Das Bündnis von rund 100 Organisationen mahnt mehr Umweltaspekte beim Konjunkturpaket der Bundesregierung an. Es kritisiert die einseitige Ausrichtung.von Nick Reimer
Ein viel besseres Konjunkturpaket als das aktuell von Merkel & Co. geplante würde enthalten:
-- Bis 2020 Ausstattung von mindestens 10% aller Dachflächen mit Warmwasser- und Photovoltaik-Solaranlagen, z.T. auch Balkon- und Fassadenflächen (dort natürlich schräg zwecks besserer Sonneneinstrahlung) - aber zugleich ein Verbot(!) zusätzlicher Errichtung von Solaranlagen auf "Grünflächen" jeder Art.
-- Bis 2020 Installation mehrerer GW Leistung durch Wellenkraftwerke, z.B. Wavegen's LIMPET facility
-- Auf- und Aussbau des Straßenbahnnetzes in allen Städten mit mehr als 10.000 EW (unter anderem würde der sehr umweltschädliche Reifenabrieb mit Cadmium etc. dadurch reduziert)
10.01.2009 23:23 Uhr
von emil:
Adi Goldbach, Andreas Troge etc. stimme ich zu. Dazu plädiere ich für folgende Dinge:
1. Größere Ausschöpfung der heute schon technisch möglichen Effizienzmaßnahmen (inklusive Kraftwärmekoppelung, Bremsenergierückgewinnung, Umstellung auf LED Beleuchtung u.s.w.) 2. Maximales Tempolimit von 100 km/h auf den Straßen, 3. Erweiterung der Windradkapazitäten auf mindestens 2 MW je 16 qkm Landesfläche, 4. Nutzung aller gut und sehr gut geeigneten Dachflächen für Warmwasser- und Fotovoltaik-Solaranlagen (vgl. hierzu die Studie der FH Osnabrück, dass dort z.B. der gesamte Strombedarf der Privathaushalte im Jahresmittel leicht über Solaranlagen auf einem Bruchteil der dortigen Gebäude erzeugt werden könnte). 5. Ausbau der Straßenbahnnetze und des allg. Schienennetzes (das verringert zugleich den Reifenabrieb, der Boden & Wasser mit Cadmium und Ruß vergiftet/verschmutzt) und Entwicklung von speziellen energiesparsamen "Kleinbahnen" für den Regionalverker, sowie Wiedereinführung des Interregio-Konzeptes.
Leserkommentare
11.01.2009 13:24 Uhr
von wanja:
Ein viel besseres Konjunkturpaket als das aktuell von Merkel & Co. geplante würde enthalten:
-- Bis 2020 Ausstattung von mindestens 10% aller Dachflächen mit Warmwasser- und Photovoltaik-Solaranlagen, z.T. auch Balkon- und Fassadenflächen (dort natürlich schräg zwecks besserer Sonneneinstrahlung) - aber zugleich ein Verbot(!) zusätzlicher Errichtung von Solaranlagen auf "Grünflächen" jeder Art.
-- Bis 2020 Installation mehrerer GW Leistung durch Wellenkraftwerke, z.B. Wavegen's LIMPET facility
-- Auf- und Aussbau des Straßenbahnnetzes in allen Städten mit mehr als 10.000 EW (unter anderem würde der sehr umweltschädliche Reifenabrieb mit Cadmium etc. dadurch reduziert)
10.01.2009 23:23 Uhr
von emil:
Adi Goldbach, Andreas Troge etc. stimme ich zu. Dazu plädiere ich für folgende Dinge:
1. Größere Ausschöpfung der heute schon technisch möglichen Effizienzmaßnahmen (inklusive Kraftwärmekoppelung, Bremsenergierückgewinnung, Umstellung auf LED Beleuchtung u.s.w.)
2. Maximales Tempolimit von 100 km/h auf den Straßen,
3. Erweiterung der Windradkapazitäten auf mindestens 2 MW je 16 qkm Landesfläche,
4. Nutzung aller gut und sehr gut geeigneten Dachflächen für Warmwasser- und Fotovoltaik-Solaranlagen (vgl. hierzu die Studie der FH Osnabrück, dass dort z.B. der gesamte Strombedarf der Privathaushalte im Jahresmittel leicht über Solaranlagen auf einem Bruchteil der dortigen Gebäude erzeugt werden könnte).
5. Ausbau der Straßenbahnnetze und des allg. Schienennetzes (das verringert zugleich den Reifenabrieb, der Boden & Wasser mit Cadmium und Ruß vergiftet/verschmutzt) und Entwicklung von speziellen energiesparsamen "Kleinbahnen" für den Regionalverker, sowie Wiedereinführung des Interregio-Konzeptes.