Ich meine man sollte unseren noch verbliebenen nationalen Reichtum, die Braunkohle nicht ineffizient verstromen und die zwangsläufig dabei entstehende Wärme nicht ungenutzt entsorgen.
http://www.euractiv.com/en/climate-change/verwertung-der-abfallwarme-kein-technisches-problem/article-172161
Aus dieser Handhabung würde sich eine solche Emissionsreduzierung ergeben, dass man das weiter entstehende Kohlendioxid nicht zu verstecken brauchte.
Wir brauchen keine Agrarprodukte, die der Ernährung der Menschen entzogen werden, zu vergasen. Wir sollten die Braunkohle, die wird noch in grosser Menge haben, vergasen. Dadurch können wir uns tatsächlich partiell aber wesentlich von Gas- und Ölimporten unabhängig machen. Diese Handhabung würde ergeben, dass wir Zugang zu preiswerten Kraftstoff, Gas und Grundstoffen für die chemische Industrie haben, bis tatsächlich Alternativen verfügbar sind. Ich verweise auf den Beitrag aus CHEManager Ausgabe 02/2009 - 28.01.2009 Seite 14 "Kohle statt Öl - Die Feststoffvergasung erlebt eine Renaissance".
Wiederholt habe ich mich mit den Argumenten von Dilettanten auseinander zu setzen, die sagen, aber Herr Kastner durch die Verwertung entsteht ja auch Kohlendioxid. Das ist zweifellos richtig, aber dieses Kohlendioxid entsteht nicht zusätzlich. Es würde jedoch aber zusätzlich entstehen, wenn man Kraftstoff oder chemische Produkte aus Erdgas oder aus importiertem Erdöl oder die importierten Energierohstoffe selbst einsetzen würde.
Ich stimme im Übrigen der aktuellen Auffassung vom 21.02.09 - CO2-Speicherung: Neue Greenpeace-Analyse zu Gesetzesentwurf unter http://www.klima-magazin.de/news/ansicht/archive/2009/02/21/article/co2-speicherung-neue-greenpeace-analyse-zu-gesetzesentwurf-659.html zu.
Auszug daraus: "Die Studie listet eine ganze Reihe weiterer Fehleinschätzungen zur CO2-Lagerung auf. So bewertet der Gesetzesentwurf mögliche Endlager-Standorte zu positiv. Der Entwurf sieht zudem eine nur geringe Betreiberhaftung vor, bei Folgeschäden soll die öffentliche Hand unbegrenzt haften. Außerdem zeigen die Autoren Parallelen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle auf. Der Skandal um das instabile Atommüll-Lager Asse II zeige beispielhaft, wie schwierig komplexe natürliche Systeme zu beurteilen seien. In der Asse tritt aus beschädigten Fässern Radioaktivität aus. Die Gefahr einer Freisetzung sei bei einem Gas wie CO2 noch größer.
"Es sollen dieselben Fehler wie in der Asse wiederholt werden", sagt Smid. "Die Energieversorger spekulieren auf ein lasches Gesetz, um selbst keine langfristige Verantwortung für ihren CO2-Müll übernehmen zu müssen. Statt unausgereifte Technologien zu fördern, sollte die Bundesregierung Erneuerbare Energien und eine effizientere Nutzung von Energie vorantreiben. CO2 darf nicht in die Erde gepresst werden, es muss vermieden werden."
Wie lautete ein zurück liegender erfolgreicher Grundsatz: VERMEIDEN - VERWERTEN und dann erst ENTSORGEN.
19.02.2009 01:05 Uhr
von wanja:
Statt solche gigantischen Dummheiten zu begehen, die zukünftige Generationen evtl. als crime against humanity bewerten werden, statt also CO2 in riesigen Mengen unter die Erde zu pumpen zu versuchen, sollten besser die Milliarden an Gewinnen, welche die großen Energieunternehmen sowie die ganze Petrolindustrie bisher gemacht haben, von der Öffentlichkeit zurückgefordert werden, um in verantwortungsvolle Technologien investiert zu werden. Statt CO2 unter die Erde zu pumpen, sollte Erdwärme aus der Erde heraufgepumpt werden, genauer gesagt: Oberflächennahe Geothermie und Tiefengeothermie, z.B. HDR Verfahren (Hot Dry Rock ...), welches wegen des kleinen Erdbebens in Basel vor einigen Monaten zu Unrecht bzw. in irrational übertriebener Panik in Verruf geraten ist.
Mit einer deutlich geringeren Summe, als auch nur die Hälfte der gegenwärtigen "Konjunkturpakete" könnte mehr als die Hälfte der gesamten Wärme und Elektrizität in ganz Deutschland allein mit dieser Technik gewonnen werden - in schon wenigen Jahren. Gleichzeitig könnte ein Ausbau der thermischen & photovoltaischen Aufdachsolaranlagen etc. erfolgen (es ist meistens besser, eine Brücke auf mehrere Pfeiler zu stützen, nicht nur auf einen).
Nebenbei würde dieser Ausbau nicht nur die CO2-Vergrabungsrisiken und Atomenergie-Risiken vermeiden, sondern auch andere Risiken, wie sie z.B. das Desertec Projekt in sich birgt (z.B. riesige neue Abhängigkeiten von Staaten, die leider noch weniger demokratisch sind, als diejenigen der EU).